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Damit Belegschaftsaktien nicht zum Fiasko werden

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Sie sind eine tolle Sache: Belegschaftsaktien. Viele Angestellte großer Konzerne haben die Möglichkeit, Aktien des eigenen Unternehmens zum Vorzugspreis zu kaufen. Über die Jahre sammelt sich so häufig ein Vermögen an. Doch auch wenn bei einem Unternehmen alles nach Plan läuft, sollten Angestellte nicht die Risikostreuung vergessen. Der Absturz der VW-Aktie hat gezeigt. Wer noch vor vier Wochen 100.000 Euro in Aktien von Volkswagen hatte, schaut heute in die Röhre. Insbesondere Angestellte, die vor der Rente stehen, haben damit ein Problem. Was ist zu tun?

Begrenzen Sie die Rolle von Belegschaftsaktien

Belegschaftsaktien haben eine Berechtigung. Vor allem wenn Unternehmen ihren Mitarbeiten Rabatte einräumen, gibt es eigentlich kein Argument gegen die Belegschaftsaktie. Problematisch wird es erst, wenn Anleger über die Jahre Kapital in Belegschaftsaktien anhäufen und sich nicht von Anteilsscheinen, deren Haltefristen abgelaufen sind, trennen. Selbstverständlich sind Unternehmen wie Siemens, Daimler, die Telekom oder aber auch Volkswagen solide Unternehmen. Doch auch diese Unternehmen unterliegen Risiken. Diese Risiken gilt es zu minimieren. Zudem macht es wenig Sinn das Risiko eines Arbeitsplatzverlustes auch noch mit dem persönlichen Vermögensrisiko zu verbinden. Denn geht es dem Unternehmen schlecht, wird vielleicht der Mitarbeiter entlassen, fallen dann auch noch die Aktien des Mitarbeiters wäre er doppelt betroffen. Da selbst Mitarbeiter nicht alle Risiken eines Konzerns einschätzen können, führt dieser Weg nur über Diversifikation.

Das Streuen von Risiken meint, dass wir in viele verschiedene Anlageformen investieren. Doch schließt dieser Ansatz nicht aus, dass Anleger auch Mitarbeiter-Aktien im Depot haben. Es empfiehlt sich aber, Mitarbeiter-Aktien eine feste Quote im Depot zuzugestehen, die nicht überschritten werden darf. Wenn wir zehn bis fünfzehn Prozent unseres Vermögens in Mitarbeiter-Aktien angelegt haben, befinden wir uns noch im grünen Bereich. Sobald es darüber hinausgeht, sollten Anleger in diversifizierte Anlageprodukte umschichten.

Für jede Lebensphase die passende Lösung

Langfristige Investitionslösungen wie easyfolio haben im Gegensatz zu Belegschaftsaktien den Vorteil, dass sie nicht von der Entwicklung eines Unternehmens abhängen. In easyfolio ( Zum Testbericht) stecken mehrere tausend einzelne Wertpapiere. Beispielsweise der ganze Dax. Und die 500 Unternehmen des US-amerikanischen S&P 500. Und Aktien aus Japan, den Schwellenländern sowie Anleihen. Das Risiko, dass ein auf ein Unternehmen begrenzter Skandal wie bei VW die Ersparnisse binnen Tagen drastisch schwinden lässt, ist mit easyfolio ( Zum Testbericht) annähernd auszuschließen.

Weitere positive Nebeneffekte: easyfolio gibt es in drei Varianten. Von defensiv über ausgewogen bis hin zu offensiv. So können Anleger je nach Lebensphase investieren und das Risiko gezielt erhöhen, um höhere Renditen einzufahren. Diese Vorgehensweise eignet sich vor allem für junge Anleger. Je näher die Rente rückt, desto defensiver sollten Privatanleger vorgehen. Mit easyfolio ist ein Strategiewechsel mit wenigen Klicks zu Hause erledigt. Hinzu kommen Sparpläne, die es Anlegern ermöglichen, nach und nach zu investieren und so den Mischkurseffekt zu nutzen.

easyfolio vereint Diversifikation und Transparenz

Im Vergleich zu sogenannten Mischfonds hat easyfolio zudem einen Kostenvorteil. Es fallen keine Ausgabeaufschläge an. Jährlich betragen die Kosten maximal 0,91 Prozent. Das ist deutlich günstiger als die meisten Mischfonds. Hinzu kommt, dass easyfolio bewusst regelbasiert und breit investiert. Wir versuchen nicht, den Markt zu schlagen, weil wir glauben, dass dieser Versuch auch Risiken birgt. Stattdessen investieren wir regelgebunden in die wichtigsten Wertpapiere der Welt. Das Ziel ist eine faire Marktrendite zu geringen Kosten. Die ausgewogene Gewichtung der in easyfolio enthaltenen Anlageklassen setzen wir einmal im Quartal zurück. So können sich die Gewichtungen in den easyfolios auch nicht durch Kursbewegungen verschieben und Anleger wissen immer ganz genau, was in den easyfolios steckt. Damit ist easyfolio fast genau so transparent wie eine Belegschaftsaktie – und das obwohl easyfolio mehrere tausend Wertpapiere abbildet.

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Quelle:  https://blog.easyfolio.de/damit-belegschaftsaktien-nicht-zum-fiasko-werden/

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