Start easyfolio Blog Langzeit-Studie: Entspanntes Anlegen zahlt sich aus

Langzeit-Studie: Entspanntes Anlegen zahlt sich aus

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Viele Privatanleger sind derzeit ratlos und wissen nicht, wie sie investieren sollen. Schlägt man diesen orientierungslosen Sparern vor, die Finanzen selbst in die Hand zu nehmen, gucken viele nur ungläubig: Selbstbestimmtes Anlegen erscheint den meisten Sparern noch immer abwegig. Doch man muss kein Börsenprofi sein, um seine Finanzen selbst zu regeln. Auch muss man nicht ständig aktiv handeln. Eine Studie der US-Fondsgesellschaft Vanguard zeigt jetzt, dass es unterm Strich sogar mehr Rendite bringt, wenn Anleger Investments über einen langen Zeitraum tätigen.

Buy-and-Hold schlägt Rendite-Jäger

Die Fondsgesellschaft analysierte dazu den Zeitraum zwischen 2004 und 2013. Innerhalb dieser Zeit ließ Vanguard zwei unterschiedliche Strategien gegeneinander antreten. Einmal ein aktiver Ansatz, der versucht, immer die erfolgreichsten Fonds auszuwählen und einmal ein klassischer Buy-and-Hold-Ansatz. Beide Strategien hatten die Wahl aus 3.568 in den USA zugelassenen Fondsprodukten. Während der aktive Handelsansatz nur auf Produkte setzte, die in den drei Jahren zuvor überdurchschnittliche Renditen erzielt hatten, investierte die Buy-and-Hold-Strategie in jeden der verfügbaren Fonds. Die aktiven Rendite-Jäger trennten sich immer dann von Fonds, wenn diese auf Sicht von drei Jahren eine unterdurchschnittliche Rendite erzielt hatten. Die Buy-and-Hold-Strategie blieb den Fonds immer treu, außer das Produkt wurde eingestellt.

Die Ergebnisse der Studie sind überraschend eindeutig. Die Buy-and-Hold-Strategie erzielte im zehnjährigen Beobachtungszeitraum die beste Rendite. Besonders bemerkenswert: Vanguard untersuchte sowohl reine Value-Produkte, Wachstums-Fonds und Mischformen. Auch analysierten die Experten Small- Mid- und Largecaps getrennt voneinander. Das Ergebnis zeigt jedes Mal, dass es rentabler ist, Fonds über einen langen Zeitraum zu halten, statt zu versuchen, immer auf die Gewinner-Fonds zu setzen.

Vanguard erklärt dies damit, dass die vergangene Rendite kein Indiz für die künftige Rendite sein kann. Auch mahnt die Fondsgesellschaft an, dass Anleger verstehen müssen, dass Schwächephasen bei Fondsprodukten dazu gehören und sich nicht vermeiden lassen. Es sei wichtig, dass Anleger in solchen Phasen nicht von ihrer Investment-Strategie abweichen. Die Studie hat klar gezeigt, dass sich Konsequenz durchaus auszahlen kann.

Anlage-Strategie als Schlüssel für entspanntes Investieren

Diese Erkenntnis setzt aber voraus, dass eine Anlage-Strategie von Grund auf gut geplant ist und vor allem zum jeweiligen Anleger passt. Wer ein zu hohes Risiko eingeht und schlechte Phasen am Kapitalmarkt nicht aussitzen kann, der macht womöglich den Fehler, durch aktives Handeln das Ruder noch einmal herumreißen zu wollen. So reitet man sich oftmals nur noch weiter in die Bredouille.

Ein besonderes Augenmerk muss daher auf dem Anlage-Konzept liegen. Auch wenn die Vanguard-Studie nur Aktieninvestments beleuchtet, spielt es eine große Rolle, in welchen Kontext diese Aktienpositionen eingebettet sind. Wer ausschließlich auf Aktien setzt, wird bei Rückschlägen schneller nervös als jemand, der einen Großteil der Ersparnisse auf die stabileren Anleihen verteilt hat. So entsteht im Schnitt nämlich ein deutlich stabileres Portfolio. Wenn Aktien dann schwanken, lässt sich dies deutlich besser aushalten.

