| Anlagestrategien | Donnerstag, 12. November 2009 |
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| Die Value-Strategie bei ETFs |
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Hinter der Value-Strategie steht die Idee, dass an der Börse Unternehmen zu finden sind, deren wahre Werte gegenwärtig noch unentdeckt sind. Diese werthaltigen Unternehmen versucht der Value-Investor aufzuspüren. Ein Value ETF auf einen Index wählt beispielsweise nur die Werte aus, die häufig ein niedriges Kurs-Buchwertverhältnis aufweisen und damit eine fundamentale Unterbewertung signalisieren können.
Solche Unternehmen weisen meist eine gute Marktposition, überdurchschnittliche Profitabilität und eine stabile Gewinnentwicklung auf. Unter diesen Value-Aktien filtert der Investor dann diejenigen heraus, die er gegenwärtig an der Börse verglichen mit ähnlichen Unternehmen für unterbewertet hält. Der Value-Investor spekuliert also darauf, dass der Markt die Werthaltigkeit der Gesellschaft noch nicht erkannt hat, dies aber tun wird. Die beschriebene Analyse erfordert viel unabhängige Recherche und Erfahrung. Die Ikone der Value-Investoren, der amerikanische Multimilliardär Warren Buffett, hat dieser Aufgabe seine gesamte Lebenszeit gewidmet, und beschäftigt heute einen ganzen Stab an Mitarbeitern dafür. Die mögliche Unterbewertung einzelner Unternehmen wird durch die Analyse verschiedenen fundamentalen Kennzahlen ermittelt. Hierzu zählen beispielsweise Kurs-Gewinn-Verhältnis, Marktwert-Buchwert-Verhältnis, Dividendenrendite, Gewinnwachstum. Der ETFlab DJ STOXX Strong Value 20 (ISIN DE000ETFL045) ist ein ETF, der die Performance des Dow Jones STOXX Strong Value 20 Index (Preisindex) nachbildet. Der Index bildet die 20 Unternehmen in Europa ab, die anhand der genannten Kennzahlen die stärkste Unterbewertung aufweisen. EXtra-Magazin iPad App Jetzt downloaden! |