Brent für Trader

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Ölförderung durch Bohrtürme
Der Ölpreis ist sehr volatil. Anleger können dank ETCs auf jede Marktrichtung setzen.

Nachdem Rohöl über Wochen nur eine Richtung kannte, hat sich der Preis des „schwarzen Goldes“ inzwischen stabilisiert. Während der vergangenen Tage kletterte Brent gar über die Marke von 35 Dollar. Mit Spannung war das Treffen der Ölförderländer in Doha erwartet worden. Zwar einigten sich die Ölproduzenten nur auf ein Einfrieren der Fördermenge auf dem aktuellen Niveau – Optimisten hatten auf eine Senkung der Fördermenge gehofft – doch bleibt unterm Strich ein guter Beigeschmack. Erstmals sprachen Russland und Saudi-Arabien miteinander. Auch der Iran hat sich, wenn auch ein wenig zögerlich, beteiligt. Das Ergebnis des Treffens kann daher als Signal gewertet werden, dass die Gruppe der Ölförderer zumindest nicht so stark gespalten ist, wie immer wieder behauptet wird.

Neue Einigkeit unter Ölförderern?

Während der vergangenen Jahre hat das Ölpreiskartell Opec immer mehr an Bedeutung verloren. Neben dem Nicht-Mitglied Russland gewann während der vergangenen zehn Jahre auch die USA als Förderland an Bedeutung. Deren Fracking-Öl war es, das den Weltmarkt über Jahre überflutete. Inzwischen kämpfen zahlreiche Unternehmen der Branche gegen die Pleite. Dies könnte das Angebot unabhängig von Förderquoten drosseln.

Zwei ETCs für alle Fälle

Anleger, die von den starken Schwankungen bei Öl profitieren wollen, können sich je nach Marktmeinung positionieren. Für Pessimisten bietet sich der Coba ETC – Oil Brent Crude Future Daily Short -4x (WKN: ETC034) an. Der ETC ist vierfach gehebelt. Auf der Long-Seite bietet sich der Coba ETC – Oil Brent Crude Future Daily Long 4x (WKN: ETC030) an. Die Gesamtkostenquote beträgt jeweils bei 2,55 Prozent.

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