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Finanzplanung leicht gemacht

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Entscheidend ist was am Ende rauskommt. Mit dieser Floskel verteidigen wir im Alltag oftmals unorthodoxe Methoden und mahnen an, langfristig zu denken. Um langfristiges Denken geht es bei der Vermögensplanung auch. Nur nicht um unorthodoxe Methoden. Vielmehr müssen sich Anleger geradezu dazu zwingen, auf dem Boden zu bleiben. Zu oft lauern fixe Investment-Ideen oder unschlagbare Storys, uns von dem einmal eingeschlagenen Weg abzubringen. Für Privatanleger sind vor allem diese fixen Ideen eine Gefahr. Bei der erfolgreichen Geldanlage kommt es darauf an, ein Konzept über lange Jahre umzusetzen.

Anleger sollten alle Möglichkeiten nutzen

Gerade jetzt im neuen Jahr werden wieder viele Anleger über ihr Erspartes nachdenken und sich überlegen, etwas anders zu machen. Wir wollen erklären, worauf es bei einer erfolgreichen langfristigen Vermögensplanung ankommt. Ganz entscheidend ist es, die persönlichen Ziele festzulegen. Welches Kapital soll uns wann zur Verfügung stehen? Dabei sollten wir realistisch bleiben und immer berücksichtigen, dass zu große Gier nach hohen Renditen immer auch ein höheres Risiko mit sich bringt.

Wer sein Erspartes schnell verdoppeln will, muss auch in Kauf nehmen können, dass sich die Ersparnisse halbieren. Erst wer diesen Satz ohne zu zögern unterschreiben kann, sollte sich ambitionierte Ziele setzen. Für alle anderen Sparer sind einstellige Renditen auf Jahressicht realistisch.

Dass sich langfristiges Investieren auch mit einer Rendite von beispielsweise 4 Prozent im Jahr richtig rentieren kann, zeigt folgendes Beispiel: Wer 10.000 Euro über zwanzig Jahre mit 4 Prozent verzinst, erhält am Ende satte 21.911,23 Euro. Auf lange Sicht ist es also durchaus möglich, Kapital zu verdoppeln.

Was lehrt uns das obige Beispiel? Wir benötigen einerseits einen konstanten Zins oberhalb der Teuerungsrate und andererseits einen langen Atem, um langfristige Vermögensziele auch zu erreichen. Einen Zins von vier Prozent jährlich erlangen wir in der Regel nicht, indem wir bei unserer Hausbank einen Sparvertrag abschließen. Dazu sind in Hochzins-Zeiten die Laufzeiten zu kurz.

Wir müssen uns also breit aufstellen und alle Möglichkeiten des Kapitalmarkts nutzen. Wichtig ist dabei, dass Anleger das Risiko nicht aus den Augen verlieren. Aus diesem Grund sollen Sparer die verschiedenen Anlageklassen in einem geeigneten Verhältnis mischen. Anlageklassen, die eine gewisse Wertstabilität versprechen und nicht so stark schwanken, wie beispielsweise Immobilien oder Anleihen, sollten eine größere Rolle in unserer Finanzplanung einnehmen.

Aktien sollten geringer gewichtet sein, da diese stärker schwanken und somit ein höheres Risiko bergen. Der geringe Aktien-Anteil ist aber bezogen auf das Gesamtdepot gar nicht schlimm. Aufgrund der höheren Renditen auf lange Sicht, wirkt auch ein kleiner Aktien-Anteil als Rendite-Turbo. Anleger müssen immer im Hinterkopf behalten, worum es langfristig geht: Unterm Strich eine Rendite deutlich oberhalb der Inflation zu erreichen. Große Risiken sind dazu nicht notwendig.

Jedem Sparer sein easyfolio

Einige Leser werden jetzt womöglich daran zweifeln, ein so vielschichtig aufgestelltes Depot langfristig verwalten zu können. In der Tat ist es schwierig, an den Kapitalmärkten immer auf das richtige Pferd zu setzen. Sogar viele Fondsmanager scheitern daran.

Doch es gibt eine Lösung: Passives Investieren nimmt Sparern die Frage nach den richtigen Aktien und Anleihen ab. Investiert wird breit gestreut in die größten und bewährtesten Finanzinstrumente der Welt. Statt in drei Unternehmen aus den USA zu investieren, setzen Anleger bei diesem Anlage-Stil auf die größten einhundert. So sinkt das Risiko, bei der Analyse eines Unternehmens einen Fehler gemacht zu haben.

Unser ETF-Dachfondskonzept easyfolio investiert genau nach diesem Prinzip. Auch sind neben Aktien auch Anleihen vertreten. Beide Anlageklassen sind über sämtliche Welt-Regionen und Unterkategorien gestreut. Mit easyfolio ( Zum Testbericht) setzen Anleger beispielsweise nicht nur auf Staatsanleihen, sondern auch auf Unternehmensanleihen. Auch sind neben großen Unternehmen aus Europa, den USA und Asien auch einige kleinere Unternehmen beigemischt. Das Mischverhältnis folgt dabei stets dem Prinzip je sicherer ein Investment, desto größer die Rolle im Depot. So aufgestellt sind Renditen von vier, sechs, acht und mehr Prozent realistisch.

Je nach Risikoprofil kommt easyfolio ( Zum Testbericht) in drei Ausprägungen mit Aktienanteilen von dreißig, fünfzig und siebzig Prozent daher. Das Gute dabei: Die Kosten fallen mit nur 0,99 Prozent jährlich sehr gering aus.

Zurücklehnen und dabei bleiben

Kommen wir zur zweiten Voraussetzung für langfristigen Erfolg: Anleger müssen einen Investment-Plan auch durchhalten. Die wichtigste Regel dafür steht bereits am Anfang dieses Beitrags: Kurzfristige Moden und Investment-Trends sollten Sparer weitgehend ignorieren oder für solche Spielereien einen festen Rahmen schaffen. Wer gerne aktiv handelt, kann dies auch im Rahmen eines langfristigen Investmentplans tun – sofern das Spielgeld nur einen sehr geringen Teil des Gesamtvermögens umfasst.

Für alle anderen Anleger bietet easyfolio die besten Voraussetzungen, eine langfristige Vermögensplanung auch durchzuhalten. Anleger müssen nur dabei bleiben.

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Quelle:  https://blog.easyfolio.de/finanzplanung-leicht-gemacht/

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