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Die besten Anleger sind reifer

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Eine Untersuchung der DAB-Bank zeigt: im Alter von vierzig bis sechzig Jahren zählt man zu den besseren Anlegern. Die Bank hat dazu Wertpapierdepots ihrer Kunden anonym ausgewertet. Das Ergebnis: Anleger ab 40 schnitten während der vergangenen beiden Jahre am besten ab und erreichten eine Rendite von 10 Prozent. Besonders bemerkenswert ist dabei, dass die Gruppe der erfolgreichen Anleger sowohl bei der Anzahl der Depotumschichtungen als auch beim Aktienanteil eher durchschnittlich ausgerichtet waren. Während Anleger jenseits der 60 eher ins Risiko gingen, setzen jüngere Investoren stärker auf Fonds. Die Gruppe der Vierzig- bis Sechzigjährigen bewegte sich sowohl bei der Handelsaktivität als auch bei der Aktienquote im Bereich des Durchschnitts. Gehört also gar nichts Besonderes dazu, um den Markt zu schlagen?

Langfristiges Investieren mindert das Risiko

Die Studie lässt den Schluss zu, dass der Einsatz komplexer Finanzprodukte und deren kurzfristiger Handel nicht wichtig ist, um ausreichende Renditen zu erreichen. Während jüngere Anleger stärker auf Optionsscheine und Hebelzertifikate setzen, lassen Investoren mittleren Alters eher die Finger davon. Auch das ständige Handeln liegt den Rendite-Königen zwischen vierzig und sechzig nicht. Damit setzen Anleger mittleren Alters auf eine Strategie, die sich auch wissenschaftlich bewährt hat. Studien zeigen, dass die Gefahr für Verluste bei kurzfristigen Investments am Aktienmarkt besonders groß ist. Die Studie Ibbotson® SBBI® Classic Yearbook 2015 untersuchte den Zeitraum zwischen 1926 und 2014 und stellte fest, dass das Risiko Verluste zu erzielen, mit zunehmender Haltedauer abnimmt. Wer nach dieser Erkenntnis handelt, schichtet sein Depot weniger häufig um und verzichtet auch auf Trading-Instrumente wie Optionsscheine und Hebelzertifikate.

Kurzfristiges Handeln als Gefahrenquelle

Womöglich ist auch der Faktor Zeit entscheidend: Während die DAB-Kunden jenseits der sechzig vergleichsweise viel handeln, sind die mehrheitlich berufstätigen Vierzig- bis Sechzigjährigen bei ihrer Geldanlage nicht so entscheidungsfreudig. Womöglich führt also die zeitliche Belastung aus Familie und Beruf zu einem entspannten und langfristig ausgerichteten Anlagestil. Wer seine Anlageentscheidungen dagegen täglich auf den Prüfstand stellt und viel Zeit dafür hat, sich mit den Marktereignissen zu beschäftigen, erlangt automatisch einen kürzeren Anlagehorizont. Doch was in den Medien heute das Top-Thema ist, kann für die Märkte morgen schon nicht mehr relevant sein. Wer langfristig investieren will, sollte auch bei den Nachrichten die Spreu vom Weizen trennen können. Doch das fällt selbst Marktprofis schwer. Wer bewusst langfristig investiert und statt täglich seine Finanzen nur monatlich unter die Lupe nimmt, blendet eine ganze Reihe Störfaktoren beiläufig aus. Womöglich ist also auch die bei Vierzig- bis Sechzigjährigen knappe Zeit gepaart mit der Erfahrung am Kapitalmarkt ein Erfolgsfaktor bei der Geldanlage?

Während junge Anleger bis 39 Jahre am stärksten auf Fonds vertrauen, nimmt diese Neigung bei Anlegern mittleren Alters ein wenig ab. Dennoch fällt der Fondsanteil mit 37,2 Prozent noch immer groß aus. Das ist auch richtig so. Gerade wer wenig Zeit für die Geldanlage hat, muss das Risiko aktiv minimieren. Das geht am besten mit einem gestreuten Investment. Fonds übernehmen diese Streuung effektiv und ermöglichen so auch zeitlich eingespannten Anlegern ein langfristig erfolgreiches Investment. Doch sind Fonds nicht gleich Fonds: Auch bei Fonds gibt es teure und intransparente Produkte, die den langfristigen Vermögensaufbau scheinbar aus den Augen verloren haben. Zwar gibt die Studie der DAB Bank keinen Aufschluss über die Fonds, welche die untersuchten Anleger im Depot hatten, doch zeigten die Ergebnisse, dass die jungen Anleger zwischen 18 und 39 trotz eines hohen Fondsanteils nur unterdurchschnittliche Renditen einfahren konnten. Eine Erklärung könnte in der Wahl der falschen Fonds liegen. Junge Anleger sind häufig risikobewusst und setzen gerne auf flexible Produkte, die in sämtlichen Marktphasen Renditen versprechen. In der Praxis lohnen sich diese Produkte nach Kosten aber oft nicht.

easyfolio ist transparent und preiswert

Erfahrenere Anleger wissen das und halten es auch bei der Auswahl der Fonds einfach: Starre Investmentprodukte ohne Anspruch auf Markttiming erreichen langfristig attraktive Renditen. Ganz nebenbei sinkt wegen des Verzichts auf taktische Positionen das Risiko und die Kosten fallen zudem kaum ins Gewicht. Wer langfristig ein Vermögen aufbauen und zudem nicht täglich die Märkte überprüfen will, sollte auf umfassende Lösungen setzen, die leicht zu verstehen sind. easyfolio setzt auf eine Kombination aus Aktien und Anleihen aus aller Welt. Die Quoten der jeweiligen Anlageklassen sind festgelegt und werden mehrmals jährlich auf die Ausgangsposition zurückgesetzt. Dieses Rebalancing garantiert, dass in einem easyfolio ( Zum Testbericht) immer genau das steckt, was Anleger erwarten. easyfolio ( Zum Testbericht) gibt es in drei Ausführungen mit Aktienquoten zwischen 30 und 70 Prozent. Da easyfolio keine Ausgabeaufschläge kostet, ist das Umschichten und die Anpassung an die Lebensverhältnisse jedes Investors besonders einfach. Jedes Jahr fallen zudem weniger als 1 Prozent laufende Kosten an. Kontinuierliche Renditen zwischen 5 und 10 Prozent sind dank easyfolio keineswegs unrealistisch.

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Quelle:  https://blog.easyfolio.de/die-besten-anleger-sind-reifer/

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