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Eine gute Geldanlage braucht nicht viel Zeit

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Fahrradfahrer

Wie viel Zeit müssen wir für unsere Geldanlage aufwenden? Glaubt man einer Studie von Comdirect, sind sich die Deutschen darüber selbst nicht so wirklich einig: Während sich 14 Prozent der Bundesbürger überhaupt nicht um ihr Erspartes kümmern und eigentlich nie an Geld denken, denkt ein Viertel sogar fast täglich an Sparformen und daran, das eigene Vermögen zu mehren. Doch was sollen wir von diesen beiden Extremen halten?

Nur die langfristigen Trends sind wirklich berechenbar

Während es nachvollziehbar ist, dass es dem Vermögenszuwachs nicht gerade dienlich ist, wenn wir überhaupt nicht an Geld denken, wird es schon schwerer, Argumente gegen Sparer zu finden, deren Gedanken ständig um ihr Vermögen kreisen. Doch auch hier gibt es Argumente. Erfolgreiche Geldanlage lebt von einer klaren Struktur. Wir sollten unsere Lebenssituation analysieren und danach den richtigen Mix aus sicheren und chancenreichen Anlageformen finden. Das Verhältnis dieser beiden Sparformen zueinander ist schon die halbe Miete für die Vermögensplanung. Als chancenreiche Anlage gelten Aktien, als sichere Anlage Anleihen. Wer also bereits vor der Rente steht und sich mit dem Renteneintritt ein Ferienhaus kaufen möchte, sollte einen größeren Wert auf Sicherheit in Form von Anleihen legen als ein Berufsanfänger, der eher abstrakt für das Alter vorsorgen will. In letzterem Fall bietet sich ein hoher Aktienanteil geradezu an. Die lange Spardauer bietet nämliche die Chance, Schwankungen am Aktienmarkt zu Gunsten der Rendite in Kauf zu nehmen.

Doch zurück zu den Anlegern, die sich sehr intensiv um ihre Ersparnisse kümmern wollen: Wer ständig darauf aus ist, seine Geldanlage zu optimieren, neigt auch dazu, seine Anlagestruktur schnell zu verändern. So kann es schnell passieren, dass die Geldanlage nicht mehr zur persönlichen Lebenssituation passt. Doch selbst wenn die grobe Aufteilung zwischen Aktien und Anleihen bestehen bleibt, ist intensives Umschichten nicht sinnvoll. An der Börse sind meist nur die langfristigen Trends wirklich berechenbar. Dazwischen gibt es das so genannte Marktrauschen. Dies bedeutet auch, dass es auf der kurzfristigen Zeitebene immer wieder widersprüchliche Entwicklungen gibt. Beispiele gefällig? Erst sind Aktien alternativlos, dann reißt China die Weltwirtschaft in die Krise, dann hat die Welt Angst vor steigenden Zinsen, dann entwickeln sich die Gewinne der Unternehmen wiederum besser als erwartet. Diesem Hin und her sollten Anleger auf keinen Fall folgen. Wer jedoch mehrmals wöchentlich an sein Erspartes denkt und wer vor allem wöchentlich handeln will, läuft Gefahr, sich durch dieses Marktrauschen verunsichern zu lassen.

Bei der Geldanlage Marktrauschen bewusst ausblenden

Ein anderer Fall sind hartgesottene Trader. Wer kurzfristig handelt und darin erfahren ist, der muss sich täglich mit seiner Geldanlage auseinander setzen. Doch seien wir mal ehrlich: Die wenigsten Privattrader mit einem Beruf handeln wirklich erfolgreich. Wenn wir dann noch Aufwand und Ertrag in ein Verhältnis setzen, bleibt vom Selbstbild des erfolgreichen Traders, das viele Privatanleger gerne pflegen, nicht mehr viel übrig.

Was ist also die Lösung? Sich regelmäßig mit Börse und Wirtschaft auseinanderzusetzen ist mit Sicherheit kein Fehler. Wir sollten aber anerkennen, dass langfristige Anlageentscheidungen mit dem oft kurzfristigen Marktrauschen wenig zu tun haben. Maßgeblich für den langfristigen Anlageerfolg ist der persönliche Anlage-Mix. Das Verhältnis von Aktien zu Anleihen ist dabei entscheidend.

Einmal im Monat um die Ersparnisse kümmern

Mit easyfolio können Anleger diesen Anlage-Mix mit nur einem Produkt festlegen. Aktienquoten von 30, 50 oder 70 Prozent bieten jedem Spartyp ein solides Basisinvestment. Das Beste daran: easyfolio ( Zum Testbericht) ist ein Produkt, das tausende Wertpapiere enthält und dabei trotzdem einfach strukturiert und umzusetzen ist. Der Abgas-Skandal bei Volkswagen oder schlechte Aussichten bei einem Energieversorger? Mit easyfolio ( Zum Testbericht) halten sich Anleger mit solchen Detailfragen nicht auf. easyfolio investiert in jeder wichtigen Anlageregion der Welt in die größten und wichtigsten Aktien und Anleihen. Das Ziel ist es, von der gesamten Entwicklung des Marktes zu profitieren und Risiken abzufedern.

Mit einem solchen Basisinvestment im Rücken können selbst leidenschaftliche Trader im kleinen Maß aktiv Aktien handeln. Wer keine Lust auf wöchentliche Studien von Aktienkursen und Analysteneinschätzungen hat, fährt aber auch gut. Wir empfehlen, die Lage an den Märkten einmal im Monat zu analysieren und ansonsten entspannt zu bleiben. Die Aktienquote in jedem easyfolio reicht zur Steuerung des Risikos völlig aus.

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