Am vergangenen Samstag begann das 200. Münchener Oktoberfest. Auch in diesem Jahr werden beim weltweit größten Volksfests wieder mehr als 6 Mio. Besucher erwartet. Die EXtra-Magazin Redaktion hat sich die Gelddruckmaschine in Lederhosen näher angeschaut und versucht herauszufinden, wie Sie mit einem findigen ETF-Investment von der Mordsgaudi profitieren könnten.
Die traditionsreichen Münchener Brauereien sind zum Großteil in Besitz von zwei großen Braureikonzernen. So besitzt der Branchenriese Anheuser-Busch/Inbev die beiden Brauereien Spaten und Löwenbräu. Der niederländische Konzern Heineken hält Hacker-Pschorr und Paulaner. Lediglich die älteste Brauerei Münchens, Augustiner, und die Hofbräu-Brauerei konnten sich dem Zugriff der Großkonzerne entziehen.
Leider gibt es noch keinen reinen Bier-ETF. Falls Sie dennoch nach einen Weg suchen den Oktoberfestbesuch mit mit ETF-Erträgen zu finanzieren, können wir einen ETF auf den Stoxx 600 Food & Beverage Index empfehlen. Die beiden Großbrauerein sind darin mit etwa 11 Prozent gewichtet.. Zudem sind sicherlich einige der sonst im Index enthaltenen Unternehmen (wie Nestle, Pernod Ricard, Danone, Unilever) zumindest als Zulieferer auf der Wies´n aktiv.
Es wird interessant zu beobachten ob sich die Feierlaune auf dem Oktoberfests auch in der Performance des Index niederschlägt. Falls nicht, könnte dies bei Anlegern nicht nur wegen dem Bierkonsum für Katerstimmung sorgen. Doch letztlich haben es die Anleger selbst in der Hand. Schließlich können sie mit ihrer Performance im Bierzelt die Kursperformance des ETFs in die Höhe zu treiben. Trinken und Speisen für das Portfolio lautet nun also die Parole. Prost!
P.S. Seit 1988 hat der Stoxx 600 Food & Beverages Index in den zwei Wochen während des Oktoberfest eine durchschnittliche Rendite von - 0,70 Prozent erzielt.