Nachfolgend finden Sie den ETF-Pressespiegel der Kalenderwoche 26 / 2012. Wir haben darin die besten ETF-Artikel der vergangenen Tage zusammengefasst. Ausgewählt wurden die Artikel von der EXtra-Magazin Redaktion. Viel Spaß damit!
Lyxor Asset Management ("Lyxor") bringt heute zwei neue risikobasierte ETFs an die NYSE Euronext Paris, so das Unternehmen in der aktuellen Pressmeldung.
Bei den drei Buchstaben ETF denken Anleger automatisch an Indexfonds, also an Produkte, die einfach nur ein Börsenbarometer nachbilden. Doch die Abkürzung steht bekanntlich für Exchange-Traded Funds, was nur bedeutet, dass der Fonds an der Börse gehandelt wird - von Indexinvestments ist gar keine Rede.
Wir haben uns die Zahlen zu Euroland-Fonds der vergangenen 12 Monate angesehen. Hier eine Auswahl von 3 aktiv verwalteten Fonds, denen unsere Analysten viel zutrauen.
Blackrock schränkt bei seinen ETF-Produkten die Wertpapierleihe ein. Der Vermögensverwalter begründete das mit dem Wunsch vieler Investoren. Auch die jüngste Kritik der Finanzaufseher dürfte aber dazu beigetragen haben.
Renaissance Capital, eine US-Investmentgesellschaft, plant die Auflegung eines ETF, der die Wertentwicklung von Aktiengesellschaften abbildet, die neu an die Börse gekommen sind.
ETF-Analyst Detlef Glow vom Datenanbieter Lipper wirft der Branche für börsennotierte Indexfonds (ETFs) fünf große Sünden vor.
Verhagelt die SEC der ETF-Branche das Wachstum in diesem Jahr? Aktive ETFs sind offenbar auf dem Prüfstand der US-Aufsicht.
Bereinigt um den Sondereffekt rund um den iShares Dax sehen Indexfonds-Anbieter Abflüsse aus Risikopapieren.
Börsengehandelte Indexfonds bedienen sich immer stärker aus den Staatsanleihe-Märkten. Große Anbieter rechnen mit deutlichem Wachstum in diesem ETF-Segment. Rendite soll zunehmend aus den Schwellenländern kommen.
ETF-Anbieter haben in den vergangenen Monaten vermehrt Anleihenfonds ausgegeben. Nicht grundlos: Die Nachfrage der Investoren ist enorm gestiegen. Experten erwarten nun eine Flut neuer Indexfonds auf Anleihenmärkten.
Erstklassige Staatsanleihen sind sicher, bringen aber praktisch nichts mehr, zumindest zu wenig, um die Inflation zu kompensieren. Anleger müssen mehr Risiken eingehen, aber kontrolliert.
"Institutionelle Investoren mischen heute sehr viel breiter als früher", sagt Sven Württemberger, Leiter Wealth Sales Germany beim ETF-Anbieter iShares, "sie nutzen zum Beispiel klassische Unternehmensanleihen, aber auch zeitweise Hochzinsanleihen". Entscheidend sei, dass man gut diversifiziere. Die privaten Kunden von Wolfgang Zillich von der Vermögensverwaltung Premium Asset Management aus Wiesbaden haben da ihre Grenzen: "Spanische Anleihen kommen nicht ins Depot, wenn mehr Risiken nötig sind, dann Titel aus Emerging Markets", erläutert er. Beide Anlegergruppen nutzen zunehmend ETFs, die über Laufzeiten, Anleihetypen, Länder und Regionen diversifiziert sind. "Wir empfehlen die Kern- und Satelliten-Strategie jetzt neu zu definieren und auf Anleihen anzuwenden," sagt Württemberger, "dabei sind im Kern sichere Staatsanleihen und darum gruppieren sich höher verzinste Titel, die Zusatzrenditen erwirtschaften". Vermögensverwalter Zillich ergänzt: "Auch die sicheren Staatsanleihen muss man im Blick behalten, da können die Renditen mal schnell um 500 Basispunkte nach oben springen, wenn die Angst nachlässt."
Die Politik des billigen Geldes hat die Zinsen kräftig gedrückt. Für erstklassige Staatsanleihen gibt es nicht mehr genug, um die Inflation zu kompensieren. Doch der ETF-Markt stellt Alternativen bereit.
"Die Anleger setzen nicht mehr entweder auf Staats- oder auf Unternehmensanleihen", erläutert Sven Württemberger, Leiter Wealth Sales Germany beim ETF-Anbieter iShares, "sie wollen beide möglichst breit diversifiziert nutzen". Diesem Bedürfnis entsprechen Renten-ETFs, die im Kern auf erstklassige Staatsanleihen setzen, dazu dann aber auch andere Staatsanleihen sowie Unternehmensanleihen mischen. "So bietet der iShares Barclays Capital Euro Aggregate Bond jetzt eine aktuelle Effektivverzinsung von fast drei Prozent", sagt Württemberger. In diesem ETF (IE00B3DKXQ41) sind aktuell 57 Prozent Staatsanleihen, 15 Prozent Unternehmensanleihen, 16 Prozent Anleihen von regierungsnahen Organisationen sowie 12 Prozent gedeckte Anleihen, z. B. Pfandbriefe. Im Kern sind vor allem deutsche und französische Staatsanleihen vertreten, ergänzt durch italienische.
Zu Beginn der Woche setzt sich die Abwärtsbewegung erstmal fort und der deutsche Leitindex fällt sogar unter die 200 Tage-Marke. Es könnte derzeit besser laufen für die Bullen am Aktienmarkt. Wie schlimm steht es aus charttechnischer Sicht tatsächlich um den DAX? Was machen die Anleger daraus? Thomas Metzger, Bankhaus Bauer, bei Börse Stuttgart TV.
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