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Marktprognosen 2016 – spannend, aber für den Privatanleger irrelevant

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Zehn Experten gleich zehn Meinungen? Auch wenn das gängige Vorurteil gegenüber Jahresprognosen übertrieben scheint, dürften sich die Anlagestrategen und Chefvolkswirte der großen Anlagehäuser derzeit besonders schwer tun. Die Notenbanken bestimmen über Wohl und Wehe der Märkte und können die Kurse kurzfristig ganz schön durcheinander bringen. In so einem Umfeld fallen auch Prognosen zunehmend schwer.

Experten mit geteilten Marktprognosen für 2016

Dies lässt sich anhand aktueller Kommentare der Investment-Profis belegen. Angel Agudo, Fondsmanager des FF America Fund von Fidelity, sieht die USA 2016 stark: „Die US-Wirtschaft ist nach wie vor in guter Verfassung. Für zusätzliche, wenn auch nicht mehr ganz so starke Wachstumsimpulse dürften die Entwicklung am Arbeitsmarkt und die Erholung des Konsums dank steigender Löhne sorgen. Ein Übriges tun die florierende Dienstleistungsbranche und die Belebung in der Bauindustrie sowie in den damit verbundenen Wirtschaftszweigen“, schreibt der Fondsmanager und konstatiert: „Mein positiver Ausblick für die USA wird aber auch durch strukturelle Faktoren gestützt. Dazu gehören die Innovationskraft amerikanischer Unternehmen, die dank Schiefergas gesunkenen Energiekosten und die daraus resultierende größere Energieunabhängigkeit des Landes.“

Was ist also zu tun? Aktien aus den USA kaufen? Ken Lambden, Chief Investment Officer von Baring Asset Management, hat folgende Marktsicht: „Europa ist meiner Ansicht nach hervorragend positioniert und ich sehe gute Wachstumschancen bei Small-, Mid- und Large-Cap-Titeln. Im Gegensatz dazu dürfte der US-amerikanische Wachstumsmotor meines Erachtens nach im nächsten Jahr ins Stottern geraten. In der zweiten Jahreshälfte 2016 dürfte der Euro gegenüber dem Dollar vergleichsweise attraktiver sein“, so Lambden. Während man bei Fidelity an die USA glaubt, zieht man bei Baring Europa vor. Dieser Widerspruch ist kein Einzelfall. Auch klingen sämtliche Kursprognosen immer einleuchtend – wer Begründungen sucht, wird immer auch welche finden. Fraglich ist allerdings, wie die Kurse tatsächlich auf Arbeitsmarktdaten oder anziehende Wachstumsraten reagieren. Denn selbst wenn die Experten Wirtschaftsdaten einigermaßen vorhersehen können – die Reaktion des Marktes bleibt oft ein Buch mit sieben Siegeln. Dies gilt umso mehr, als dass die Märkte derzeit stark von den Entscheidungen der Notenbanken abhängig sind.

Mit easyfolio einfach weltweit anlegen

Einen Tipp, der im derzeitigen Marktumfeld plausibel erscheint, hat Jens Wilhelm, Vorstandsmitglied der Union Asset Management Holding AG parat und meint: „Jede Renditequelle zählt.“ Der Anlageexperte ist sowohl für Europa als auch die USA positiv gestimmt, rechnet aber mit wechselhaften Märkten. „Für solche Schwankungen sollten sich Investoren breit aufstellen“, schreibt Wilhelm.

Vor allem wegen der zahlreichen Unwägbarkeiten an den Kapitalmärkten und dem großen Einfluss der Notenbanken sollten Anleger 2016 nicht alles auf eine Karte setzen und einseitig in bestimmte Märkte investieren. Einer der größten Treiber der Börsen bleibt die Marktstimmung. Steht die Börsenampel auf Grün, können auch minimal schwächere Wirtschaftsdaten den Kursen nichts anhaben. Ist jedoch die Stimmung schlecht, werden selbst positive Neuigkeiten negativ interpretiert. Um sämtliche Szenarien abzudecken, sollten sich Anleger daher weltweit positionieren. Die Lösungen für 2016 lauten: Europa und USA plus eine Prise Asien. Aktien und Anleihen, Staatspapiere und Unternehmensanleihen.

Marktdynamik und regionale Vorzüge in einem Produkt

Wie die Kurse am Ende entscheiden, kann aus heutiger Sicht niemand klar vorhersehen. Was aber sicher ist, sind die Verwaltungsgebühren, die viele Fondsprodukte den Kunden indirekt in Rechnung stellen und gleich mit dem Kurs verrechnen. Doch wer Fonds über einen langen Zeitraum hält und auch Vergleichsprodukte im Blick hat, der merkt schnell, dass es in einem Jahr über- und im anderen Jahr dafür häufig unterdurchschnittlich läuft. Wirft man einen Blick auf die langfristige Performance vieler Fonds, so scheinen diese häufig nach dem Prinzip Zufall zu agieren. Doch dafür sollten Anleger keine Gebühren bezahlen.

Produkte wie easyfolio haben dem Zufall den Kampf angesagt und verzichten bewusst darauf, das Portfolio aktiv zu steuern. Auch Jahresprognosen wird es von easyfolio ( Zum Testbericht) niemals geben. Stattdessen bietet das Fondsprodukt eine Beteiligung am weltweiten Aktien- und Rentenmarkt. Mit dabei sind immer Europa, USA, Japan und auch Schwellenländer. Auch spielen immer Staats- und Unternehmensanleihen eine Rolle. Umschichtungen zwischen Regionen und Branchen gibt es nicht. Das Ziel ist es, eine stets verlässliche Marktrendite zu erzielen. Um dies zu schaffen, kommen kostengünstige ETFs zum Einsatz, die beispielsweise die größten Unternehmen der USA oder Europas abbilden. So schaffen wir es, die Marktstimmung perfekt abzubilden und auch regionale Vorzüge abzugreifen.

Nachvollziehbare Renditen dank easyfolio

Im Vergleich zu einem aktiven Fonds, der im einen Jahr Glück hat und im anderen Jahr Pech, strebt easyfolio ( Zum Testbericht) immer ein Ergebnis an, das den Markt widerspiegelt. Das spart Kosten. Der Verzicht auf Ausgabeaufschläge kommt gleich beim Kauf zum Tragen. Wer startet mit seinem Investment schon gern im Minus? Die laufenden Kosten von nur 0,9 Prozent sorgen darüber hinaus dafür, dass sich die mittlere Performance von easyfolio nach Kosten jedes Jahr sehen lassen kann. Mit den drei Varianten easyfolio 30, easyfolio 50 und easyfolio 70 können Anleger die Aktienquote und damit das Risikolevel wählen und bei Bedarf bequem in ein anderes easyfolio umschichten. So passt sich easyfolio stets der Finanzplanung an. Börsentäglich flexibel, günstig und ganz ohne Prognosen!

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