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ETF-Interview: Kommt Finanzkrise Teil 2?

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Die Exchange Traded Funds - kurz ETFs gibt es nun schon 11 Jahre. Sie bilden einen Index möglichst exakt nach - also zum Beispiel den DAX. Die Mehrzahl der gehandelten ETFs bezieht sich auf Aktien, Renten, Rohstoffe, Strategien und vereinzelt auch auf Währungen. Der Markt für börsengehandelte Indexfonds ist rapide gewachsen - zu rapide sagen die Kritiker. Die ETFs könnten eine neue Finanzkrise heraufbeschwören - Was dran ist an dieser Theorie - darüber spricht Markus Jordan, Herausgeber des EXtra-Magazins im Deutschen Anleger Fernsehen.

Interview mit Markus Jordan, Herausgeber des EXtra-Magazin: Kommt Finanzkrise teil 2?

Bei vielen Marktbeobachtern läuten schon die Alarmglocken. Sie sehen eine neue Finanzkrise auf die Märkte zukommen. Angedaf13trieben soll diese werden von den ETFs. Der Markt für börsengehandelte Indexfonds ist rapide angestiegen. In 20 Jahren explodierte der Markt förmlich auf 1,7 Billionen Dollar. Grund dafür ist die Transparenz und Sicherheit der ETFs, erklärt Markus Jordan, Herausgeber des Fachblattes EXtra-Magazin: "Die Kernvorteile sind, dass man sie präzise einsetzen kann. Das heißt, wenn man jetzt ein Portfolio aufbauen möchte und in verschiedene Aktienmärkte investieren möchte, dann kann man mit den ETFs die einzelnen Märkte sich herauspicken und weiß, dass man dann eben jeder Zeit in genau den Markt und auch in genau dem Verhältnis investiert ist, was man sich ursprünglich rausgesucht hat." Die in ETFs investierten Gelder entsprechen etwa 5 Prozent der gesamten in Investmentfonds investierten Gelder.

Der Markt sei also viel viel größer, als das was in ETFs investiert sei, so Jordan. Das gezielte Auswählen einzelner Aktien in ein Portfolio schaffe in vielen Fällen keinen Mehrwert und sei auch noch sehr teuer. Stattdessen kann man mit einem ETF, das in einen Index investiert, sehr viele Kosten sparen, so Jordan weiter.

Kritiker werfen den ETFs allerdings vor, dass sie Markt gefährdende Ausmaße annehmen und die Stabilität des Systems gefährden. Diese Meinung teilt der Herausgeber des EXtra Magazins nicht: "Eigentlich müsste das Risiko, was von den klassischen Fonds zum Beispiel ausgeht, müsste ja viel viel größer sein, als jetzt gerade mal so eine kleiner Anteil in ETFs." Andere Finanzinstrumente, wie beispielsweise die Terminmärkte würden die Marktlage viel stärker beeinflussen, als ETFs.

Doch eine andere Gefahr für die Finanzmärkte sieht der Experte durchaus - Welche das ist und wo der Einstieg in ETFs lohnt - das erfahren Sie in diesem Interview!

 
 
 
 
 
 
 
 
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