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Definition ETF Mittwoch, 18. März 2009 Drucken E-Mail
Was ist ein ETF
Exchange Traded Funds sind börsennotierte Fonds, die einen bestimmten Index abbilden. Damit ist gewährleistet, dass sich die Performance des Fonds immer parallel zum Index entwickelt. ETFs sind genauso einfach und effizient handelbar wie börsennotierte Aktien. Die Produkte sind dennoch wie traditionelle Investmentfonds den geltenden Investmentgesetzen unterstellt und bieten dem Anleger daher besonderen Schutz und die Risikodiversifikation eines ausgewählten Marktes.

ETF: Strukturelle Vorteile

Hochpräzises Indextracking

ETFs sind hochpräzise Anlageinstrumente. Sie spiegeln den jeweiligen Index am genauesten wider. Der Tracking Error ist gering, das Pricing fair und effektiv, da Marktungleichgewichte durch Arbitragegeschäfte ausgeglichen werden. Die Auflegung der ETFs erfolgt nach den geltenden Investmentgesetzen. Das bedeutet eine exakte Abbildung der Indexstruktur, was herkömmliche Fonds nicht zulassen.

Volle Dividendenpartizipation

Mit ETFs profitieren Sie voll von den Dividendenausschüttungen der im Fonds befindlichen Aktien. So werden bei Fonds auf Performanceindizes die Dividenden reinvestiert, bei Kursindizes an die Anteilsinhaber ausgezahlt. Auch dies trägt zur sehr genauen Abbildung des jeweiligen Index bei.

Transparenz durch fortlaufenden Handel und Preisfeststellung

Alle ETFs werden wie Aktien an der Börse gehandelt. Die Fonds werden dabei auf Xetra und im maklergestützten Handel fortlaufend i.d.R. alle 60 Sekunden aktualisiert. Anteile können somit täglich mehrfach ge- und verkauft werden. Der Börsenhandel von ETFs ist ein großer Vorteil gegenüber den traditionellen Indexfonds, deren Anteile von einer Investmentgesellschaft ausgegeben bzw. von ihr zurückgenommen und nur einmal täglich berechnet werden. Dadurch haben Investoren mehr Transparenz und können schneller auf Marktbewegungen reagieren.

Kosteneffizienz

ETFs haben eine sehr übersichtliche und einfache Preisstruktur. Beim Erwerb über die Börse müssen Sie keinen Ausgabeaufschlag zahlen. Es fallen lediglich die börsenüblichen Entgelte an. Die im Börsenhandel übliche Geld-Brief-Spanne liegt zwischen 0,05 und 0,5 % und die laufende Verwaltungsvergütung ist aufgrund des passiven Managements geringer als bei klassischen Fonds.

Kein Emittentenrisiko

Im Gegensatz zu einem Zertifikat, das rechtlich einer Schuldverschreibung entspricht, sind ETFs ein vom Vermögen der Verwaltungsgesellschaft getrenntes Sondervermögen. Daher besteht bei ETFs kein Emittentenrisiko.

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