Start easyfolio Blog Das liegt in den deutschen Depots: Große Namen, großes Risiko

Das liegt in den deutschen Depots: Große Namen, großes Risiko

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Durchschnittsdepot der Deutschen 1

Die deutschen Sparer scheuen bekanntlich das Risiko und meiden größtenteils Wertpapiere, da sie diese per se als riskant und unberechenbar empfinden. Dieses Verhalten macht den Aufbau von Vermögen zur Altersvorsorge quasi unmöglich. Doch dies nehmen sie billigend in Kauf. Umso erstaunlicher ist es, was sich in den Wertpapierdepots der deutschen Sparer offenbart, die für sich den Nutzen von Wertpapierinvestments zum Vermögensaufbau erkannt haben.

Immer das gleiche in Deutschen Depots

In regelmäßigen Abständen werden die Depotzusammensetzungen der deutschen Aktienanleger analysiert, wie z. B. 2013 von der DAB-Bank für die Zeitschrift Wirtschaftswoche. Dabei zeigen sich regelmäßig die gleichen Muster: die Deutschen kaufen zum einen unsystematisch zusammengestellte Einzeltitel und zum anderen nahezu ausschließlich Aktien von Unternehmen, die sie dem Namen nach kennen, also große DAX-Unternehmen. Die Top 3-Aktien sind demnach BASF, Siemens und Allianz. Es folgen Titel wie die Deutsche Telekom, Daimler, die Deutsche Bank, SAP, E.ON, Münchner Rück und Bayer. Die großen Namen transportieren für viele Anleger das Gefühl von Sicherheit und Stabilität. Schaut man sich dieses Durchschnittsportfolio allerdings einmal unter Rendite- und Risiko-Gesichtspunkten an, so wird schnell deutlich, dass dieser sogenannte „Home Bias“ (überdurchschnittlich viele Titel aus dem bekannten Heimatmarkt) mit einem relativ hohen Risiko bei niedrigerer Diversifikation einhergeht.

Das Durchschnittsportfolio im Check

Sehr anschaulich kann das auf dem von FAZ.NET online angebotenen Portfolio-Check nachvollzogen werden. Das Tool stellt ein vorher eingegebenes Portfolio an Wertpapieren grafisch dar, in dem es sowohl für die einzelnen Wertpapiere als auch für das Portfolio als Ganzes das Risiko anhand der Volatilität und der Rendite aufzeigt.

Für das Durchschnitts-Aktiendepot der Deutschen ergibt sich dann folgendes Bild:

Es wird deutlich, dass fast alle Werte in der gleichen Ecke der Matrix verortet sind (hohes Risiko bei hoher Rendite). Durch eine gewisse Streuung über zehn Wertpapiere hinweg ist das Risiko des Gesamtportfolios (blau) am unteren Ende der Risikoskala für die Papiere dieses Portfolios. Insgesamt aber ist das Portfolio von einer sehr niedrigen Diversifikation gekennzeichnet, sodass der Anleger ein viel höheres Verlustrisiko eingeht als er müsste, um die gleichen Renditen zu erzielen.

easyfolio: Renditemaximierung und Senkung des Verlustrisikos

Um aufzuzeigen, wie breit gestreute Lösungen zum Vermögensaufbau wie z. B. easyfolio über den Diversifikationseffekt die Anlage optimieren, kann das Demo-Portfolio um einen Liquiditätsanteil erweitert werden. Auf dem unten stehenden Bild ist das deutsche Durchschnittsportfolio so erweitert worden, dass es zu 70 Prozent aus den oben genannten Aktientiteln und zu 30 Prozent aus Cash / Liquidität besteht. Als Vergleich wird außerdem die easyfolio ( Zum Testbericht) 70-Strategie dargestellt, die sich zu 70 Prozent aus weltweit gestreuten Aktien zusammensetzt (grau).

Durchschnittsdepot der Deutschen optimiert

Im Vergleich zum Durchschnittsdepot kann von der easyfolio ( Zum Testbericht) 70-Strategie (grauer Kreis) bei etwa gleichem Risiko eine deutlich höhere Rendite (7,72 Prozent vs. 5,89 Prozent) erwartet werden. Die weltweite Streuung und das somit optimierte Anlageportfolio ermöglichen dem Anleger somit einen deutlich schnelleren Vermögensaufbau bei gleicher Risikoposition. Durch das in den easyfolio-Produkten regelmäßig vorgenommene „Rebalancing“, also die Wiederherstellung der ausgewählten Aktienquote, wird die Strategie für den Anleger immer wieder an sein gewähltes Risikolevel angepasst, ohne dass sich der Anleger darum kümmern muss. Ein einfacher, jedoch professioneller Einstieg in Wertpapiere kann also ganz leicht sein. Und durch verschiedene Aktienquoten ist dies auch für jeden Anleger- / Risikotyp möglich.

Ihr persönliches Portfolio können Sie hier analysieren

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