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Gender-Theorie und Finanzmarktforschung

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Anlässlich des Weltfrauentages und des 25. Jahrestages der Einführung des ersten ETFs der Welt (in Kanada) traf sich am 9. März die Initiative “Women in ETFs” in der Deutschen Börse in Frankfurt zum traditionellen Läuten der Börsenglocke. Das Ziel: An die Einführung einer bahnbrechenden Produktgattung erinnern und zugleich ein weltweites Netzwerk von Frauen in der ETF-Industrie etablieren.

Nicht nur in der ETF-Branche sind Frauen auf dem Vormarsch. Auch die Kapitalmarktforschung umfasst schon lange nicht mehr nur das Zusammenspiel zwischen Angebot und Nachfrage. Immer mehr rücken die handelnden Personen ins Zentrum. Während klassische Modelle von einem maximal vernünftigen Akteur ausgehen, der stets seinen eigenen Nutzen maximieren will, sehen wir in der Praxis viele Gegenbeispiele.

Gerade Anleger agieren oft alles andere als emotionslos und rational. In diesem Zusammenhang betont die Forschung immer wieder auch Unterschiede in den Geschlechterrollen: Während Männertendenziell eher zum Risiko neigen und ihre Entscheidungen in schwierigen Marktsituationen eher korrigieren, handeln Frauen risikoaverser und konsequenter.

Gender-Forschung bleibt schwer umsetzbar

Wie eine Studie der Deutschen Vereinigung für Finanzanalyse und Asset Management (DVFA) zeigt, halten 61,6 Prozent der befragten Anlage-Profis eine Diskussion rund um die Bedeutung der Rolle von männlichen und weiblichen Entscheidungsträgern für eher sinnvoll. 39,1 Prozent sehen keine Relevanz.

Ob es sich auch in der Praxis positiv auf die Performance auswirkt, wenn mehr Finanzprodukte von Frauen mitverantwortet werden, lässt sich aufgrund der noch immer geringen Datenmenge nicht statistisch-signifikant belegen.

Auch müsste jede Untersuchung männlicher oder weiblicher Investmentstile eng im Zusammenhang mit der jeweiligen Marktphase betrachtet werden. Ein Investmentstil, der während der vergangenen Jahre erfolgreich war, kann in Zukunft Nachteile bringen und umgekehrt.

Auch ist nicht klar, ob Expertengremien beiderlei Geschlechter tatsächlich die Vorteile beider Investmentstile miteinander vereinen. Jede wissenschaftliche Untersuchung zur Gender-Thematik bei Investment-Entscheidungen kann nur eine Annäherung an die Realität sein.

Während sich die Fachwelt darum bemüht, aus den vorhandenen Daten verallgemeinerbare Grundsätze abzuleiten, könnte die Konsequenz aus der Diskussion für Anleger ganz einfach sein: Streng regelbasierte Investment-Stile können dabei helfen, psychologische Fallstricke zu meiden.

Wenn sich ein Investment-Produkt beispielsweise selbst die Regel auferlegt, keinem Markt ein zu deutliches Übergewicht einzuräumen, wird Gier und Risikoneigung effektiv ein Riegel vorgeschoben. Auch eine zu große Vorsicht kann der Performance schaden. Investment-Produkte, die Mindestquoten für bestimmte Anlageklassen vorsehen, federn diese Gefahr ab.

Markttiming birgt Risiken – und kostet

Es kommt also unterm Strich überhaupt nicht darauf an, ob ein Anlageprodukt eher „männlich“ oder eher „weiblich“ investiert. Ein Anlageprodukt sollte vielmehr so konzipiert sein, dass menschliche Anlagefehler und psychologische Fallstricke effektiv minimiert werden.

easyfolio funktioniert nach genau diesem Prinzip. Zunächst müssen sich Anleger für ihre Risikoneigung entscheiden. Zur Wahl stehen drei easyfolios mit Aktienquoten von 30, 50 und 70 Prozent. Egal ob easyfolio ( Zum Testbericht) 30 oder easyfolio ( Zum Testbericht) 70 – in jedem Produkt bleibt die Aktienquote auch nach Jahren konstant. Abweichungen wird es nicht geben. Da easyfolio weltweit investiert und auch Schwellenländer abdeckt, sind zahlreiche Märkte in easyfolio repräsentiert.

Aktive Vermögensverwalter könnten nun auf die Idee kommen, die Bedeutung, die den einzelnen Anlageregionen zugemessen wird, nach und nach zu verändern. In der Regel lassen sich die Manager dies in Form von Gebühren bezahlen.

Doch kann jede Veränderung auch eine Veränderung zum Schlechten sein. Je stärker ein Depot auf einen einzelnen Markt ausgerichtet wird, desto größer wird das Risiko.

easyfolio hält die Gewichtung der einzelnen Märkte stetig konstant. Das bedeutet nicht nur, dass easyfolio den USA, Japan und auch Europa immer dieselbe Rolle im Depot zugesteht, sondern, dass Marktverschiebungen aktiv korrigiert werden.

Vier Mal jährlichstellt easyfolio die ursprüngliche Gewichtung in den Portfolios wieder her. Bei Gewinnermärkten führt dies zu Teilverkäufen, bei Verlierermärkten zu Nachkäufen.

Unterm Strich bedeutet dies eine kontante Gewichtung und maximale Transparenz. easyfolio-Kunden wissen immer ganz genau, was im Depot steckt.

Konsequentes Investieren rechnet sich für jedes Geschlecht

Zurück zum zum Gender-Thema: Ein zu männlicher Investment-Stil würde bei Gewinnermärkten womöglich auf das Rebalancing verzichten und so das Risiko im Depot unbewusst steigen lassen. Ein zu weiblicher Investment-Stil würde bei Verlierermärkten womöglich nicht das ursprünglich angedachte Depotgewicht wieder herstellen und so Potenzial verschenken.

easyfolio erledigt das Rebalancing vier Mal pro Jahr nebenbei und automatisch. Anleger kommen also gar nicht in Versuchung, von einem Investment-Konzept abzuweichen. Das rechnet sich – für Frauen und für Männer.

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Quelle:  https://blog.easyfolio.de/gender-theorie-und-finanzmarktforschung/

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