Der risikofreie Zinssatz ist jener, der kein Ausfallrisiko (Bonitätsrisiko), aber durchaus ein Marktrisiko (z.B. das allgemeine Zinsänderungsrisiko) beinhaltet. Es gibt nur Näherungsgrößen für diesen Zinssatz. Die in Deutschland zumeist verwendete Näherungsgröße ist der Zinssatz für kurzfristige Verbindlichkeiten des Staates. Ersatzweise ist der Festgeldzinssatz großer Banken mit einwandfreier Bonität verwendbar, beispielsweise für dreimonatige Laufzeiten.