Exchange Traded Commodities sind offen strukturierte Wertpapiere. Sie verfolgen an Warenbörsen gehandelte Waren, so genannte Commodities, und erlauben den Anlegern den Handel mit diesen Commodities.
Investoren bekommen somit schnellen und transparenten Zugriff auf eine breite Palette von Rohstoffen ohne dass ein Handel mit Futures oder die physische Abnahme einer Lieferung erforderlich ist. Anleger können ihre Kauf- und Verkaufaufträge über ihre Bank oder ihren Broker platzieren.
ETCs verfolgen den ihnen zu Grunde liegenden Warenindex oder die einzelne Ware genau.
ETCs sind unbefristete Papiere und daher nicht auf das Volumen an der Börse limitiert.
ETCs werden - wie jedes Kapitalmarktpapier - an regulierten Aktienbörsen gehandelt und abgerechnet; sie können über gewöhnliche Broker-Konten gekauft und gehalten werden.
Bei ETCs gibt es nicht die Schwierigkeiten wie bei Kauf und Verwaltung von Futures-Positionen (keine Sorge um Nachschussforderungen, auslaufende Kontrakte oder Prolongation von Positionen) oder wie bei Kauf und Einlagerung physischer Warenbestände.
Die Kursfindung der ETCs erfolgt auf der Grundlage einer transparenten Formel, wobei die Kurse täglich auf den Emittenten-Websiten aktualisiert werden.
Die Kurse der ETCs werden anhand der veröffentlichten Abrechnungspreise festgesetzt (nicht durch Kursfindung "nach bestem Bemühen").
Anleger können Long- oder Short-Positionen von ETCs halten.
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