Exchange Traded Funds weisen nicht nur günstige Kosten aus. Auch beim Handel kann gerade über Onlinebanken viel Geld gespart werden. Meist wird auch auf die Depotführungskosten verzichtet. Gerade für selbstentscheidende Anleger eignen sich ETFs hervorragend zur Vermögensanlage. Die Kostenstruktur ist einfach unschlagbar.
Neben den niedrigen Gebühren auf Fondsebene spielen gerade Direktbanken eine sehr wichtige Rolle. Dort können Kauf- und Verkaufsaufträge für ETFs schon für wenige Euro aufgegeben werden. Grob kann man bei einem Ordervolumen in Höhe von 10.000 Euro etwa mit 25 Euro Gebühren rechnen. Hinzu kommen dann nur noch die Transaktionsentgelte der Börsenplätze. Auch bei der Depotverwahrung können Direktbanken punkten. Die meisten Anbieter verzichten völlig auf diese Gebühren. Einer effizienten ETF-Anlage steht also nichts im Weg. Die in diesem Jahr zum zehnten Mal stattfindende Brokerwahl vergibt nun auch die Auszeichnung ETF-Broker des Jahres. Anleger mit Anlageschwerpunkt in ETFs sollten das Ergebnis unbedingt bei der Wahl des geeigneten Onlinebrokers berücksichtigen.
Auf die Frage, an welchem Handelsplatz man eine ETF-Order am besten aufgibt, kann es eingentlich nur zwei Antworten geben. Erstens: an einem der wesentlichen Börsenplätze für ETFs. Das XTF-Segment der Deutschen Börse ist der größte Handelsplatz für ETFs in Europa. Anleger finden hier alle wesentlichen Indexfonds und können sich auf eine hohe Ausführungsqualität verlassen. Da der Handel auf dem elektronischen Handelssystem Xetra stattfindet, sollten Orders stets mit Limit aufgegeben werden. Ein weiterer wichtiger Börsenplatz ist die Börse Stuttgart. Diese punktet mit verschiedenen Qualitätsinitiativen, die gerade auf Privatanleger zugeschnitten sind. Die Handelsqualität wird durch zusätzliche QLPs (Qualitäts Liquiditäts Provider) erhöht. Als zweite Antwort kann der außerbörsliche Handel genannt werden. Einige Direktbanken haben sich elektronisch an die Handelssysteme der Market-Maker angeschlossen. Die Order wird also nicht an eine der zuvor genannten Börsen weitergeleitet, sondern der Handel findet gegen den Market-Maker statt. Das spart dem Anleger zwar die Transaktionsentgelte der Börsen, schließt allerdings auch eine Konkurrenzsituation verschiedener Marktteilnehmer an der Börse aus. Hier sollten Anleger besonders auf die gestellten Kurse achten.