Aus diesem Grund sollten Aktien-Investments immer Teil einer breiten Vermögensaufteilung sein. easyfolioliefert eine solche Aufteilung zu günstigen Gebühren. Anleger können zwischen Aktienquoten von dreißig, fünfzig und siebzig Prozent wählen. Der Rest fließt weltweit in Anleihen. Auch der Aktienanteil wird weltweit über verschiedene Märkte gestreut. Zugleich ist die jährliche Gebühr mit 0,99 Prozent äußerst niedrig. Ausgabeaufschläge fallen gar nicht erst an. So machen wir es Anlegern leicht, Schwankungen auch mal auszusitzen.

Wer Schwankungen aussitzt, vermeidet auch Fehler. Die Vanguard-Studie hat gezeigt, dass die Gewinner der letzten Jahre oftmals selbst Schwächephasen durchmachen müssen. Das liegt bei Aktienfonds oftmals daran, dass diese Fonds versuchen, in niedrig bewertete Unternehmen zu investieren. Niedrig bewertete Unternehmen sind aber in der Regel nicht ohne Grund vom Markt vernachlässigt. Meist liegt der Skepsis eine gewisse Unsicherheit über die Geschäftsentwicklung oder die Zukunftschancen zu Grunde.

Damit Unterbewertungen abgebaut werden, warten Aktien-Investoren auf so genannte Katalysatoren. Das sind Ereignisse, die der breiten Masse signalisieren, dass sich beim Unternehmen etwas tut und die derzeitige Bewertung unangemessen niedrig ist. Wann diese Ereignisse auftreten, kann niemand vorhersagen. Fonds sind aber darauf angewiesen, sich rechtzeitig zu positionieren. Eine gewisse Wartezeit lässt sich insbesondere bei großen Fonds daher nicht ausschließen. Allein deswegen macht es keinen Sinn, als Privatanleger den Markt timen zu wollen. Oftmals entgehen Anlegern so Chancen, die bereits im Depot eines Fonds schlummern, aber vom Markt nicht entdeckt worden sind.

Auch passive Lösungen profitieren von aufstrebenden Aktien

Passive Investment-Lösungen wie easyfolio ( Zum Testbericht) sind nicht wie die von Vanguard untersuchten Fonds ständig auf der Suche nach Investment-Chancen. Diese Anlagelösung investiert in Indizes, beispielsweise in den DAX, den S&P 500 oder den japanischen Nikkei. Der Vorteil dabei: Für die Recherche von Investment-Chancen entstehen keinerlei Kosten. Diesen Kostenvorteil geben wir an die Kunden weiter.

Zugleich weicht easyfolio ( Zum Testbericht) durch die klare Index-Orientierung kaum vom Gesamtmarkt ab. Dies schmälert das Risiko im Vergleich zu Fonds, die bewusst Risiken eingehen, da sie besser abschneiden müssen als ein Index.

Trotzdem profitiert easyfolio auch dann, wenn unterbewertete Aktientitel entdeckt werden und den Zuspruch des Marktes finden. Da die meisten Indizes nach Marktkapitalisierung gewichtet sind oder diese zumindest einen großen Einfluss auf die Index-Gestaltung hat, wächst das Gewicht aufstrebender Aktien in einem Index automatisch mit, sobald der Kurs nachhaltig steigt. So entgehen auch Anlegern, die auf Markttiming bewusst verzichten, die besten Investitionschancen nicht. Die langfristige Rendite gibt ihnen Recht.

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Quelle:  https://blog.easyfolio.de/langzeit-studie-entspanntes-anlegern-zahlt-sich-aus/