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Gastbeitrag: Mit dem DAX auf Renditejagd gehen

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DAX offeriert Renditen
„Wer gut schlafen will, kauft Anleihen, wer gut essen will, kauft Aktien.“

Einmal im Jahr wird der Weltspartag begangen. Ursprünglich gedacht, um in der Bevölkerung den Spargedanken zu fördern, gleicht die Würdigung dieses Tages in Zeiten niedriger Zinsen eher einer Trauerzeremonie. Trübsal blasen bringt allerdings noch weniger als die verschwindend geringe Verzinsung auf Sparbuch und Tagesgeldkonten. Alternativen müssen her. Doch warum eigentlich?

Inflation geht alle an!

Ein gewichtiges Argument ist die Inflation, also ein stärkerer Anstieg des Preisniveaus für Waren und Dienstleistungen auf breiter Front über einen längerfristigen Zeitraum. Aus der Veränderung der Preise gegenüber den Preisen vor einem Jahr lässt sich die jährliche Inflationsrate berechnen.
Dem Statistischen Bundesamt zufolge wird die Inflationsrate in Deutschland im November 2015 nach vorläufigen Werten bei 0,4 % liegen. Dies erscheint auf den ersten Blick sehr wenig. Wie so oft im Leben lohnt aber auch hier ein zweiter Blick. Und der zeigt, dass die niedrige Teuerung vor allem das Ergebnis des niedrigen Ölpreises ist. Dieser sorgt dafür, dass Heizöl und Benzin derzeit deutlich billiger sind, als noch vor einem Jahr. Und während Autofahrer in diesen Zeiten mit einem besonders breiten Grinsen an die Zapfsäule fahren, kommen all jene ins Grübeln, die zum Schutz des Klimas bewusst in die Pedale treten. Sie haben relativ wenig vom niedrigen Benzinpreis. Ebenso geht es den Menschen, die zum Wohle der Umwelt auf den öffentlichen Nahverkehr setzen. Sie werden stattdessen mit regelmäßigen Fahrpreiserhöhungen konfrontiert. Und das sind bei Weitem nicht die einzigen Preise, die steigen. Auch die Preise für Nahrungsmittel legen seit Monaten kontinuierlich zu. Von der Miete und den Preisen fürs eigene Heim ganz zu schweigen.

Kaufkraftverlust? Rendite hilft!

Welche Risiken von einem Anstieg der Inflation ausgehen, zeigt folgendes Beispiel: Schon bei einer Inflationsrate von 2,0% haben 100 Euro nach 20 Jahren rund ein Drittel an Kaufkraft eingebüßt. Nach 35 Jahren hat sich die Kaufkraft halbiert. Um einen zu starken Anstieg der Preise zu verhindern, hat sich die Europäische Zentralbank das Ziel gesetzt, die Inflationsrate unter, aber nahe 2,0 % zu halten.
Soll die Kaufkraft des mühsam angehäuften Vermögens im Laufe der Zeit nicht dahinschmelzen wie ein Eis in der Sonne, muss man vorsorgen. Dafür eignen sich Anlagen, deren Rendite höher ausfällt als die Inflationsrate. Klassiker wie Sparbuch oder Sparbrief, die mit Zinssätzen von derzeit 0,01 % p. a. bzw. 0,05 % p. a. die niedrige Inflationsrate noch unterbieten, scheiden von vornherein aus. Auch die als Hort der Sicherheit geltenden deutschen Staatsanleihen werfen bei einer Laufzeit von 10 Jahren derzeit eine Rendite von weniger als 1,0 % p.a. ab.

Mit dem DAX auf Renditejagd gehen

Eine sinnvolle Ergänzung kann ein Investment am Aktienmarkt sein, z. B. über einen Index wie den DAX. Der DAX hat weniger mit dem des Nachts auf Jagd gehenden markant gezeichneten Waldbewohner, dem Dachs, gemein. Vielmehr bildet er die Wertentwicklung der 30 größten und umsatzstärksten Unternehmen am deutschen Aktienmarkt ab. Das vom Deutschen Aktieninstitut veröffentlichte DAX-Rendite-Dreieck zeigt, wie rentabel eine solche Anlage sein kann. Wer Ende 1994 in den DAX investierte und das Investment bis Ende 2014 hielt, erzielte in den 20 Jahren eine durchschnittliche jährliche Rendite von 8,0 %. Und das, obwohl es in diesem Zeitraum teils zu sehr starken Kursrückgängen kam (Platzen der Dotcom-Blase, US-Immobilienkrise, Euro-Schuldenkrise). Nun bedeutet eine gute Wertentwicklung in der Vergangenheit nicht automatisch, dass es in den nächsten 20 Jahren ebenfalls gut läuft. Doch das Rendite-Dreieck des DAX zeigt auch, dass mit zunehmender Anlagedauer das Risiko Verluste zu erleiden sinkt.

Wer jetzt noch zweifelt, ob ein Investment in renditestarke Wertpapiere einen sinnvollen Beitrag zum Vermögensaufbau leisten kann, der werfe einen Blick auf die folgende Grafik, denn ein Bild sagt bekanntlich mehr als 1.000 Worte.

Vergangene Wertentwicklungen sind kein verlässlicher Indikator für künftige Entwicklungen.

Dass es sich auszahlen kann, einen Teil seines Vermögens in renditestarke Wertpapiere zu stecken, wusste übrigens schon Börsenaltmeister André Kostolonay. Von ihm stammt der Spruch „Wer gut schlafen will, kauft Anleihen, wer gut essen will, kauft Aktien.“

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Dieser Gastbeitrag ist urspünglich erschienen auf dem WissensWert-Blog der ING-DiBa

 

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