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Börsenerfolg – auch ohne Aktien

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Um für das Alter gewappnet zu sein, müssen wir alle privat vorsorgen. Diesen Satz wiederholen Politiker und Anlageberater seit Jahren Mantra-artig. Im selben Zusammenhang wird auch immer wieder der Vorwurf laut, die Deutschen seien Aktienmuffel. Nur etwas mehr als 4 Millionen Deutsche sind wirklich Aktionäre. Doch ist das überhaupt ein Nachteil?

Selbst im Bullenmarkt gibt es Verlierer-Aktien

Aktionäre sind laut Definition Anteilseigner an einem Unternehmen – also Menschen, die Aktien einer börsennotierten Gesellschaft im Depot haben. Eigner von Fonds und anderen Investment-Lösungen gelten im engsten Sinn nicht als Aktionäre, obwohl diese Produkte direkt vom Aktienmarkt profitieren. Eine Studie der Vermögensverwaltung Longboard hat nun untersucht, ob es sich für Privatanleger überhaupt lohnt, im klassischen Sinne Aktien zu kaufen. Also Einzel-Investments zu tätigen. Die Analysten untersuchten den sehr breit gefassten US-Aktienindex Russell 3000 im Zeitraum von 1983 und 2006. Das Ergebnis: Ganze zwei Drittel der Aktien im Index liefen schlechter als der Index. Ein Viertel der Aktien waren dagegen für die gesamten Gewinne verantwortlich.

Was heißt das nun für Privatanleger? Wer in Einzeltitel investiert, muss versuchen, auf Gewinner-Aktien zu setzen. Dazu ist Sachverstand, Urteilsvermögen und auch ein wenig Glück nötig. Das Schreckensszenario: Trotz zeitraubender Analyse und ständiger Kontrolle der wichtigsten Unternehmensnachrichten fährt ein Investment Verluste ein, obwohl der Gesamtmarkt steigt. Dieses Risiko tragen alle Aktionäre – selbst diejenigen, die vorgeben, Unternehmen genau analysieren zu können.

Einzelaktien bergen viele Nachteile

Hinzu kommt, dass eine effektive Streuung von Risiken mit Einzelaktien kaum möglich ist. Ein Privatanleger mit einer großen Leidenschaft für die Börse kann vielleicht zehn bis fünfzehn einzelne Titel regelmäßig überwachen. Dafür werden wöchentlich sicher einige Stunden fällig. Eine Streuung über verschiedene Branchen und Weltregionen ist auf diese Weise gar nicht möglich. Hinzu kommt der große Stress: Privatanleger neigen dazu, sich jede Investment-Entscheidung schön zu reden. Verlierer-Aktien bekommen eine Gnadenfrist, Gewinner-Aktien werden zu früh verkauft. Bei einem Depot aus zehn Einzelwerten kommt während der Quartalszahlensaison eine so große Flut an Informationen zusammen, dass es schwer fällt, objektiv zu urteilen und konsequent zu handeln.

Die Lösung sollte sein, dass Anleger von Aktien profitieren, ohne Aktionäre zu sein. Möglich ist dies mit ETFs, die sich wie eine Aktie handeln lassen, und doch ganze Märkte von oftmals mehreren hundert Titeln auf einmal abbilden. Sogar in den im Rahmen der Longboard-Studie analysierten Russel-3000-Index kann man über einzelne ETFs investieren. Dazu müssen Anleger ETFs auf den Russel-2000-Index (Nebenwerte) und den Russel-1000-Index (Blue-Chips) kaufen. Statt des Risikos in Kauf zu nehmen, trotz intensiver Recherche auf Verlierer-Titel zu setzen, können Anleger damit Zeit sparen und Risiken senken, in dem sie direkt auf die Indizes setzen.

Portfolio-Lösungen als nächste Diversifikations-Stufe

Noch eine Stufe weiter gehen Portfolio-Lösungen wie easyfolio. Diese bilden in einem ETF gleich mehrere Märkte und Indizes ab. Im Fall von easyfolio ( Zum Testbericht) sind Aktien und Anleihen aus Europa, den USA und Asien vertreten. Sogar Schwellenländer sind mit an Bord. Für jeden Markt sind feste Quoten bestimmt, die regelmäßig überprüft und mittels Rebalancing wieder hergestellt werden. So bleibt easyfolio ( Zum Testbericht) immer dasselbe, transparente Produkt. Anlegern bringt dies den Vorteil, dass sie auch über mögliche Zielmärkte nicht mehr entscheiden müssen – easyfolio verfolgt das Ziel, die Rendite der weltweiten Kapitalmärkte abzudecken. Das Risiko, dass ein Index mit Unternehmen aus einer Region in einem Jahr schlecht abschneidet, wird so effektiv minimiert.

Ist easyfolio also die ultimative Anlage-Lösung? Sicherlich unterliegt jedes easyfolio auch nach wie vor den Schwankungen des Gesamtmarktes. Doch durch das breit diversifizierte Konzept fallen einzelne Märkte nicht mehr so stark ins Gewicht. Ein Risiko, das Investoren vor allem im derzeitigen Marktumfeld offensichtlich sein dürfte, ist die Gefahr von Rückschlägen.

Sparpläne senken das Risiko

Diese Gefahr wohnt sämtlichen Produkten, die auf Aktien und Anleihen bauen, inne. Doch gibt es mit easyfolio gleich mehrere Möglichkeiten:

  • easyfolio gibt es mit Aktienquoten zwischen 30 und 70 Prozent. Anleger können das passende Produkt für sich wählen.
  • Als kombiniertes Produkt aus Aktien und Anleihen schwankt easyfolio nicht so stark.
  • easyfolio lässt sich börsentäglich handeln und kostet keinen Ausgabeaufschlag.
  • easyfolio ist sparplanfähig. Anleger profitieren so vom Mischkosteneffekt.

Insbesondere der letzte Punkt ist für langfristig orientierte Sparer interessant. Gerade in Zeiten, in denen Aktien von Rekord zu Rekord eilen, bietet es sich an, nicht mit den gesamten Ersparnissen in den Markt zu investieren. Sparpläne können monatlich oder quartalsweise abgeschlossen werden und garantieren Investoren so einen Mischkurs-Effekt. Der Kursverlauf der Märkte wird so geglättet – die Gefahr teuer zu kaufen schwindet. Weiterhin sorgen die niedrigen Handelsgebühren bei Online-Brokern sowie der Verzicht auf Ausgabeaufschläge für eine gewisse Flexibilität. So können Anleger von den Märkten effektiv profitieren und eine individuelle Anlagestrategie umsetzen – auch ohne Aktionäre zu sein.

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Quelle:  https://blog.easyfolio.de/boersenerfolg-auch-ohne-aktien/

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