In der Schicht 2 der Altersvorsorgemöglichkeiten können die beiden Wege der Riester-Rente und der betrieblichen Altersvorsorge ausgeschöpft und angespart werden. Diese beiden Möglichkeiten sind für fast jeden Anleger interessant und sollten individuell auf die Umsetzbarkeit geprüft werden. Mittlerweile bieten einige wenige Unternehmen diese beiden Vorsorgewege im Rahmen einer Ansparung via ETFs an. Durch die Kombination dieser Fördermöglichkeiten und der Ansparung in ETFs kann der Anleger das Maximum an Anlageerfolg für sich herausschlagen.
Alle Personen, die Pflichtbeiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung zahlen, ebenfalls Beamte, sind förderfähig. Als Grundzulage wird ein Betrag in Höhe von 154 Euro und eine Kinder-Zulage in Höhe von 185 Euro gezahlt. Für alle Kinder, die ab 2008 geboren werden, werden 300 Euro gezahlt. Ein Ehepaar mit zwei Kindern (vor 2008 geboren) erhält so eine Gesamtförderung in Höhe von 678 Euro pro Jahr. Spart die Familie dann den geförderten Maximalbeitrag von 2.100 Euro, beträgt die Förderquote etwa 39 Prozent. Je nach Höhe des Einkommens ist eine weitere Steuerersparnis möglich. Der klassische kinderlose „Single“ erhält neben der jährlichen Grundzulage von 154 Euro zudem eine einkommensabhängige Steuerersparnis. So beträgt der Steuervorteil bei einem Jahresbruttoeinkommen von 50.000 Euro etwa 538 Euro. Bezogen auf die maximal geförderte Sparleistung von 2.100 Euro beträgt die Gesamtförderung dann etwa 33 Prozent.
Die ETF-Riester-Rente eignet sich sehr gut als Ansparinstrument. Sie zeichnet sich durch günstige laufende Versicherungs- und Fondskosten aus, denn es werden während der Laufzeit keine laufenden Provisionen an Vertriebsmitarbeiter ausgezahlt Zusätzlich sparen die Anleger an den günstigen Fondskosten der Exchange Traded Funds (ETFs). Die TER (Gesamtkostenquote) der meisten ETFs liegt bei circa 0,3 Prozent. Bei diesen Kosten kann eine günstige Riester-ETF-Police gegenüber klassischen fondsgebundenen Policen klar punkten. Bei den aktiv gemanagten Fonds fallen bereits Kosten von mehr als 1,5 Prozent pro Jahr an. Über die lange Laufzeit der Vorsorgeprodukte kommen dabei stattliche Summen zusammen.
Aufgrund der unterschiedlichen Vertragskonditionen und Gebührenmodelle sollte jeder Riester-Renten-Inhaber seinen Vertrag überprüfen. Weist der Vertrag zu hohe laufende Gebühren auf, kann sich ein Wechsel lohnen. Der Gesetzgeber hat diesen Wechsel des Anbieters ausdrücklich vorgesehen. Je nach Kündigungsfrist des alten Anbieters sollte ein Wechsel nicht mehr als 150 Euro kosten. Der Anleger schließt dann einen neuen Vertrag ab und teilt die Versicherungsnummer dem alten Anbieter mit. Dieser überträgt dann das Guthaben auf den neuen Vertrag.
Der Kostenvorteil der ETF-Riester-Rente ist erstaunlich. Bei einer jährlichen Kostenquote von nur 1,44 Prozent bietet die ETF-Riester-Rente bei einer angenommenen jährlichen Bruttorendite von 6 Prozent (vor allen Kosten) eine Ablaufleistung von 177.532 Euro. Eine vergleichbare fondsgebundene Riester-Police des Marktführers bietet eine um knapp 46.000 Euro geringere Ablaufleistung. Dies liegt ausschließlich an den laufenden Kosten des Angebots.
kostengünstiger Riester-Tarif
Diesen Vorsorgeweg setzt der Anleger über seinen Arbeitgeber um. Der Brutto-Umwandlungsbetrag ist bis 4 Prozent der Beitragsbemessungsgrenze der Rentenversicherung West steuerfrei. Für 2011 sind das monatlich 220 Euro. Sofern keine pauschal versteuerte Direktversicherung nach § 40 b EStG besteht, können insgesamt monatlich 370 Euro steuerfrei umgewandelt werden. Arbeitnehmerfinanzierte Beiträge bleiben bis 4 Prozent der Beitragsbemessungsgrenze sozialversicherungsfrei. Wandelt ein 28-jähriger Single mit einem angenommenen monatlichen Bruttoeinkommen von 3.500 Euro die vollen 220 Euro aus dem Bruttolohn in eine Direktversicherung um, so hat er nur circa 100 Euro aus seinem Netto aufzuwenden. Somit ergibt sich eine Förderquote von fast 54 Prozent.
Spart man zur enormen Förderung seinen Sparanteil auch noch in eine günstige ETF-Direktversicherung ein, so ergeben sich daraus sehr attraktive Renditen. Die ETF-Direktversicherung zeichnet sich, ebenso wie die ETF-Riester-Rente, durch günstige laufende Versicherungskosten aus. Hier werden ebenfalls keine Provisionen während der Laufzeit an die Vertriebsmitarbeiter bezahlt. Zusätzlich sparen die Anleger an den günstigen Fondskosten der ETFs. Somit kann eine günstige ETFDirektversicherung gegenüber klassischen fondsgebundenen Policen bei den Kosten klar punkten. Und dieser Kostenvorteil ist immens. Bei einer jährlichen Kostenquote von nur 0,9 Prozent bietet die ETF-Direktversicherung bei einer angenommenen jährlichen Bruttorendite von 6 Prozent (vor allen Kosten) eine Ablaufleistung von circa 275.000 Euro. Eine vergleichbare fondsgebundene Direktversicherung des Marktführers bietet eine um knapp 71.000 Euro geringere Ablaufleistung. Dies liegt ausschließlich an den laufenden Kosten der Police und der darin beinhalteten Fonds.
Bezogen werden können diese exklusiven Verträge nur bei Honorarberatern. Die Experten der aventus finance aus Karlsruhe beziehen diese kostengünstige ETF-Versicherung bei ihrer Beratung in den Altersvorsorgemöglichkeiten der 2. Schicht immer mit ein.