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Aus diesen 5 Gründen wird 2015 das Jahr der ETFs

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Zahlreiche Umfragen unter Anlegern und auch die Handelsumsätze bestätigen es: ETFs sind so beliebt wie noch nie. Doch wie geht es mit der Produktklasse weiter? Es gibt einige Gründe, wieso ETFs auch 2015 auf dem Vormarsch sein werden. Die steigenden Kurse sind dabei nicht einmal der Hauptgrund – vielmehr tut sich rund um die Branche so viel, dass 2015 das Jahr des Durchbruchs werden könnte. Die fünf Gründe für den Erfolg:

Anleger haben die Vorteile der ETFs erkannt

Immer mehr Privatanleger kümmern sich aktiv um ihr Erspartes. Inzwischen ist das Hintergrundwissen so groß, dass Fragen nach Gebühren oder nach den unterschiedlichen Rollen von aktiven oder passiven Investmentprodukten lebhaft diskutiert werden. Immer öfter entscheiden sich Privatanleger für ETFs. Aus gutem Grund: Die Produkte sind vielfältig einsetzbar und transparent. Die hohe Flexibilität passt zudem zum Alltag vieler Sparer. Ohne hohe Gebühren und ohne Ausgabeaufschläge können ETFs börsentäglich gehandelt werden. Das überzeugt immer mehr Privatanleger. Das spricht sich herum.

 

Honorarberatung weiter auf dem Vormarsch

Provisionsmodelle haben langfristig ausgedient! Immer mehr Vermögensverwalter stellen auf Honorarberatung um. Das heißt, Gebühren werden nicht mehr länger in den Abschlusskosten versteckt sondern offen kommuniziert und direkt vom Kunden bezahlt. Als Folge dessen können Honorarberater auch unabhängig ihrer Arbeit nachgehen und auch wirklich die besten Produkte in die Depots kaufen. Dies sind häufig ETFs. In den vergangenen Jahren haben ETFs dank Smart-Beta-Ansätzen vielen aktiven Strategien Konkurrenz gemacht. Doch statt eines Fondsmanagers und einer Analysten-Schar setzen ETFs lediglich ein Regelwerk um. Das spart Kosten und bringt Rendite.

Finanzunternehmen haben die Vorteile von ETFs erkannt

Immer mehr Versicherungen bieten inzwischen Tarife auf ETF-Basis an. Dies sollte noch mehr Privatanleger auf diese Produkte aufmerksam machen. Gerade in Zeiten magerer Renditen kommt es auch auf die Nachkommastelle an. Statt in mehrere undurchsichtige Mischfonds zu investieren, bieten ETFs eine klare, einfach nachzuvollziehende Leistung. Hinzu kommt, dass ein ETF-Portfolio auch noch in Jahren genau das bietet, was draufsteht. Während viele aktive Fonds bei ihren Investments Spielräume haben, ist die Rolle von ETFs klar. Dies macht es für Versicherungen und auch Direktbanken einfach, Anlagekonzepte auf ETF-Basis aufzulegen. Zuletzt hat auch iShares mit iShares Connect ein Programm vorgestellt, das unabhängige Anlageberater dabei unterstützen soll, ETF-Anlagelösungen erfolgreich umzusetzen.

Die ETF-Branche liefert ständig Innovationen

Es gibt heute eigentlich keine Entwicklung am Markt, die nicht von findigen Produktmanagern der ETF-Emittenten aufgegriffen wird. Vor einigen Monaten legte Source einen ETF auf Biotech-Unternehmen auf. Zuletzt brachte die UBS einen ETF auf den MSCI Europe, der in Dollar notiert. Bereits seit Jahren werden die Indizes, die ETFs zugrunde liegen, immer intelligenter – Stichwort: Smart Beta. Das immer größere Produktspektrum ist Voraussetzung dafür, neue Kundengruppen von ETFs zu begeistern. Die Konkurrenz der Emittenten sorgt zudem dafür, dass die Gebühren niedrig sind und auch ausgefallene Nischen bedient werden. Das Ergebnis: ETFs sprechen immer mehr Investoren an.

Institutionelle sind auf den Geschmack gekommen

ETFs sind für Großinvestoren nur etwas für kleine taktische Korrekturen oder um auf die Schnelle die Gewichtung in einem Portfolio zu verändern? Mitnichten! Zuletzt zeigte eine Umfrage von Blackrock, dass institutionelle Investoren viel länger auf ETFs setzen, als bislang gedacht. In den nächsten drei Jahren plant zudem jeder fünfte der Befragten, mehr ETFs zu kaufen als bislang. Dabei sind die Haltedauern keineswegs kurz: Pensionsfonds halten ETFs im Schnitt 29 Monate im Portfolio. Auch kommt es den Groß-Anlegern nicht nur auf die Kosten an: Vor allem die hohe Liquidität der ETFs überzeugt Investoren. Damit bieten die Produkte in Zeiten steigender Marktschwankungen genau das, was viele institutionelle Anleger suchen. Gepaart mit immer neuen Innovationen spricht wenig dagegen, dass der ETF-Boom auch bei Institutionellen weiter geht.

Fazit:

2015 dürfte ein rosiges Jahr für die ETF-Branche werden. Immer mehr Investoren interessieren sich aus den oben aufgeführten Gründen für ETFs. Fast jedes FinTech-Startup im Segment Geldanlage hat im weitesten Sinn etwas mit Indexfonds zu tun. Dennoch birgt das derzeitige Marktniveau auch Potenzial für Rückschläge: Die Kurse steigen nun schon sechs Jahre in Folge. Ein Crash am Aktienmarkt wird bei ETFs zwangsläufig auch zu Mittelabflüssen führen. Doch wird dies in diesem oder in den Folgejahren die Branche weniger stark treffen als bislang. Intelligente Produkte für jede Marktphase und auch ganzheitliche Lösungen, die wie easyfolio auf Anleihen und Aktien setzen, werden den Kunden auch in turbulenten Zeiten einen Mehrwert bieten.

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Quelle:  https://blog.easyfolio.de/aus-diesen-5-gruenden-wird-2015-das-jahr-der-etfs/

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