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Immer mehr Deutsche sparen an der Altersvorsorge

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Die Altersvorsorge ist noch immer das wichtigste Anlageziel der Deutschen. Dies geht aus einer aktuellen Umfrage von FinanceScout 24 hervor. 54,6 Prozent der Befragten gaben an, Rücklagen in erster Linie für das Alter bilden zu wollen. Weitere Sparziele sind der Vermögensaufbau (41,4%), Rücklagen für Urlaub und Freizeit (41,1%) sowie das Sparen fürs Eigenheim (13,9%). Doch vergleicht man die Ergebnisse mit den Zahlen aus dem vergangenen Jahr, gibt es doch Veränderungen: Während Rücklagen für Urlaub und Freizeit offenbar leicht an Bedeutung gewonnen haben, spielt das Thema Altersvorsorge eine deutlich geringere Rolle: Noch im vergangenen Jahr sparten 61,9 Prozent in erster Linie für das Alter. Woran könnte dieser Gesinnungswandel liegen?

ETFs gewinnen an Bedeutung

Eine mögliche Erklärung könnte der Blick auf die beliebtesten Anlageformen der Deutschen sein: Das Tagesgeld spielt hier für 59,2 Prozent der Befragten noch immer eine große Rolle. Zwar hat die Bedeutung zuletzt stark abgenommen, doch ist diese Anlageform noch immer am beliebtesten. Auf den Plätzen folgen Aktien (41,3%), Investmentfonds (37,0%), Anleihen (17,3%) , ETFs (15%) und Lebensversicherungen (11,7%). Neben Anleihen haben ETFs als einzige Anlageform an Bedeutung hinzugewonnen.

easyfolio ( Zum Testbericht) 70 mit Top-Rendite 2015

Führt man beide Umfrageergebnisse zusammen, ist der geringere Sparwille der Deutschen kein Wunder: Die niedrigen Zinsen auf dem Tagesgeld laden nicht gerade dazu ein, das Ersparte dort zu mehren. Für alle anderen Sparformen fehlt den Deutschen offenbar der Mut oder sie haben bereits schlechte Erfahrungen gemacht. Während Lebensversicherungen aufgrund der immer geringeren Garantiezinsen und der hohen Gebühren beim Abschluss unattraktiv sind, erfordert ein direktes Investment in Aktien und Anleihen viel Wissen und eine hohe Selbstdisziplin von Privatanlegern. Investmentfonds können zwar eine interessante Option sein, doch gibt es hier auch viele schlechte Produkte, die für hohe Gebühren eine geringe Gegenleistung bieten.

Diejenige Anlageform, die von Anlegern in den vergangenen Monaten Zuspruch erfahren hat, sind ETFs. Statt im Vorjahr 12,3 Prozent setzen nun immerhin 15 Prozent auf passive Indexfonds. Interessant wäre zu sehen, ob auch ETF-Anleger dem Sparziel Altersvorsorge den Rücken gekehrt haben. Vermutlich eher nicht. Denn innerhalb einer soliden Vermögensallokation, liefern ETFs auch in Zeiten niedriger Zinsen eine stabile Rendite. Eine solide Vermögensallokation meint ein weltweit aufgestelltes Portfolio von Aktien und auch Anleihen. So wie beispielsweise easyfolio 70. Der ETF-Dachfonds schaffte seit Jahresbeginn bereits eine Rendite von satten 5,64 Prozent (Stand 8.2.2015). So müssen Anleger auch die Altersvorsorge nicht aus dem Blick verlieren.

Renditepausen werden schnell teuer

Dass viele Anleger heute eher auf den Konsum setzen oder aber in persönliche Erfahrungen „investieren“, kann man ihnen nicht übel nehmen. Blieben die Renditen nur kurzfristig auf einem niedrigen Niveau, wäre es nachvollziehbar, wenn sich Sparer auch einmal etwas gönnen. Doch dauert die Niedrigzinsphase nun schon einige Jahre an. Diese verlorenen Jahre können sich rächen. Wer zwischen 2010 und 2015 auf Rendite verzichtet, steht 2030 schlecht da. Dies soll ein Beispiel verdeutlichen. Wir nehmen eine einmalige Investitionssumme von 10.000 Euro bei einer jährlichen Rendite von 4 Prozent an und vergleichen den easyfolio ( Zum Testbericht)-Sparer mit einem Anleger, der seit 2010 auf Rendite verzichtet hat.

Nullrendite zwischen 2010 und 2015, danach 4% p.a.
easyfolio-Sparer mit durchgängiger Rendite von 4%.
18009,44 Euro21.911,23 Euro
Szenario: Sparergebnis bei einer einmaligen Anlage von 10.000 Euro zwischen 2010 und 2030. Kalkulierte Jahresrendite: 4%.

 

Der Unterschied zwischen einem kontinuierlichen Sparergebnis und einer Renditepause umfasst annähernd 4.000 Euro. Hinzu kommt, dass mit einem spekulativeren easyfolio, wie beispielsweise easyfolio 70, auch noch höhere Renditen möglich sind. Anleger, die ein easyfolio allerdings als Ersatz für das Tagesgeldkonto nutzen wollen, sollten aber bedenken, dass easyfolios Kursschwankungen unterliegen können. Um die tägliche Verfügbarkeit eines Tagesgeldkontos mit der Renditekraft von easyfolio zu verbinden, bietet es sich an, beide Anlageformen zu kombinieren. Dringender Kapitalbedarf kann dann unabhängig vom Auf und Ab an der Börse vom Tagesgeldkonto gestillt werden. Das easyfolio sorgt dafür, dass die Rendite im Mittel deutlich über der Inflation liegt und Ihre Sparziele nicht in weite Ferne rücken.

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Quelle:  https://blog.easyfolio.de/mehr-deutsche-sparen-altersvorsorge/

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