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ETPs sind die Börsenstars 2015

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ETPs werden bei Privatanlegern immer beliebter. Allein im Januar setzte die Börse Stuttgart so viel ETPs um, wie noch niemals zuvor. Vor allem ETFs wechselten rege den Besitzer. Bei der Börse Stuttgart führt man den Rekordumsatz auf das dynamische Marktumfeld zurück. Zudem lassen sich mittels ETFs verschiedene Strategien umsetzen.

Dass diese Produkte bei Privatanlegern gefragt sind, zeigte bereits im vergangenen Sommer eine Studie von ergo Kommunikation. Damals äußerten mehr als sechzig Prozent der befragten versierten Anleger, bereits ETFs im Depot zu haben. Ein Großteil dieser Gruppe gab zusätzlich an, den ETF-Anteil im Depot noch weiter ausbauen zu wollen. Wir sind uns daher sicher: Auch 2015 werden ETFs für Privatanleger eine immer größere Rolle spielen. Doch warum ist das so?

Anleger haben dazu gelernt

Neben den niedrigen Zinsen für Festgeld, den steigenden Aktienmärkte und dem Wunsch, transparent anzulegen, sorgt vor allem das immer bessere Finanzwissen für einen größeren Zuspruch zu ETFs. Wer sich heute aktiv um sein Erspartes kümmern will, kennt die Unterschiede zwischen ETFs und herkömmlichen Publikumsfonds. Auch wissen heute immer mehr Anleger, dass die Kosten bei der Geldanlage eine große Rolle spielen und dass einfache Produkte oftmals besser sind als komplizierte.

Die Zeit, in der Privatanleger ihr Kapital einem Magier der Märkte anvertrauen wollten, der intuitiv gute Entscheidungen trifft, ist vorbei. Heute kommt es vor allem auf transparente Strukturen an – Privatanleger wollen in nachvollziehbare Produkte investieren.

Doch ist es nicht damit getan, ein Depot mit ein paar ETFs zu bestücken. Es kommt für Privatanleger maßgeblich auf eine Depotstruktur an, die den persönlichen Sparzielen Rechnung trägt. Ein Mischmasch aus einigen aktiv verwalteten Fonds und einigen ETFs kann dies nicht automatisch leisten.

Wer aufgrund von Wirtschaftsdaten oder wegen guter Wachstumsaussichten einen regionalen Aktienindex kauft, sollte dieses Investment nicht isoliert betrachten. Denn eines ist sicher: ETFs bieten zwar einen unmittelbaren Zugang zu den meisten Märkten der Welt, doch kann man sich bei ETFs nicht darauf verlassen, dass ein Fondsmanager im Fall schlechter Aussichten die Cash-Quote erhöht und das Risiko senkt. Ein ETF bildet einen Markt immer zu einhundert Prozent ab.

ETF-Anleger brauchen ein Konzept

Zwar gelingt die Risikominimierung auch den wenigsten aktiv verwalteten Fonds, weswegen sich Anleger nicht darauf verlassen sollten. Doch müssen Anleger bei ETFs verinnerlichen, dass diese dazu da sind, einen Markt so genau und preiswert wie möglich zu jeder Marktphase abzubilden.

Jedes ETF-Investment sollte daher in ein ausgewogenes Portfolio eingebettet sein. Ausgewogen heißt, dass die jeweiligen Märkte nicht zu stark miteinander korrelieren sollten. Wer drei ETFs im Depot hat und damit DAX, MDAX und S&P 500 abdeckt, macht etwas falsch. Alle drei Indizes entwickeln sich mehr oder minder im Gleichschritt. DAX und MDAX vereinen jeweils deutsche Unternehmen und auch der S&P 500 bietet als Index aus dem Dollar-Raum wenig Abwechslung.

Was sollten ETF-Anleger also tun? Neben der Möglichkeit, mehrere ETFs zu kaufen, um dem Depot neben Anleihen auch japanische Aktien und Titel aus Emerging Markets beizumischen, besteht beispielsweise die Möglichkeit, bei drei ETFs zu bleiben, aber breiter diversifizierte Indizes zu kaufen. Indizes wie der Weltindex MSCI World bieten sich hierfür an. Auch breit gestreute Indizes auf Anleihen sollten im Depot eine Rolle spielen.

Ganz gleich wie sich Anleger im einzelnen entscheiden: Wichtig ist es, eine Strategie solide zu konzipieren und dieses Konzept dann konsequent umzusetzen.

Kurzfristiges Handeln birgt Risiken

Aus diesem Grund lassen sich die jüngsten Rekordumsätze bei ETPs an der Börse in Stuttgart auch aus zwei Perspektiven sehen.

Einerseits zeugen die Zahlen natürlich davon, dass der Zuspruch zu ETPs wächst. Dies ist für die Branche gut, weil so weitere Innovationen möglich werden.

Andererseits zeigen hohe Umsätze aber auch, dass Anleger ETPs häufig taktisch einsetzen. Taktisches Investieren bedeutet, kurzfristige Marktbewegungen ausnutzen zu wollen. Für Profi-Investoren kann dieses Taktieren eine interessante Zusatz-Rendite bringen. ETPs eignen sich aufgrund ihrer klaren Transparenz und der niedrigen Kosten auch perfekt für dieses Einsatzgebiet. Privatanleger sollten dennoch nicht den Fehler machen, zu aktiv zu handeln. Wer ein gutes Händchen für die Märkte hat, kann sicherlich auch mit ETFs aktiv handeln. Doch es sollte ein Fundament im Depot geben. Eine Struktur, die durch taktische Investments nur minimal verändert wird.Als Richtlinie bieten sich 90 Prozent Depotstruktur und 10 Prozent Taktik an.

Wer keine Zeit für aktives Handeln hat, kann auch komplett darauf verzichten – schließlich birgt aktives Handeln immer auch Risiken.

Basis-Investment leicht gemacht

Da die Mehrzahl der Privatanleger noch immer nicht auf ein preiswertes Fundament auf ETP-Basis setzt, dürfte die Branche auch 2015 weiter wachsen. Hinzu kommen bei stärkeren Schwankungen taktische Investments der Profi-Anleger.

Wer auf der Suche nach einem preiswerten Basis-Investment ist, sollte sich easyfolio genauer ansehen. In drei Ausprägungen bietet easyfolio ( Zum Testbericht) Lösungen für jede Risikoneigung. Was alle drei easyfolios eint, ist die breite Streuung über Aktien und Anleihen aus aller Welt. So haben Anleger immer den ganzen Markt im Depot und müssen dafür nur einen einzigen ETF kaufen. Regelmäßiges Rebalancing sorgt zudem automatisch dafür, dass die einzelnen Märkte immer gleich gewichtet sind.

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Quelle:  https://blog.easyfolio.de/etps-sind-die-boersenstars-2015/

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