
Eine Ausbildung kann ganz schön teuer sein. Ein Studium verschlingt pro Kind insgesamt zwischen 35.000 und 65.000 Euro. An eine klassische Ausbildungsversicherung denken sofort die meisten.
Bei der Auswahl geeigneter Rentenversicherungen sollten Anleger auf eine möglichst große Auswahl an ETFs und Indexfonds Wert legen. Nimmt man den Markt von indexgebundenen Rentenversicherungen näher unter die Lupe, ist das Ergebnis aber leider sehr dürftig.
Eine sich ständig vergrößernde Rentenlücke zwingt Sparer, sich bei der privaten Altersvorsorge auch am Aktienmarkt zu orientieren. Durch die vielen intransparenten und teuren Vorsorgekonzepte rücken günstige ETFs immer stärker in den Vordergrund. Gemeinsam mit den unabhängigen Vorsorgeexperten der aventus finance beleuchtet das EXtra-Magzin in dieser und in den folgenden Ausgaben, wie man ETFs in den verschiedenen Schichten der Altersvorsorge einsetzen kann.
In diesem Beitrag beleuchten wir nun die Schicht 3 der Altersvorsorgewege. Welche Einsatzmöglichkeiten von ETFs in der privaten Rentenversicherung gibt es? Und wie kann man Sie für seine persönliche Altersvorsorge nutzen? Der Anleger kann zwar seine Beiträge während der Ansparphase nicht steuerlich geltend machen, dafür hat er aber eine maximale Flexibilität während der Ansparphase und ab dem geplanten Rentenalter hohe Steuervorteile.
In der Schicht 2 der Altersvorsorgemöglichkeiten können die beiden Wege der Riester-Rente und der betrieblichen Altersvorsorge ausgeschöpft und angespart werden. Diese beiden Möglichkeiten sind für fast jeden Anleger interessant und sollten individuell auf die Umsetzbarkeit geprüft werden. Mittlerweile bieten einige wenige Unternehmen diese beiden Vorsorgewege im Rahmen einer Ansparung via ETFs an. Durch die Kombination dieser Fördermöglichkeiten und der Ansparung in ETFs kann der Anleger das Maximum an Anlageerfolg für sich herausschlagen.
In der Schicht 1 der Altersvorsorgemöglichkeiten kann zusätzlich zu den gesetzlichen Altersversorgungen die Ansparung in eine steuerlich geförderte Basis-(Rürup-)Rente erfolgen. Sie soll die Basis bzw. eine Grundabsicherung im Alter gewähren und die Versorgungslücke durch die seit dem 01.01.2005 eingeführte Rentenbesteuerung nach dem Alterseinkünftegesetz ausgleichen. Diese Möglichkeit der Altersvorsorge ist vor allem für Selbstständige und Freiberufler sowie für Angestellte mit hohen Einkünften interessant und sollte individuell auf die Umsetzbarkeit geprüft werden.
Gerade bei langfristig angelegten Vorsorgekonzepten kommt es auf eine günstige Kostenstruktur an. Mit ETF-Versicherungen kann langfristig viel Geld gespart werden.
Der Gesetzgeber fördert die private Altersvorsorge mit zertifizierten Produkten. Bei Riester-Verträgen sind die Beiträge und staatlichen Zulagen und eine lebenslange Rente garantiert.