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Mit Risiken bei der Geldanlage richtig umgehen

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Risikoanalyse mit block
Seit der Bankenkrise vor einigen Jahren haben die Aktienmärkte bereits wieder deutlich zugelegt.

Viele Menschen tun sich mit Überraschungen schwer. Beispiel Reisen: Statt Land und Leute auf sich zukommen zu kommen zu lassen und spontan eine Unterkunft in einem fernen Land zu buchen, buchen viele Deutsche lieber vorab beim Reiseveranstalter. Wagnisse haben häufig einen zweifelhaften Ruf. Viele Menschen können sich auch nicht vorstellen, selbständig zu arbeiten und sehen in erster Linie Risiken. Doch der Begriff des Risikos hat zwei Medaillen. Risiko und Chance gehören untrennbar zusammen. Es kommt nur darauf an, beides abschätzen und in ein vernünftiges Verhältnis bringen zu können. Beispiel Selbständigkeit: Wer sich Selbständig macht, jeden Tag mit Freude an Schreibtisch oder Werkbank verbringt und dabei noch überdurchschnittlich verdient, der kann auch eine Auftragsflaute, wie sie alle paar Jahre einmal vorkommt, wegstecken. Wer eine fremde Kultur wirklich kennenlernen will, der kann während eines Urlaubes auch sehr exotische Speisen und fremde Gepflogenheiten in Kauf nehmen. Entscheidend ist, was man im Gegenzug für das Risiko bekommt.

Risiken sind kalkulierbar

Auch bei der Geldanlage ist der Risikobegriff verbrannt. Exemplarisch nennen kann man die Dot-Com-Blase oder die Staatsschuldenkrise – viele Menschen vertrauen dem Wirtschaftssystem nicht mehr. Dabei funktioniert die Wirtschaft trotz der Krisen erstaunlich gut. Auch die immer wieder in der Kritik stehende Politik hat viele Krisen der vergangenen Jahre sehr gut gemeistert. Seit der Bankenkrise vor einigen Jahren haben die Aktienmärkte bereits wieder deutlich zugelegt. Das Risiko der Anleger wurde belohnt. Doch muss es bei der Geldanlage nicht darum gehen, große Risiken einzugehen, um dafür im Gegenzug große Renditen einzufahren. Das Gute an der Welt der Zahlen ist, dass Risiken weitestgehend messbar und damit kalkulierbar sind. Wer langfristig sparen will, geht maßvoll geringe Risiken über einen längeren Zeitraum ein. Dies bringt stete Renditen und funktioniert für jedermann.

Bei einem Anlagekonzept geht es nie darum, ob wir Risiken eingehen oder nicht, sondern vielmehr wie groß diese Risiken sind und was wir bereit sind zu riskieren. Diejenige Anlageklasse, die sowohl für Risiko als auch für Rendite steht, sind Aktien. Aktien können je nach der Entwicklung des zugehörigen Unternehmens in einem Jahr stark steigen und große Renditen abwerfen. An der Börse gilt der Grundsatz, dass mit Unternehmen, die kurz vor der Pleite stehen, mitunter die größten Renditen zu erzielen sind. Beispielsweise dann, wenn ein totgeglaubtes Unternehmen plötzlich einen Kredit bekommt oder ein Investor einsteigt. An der Börse wechselt die Stimmung dann schnell von zu Tode betrübt hin zu himmelhochjauchzend. Doch hat ein solches Investment etwas mit nachhaltigem Investieren zu tun? Eher nein! Das Risiko, das einer solchen Spekulation innewohnt, ist für viele Anleger zu groß. Aus diesem Grund sollten Anleger auf andere Szenarien setzen.

Geteiltes Risiko ist sichere Rendite

Wie wäre es im Gegenzug mit einem Unternehmen, das Produkte herstellt, die jeder kennt und fast täglich braucht. Seit Jahren macht dieses Unternehmen Gewinne und senkt die jährliche Gewinnbeteiligung für Aktionäre so gut wie nie. Anleger, die in ein solches Unternehmen investieren und sich zehn Jahre Zeit geben, werden mit großer Wahrscheinlichkeit Gewinne einfahren. Doch ist das Risiko bei nur einer Aktie nicht zu groß?

Wir von easyfolio glauben, dass man Risiken bewusst kontrollieren muss. Selbst eine Aktie von Coca-Cola oder McDonald’s kann für sich allein gesehen ein zu großes Risiko bedeuten. Aus diesem Grund bauen wir nicht nur auf einzelne Aktien. Stattdessen investieren wir auf den größten Aktienmärkten der Welt in die größten Unternehmen. Die 500 größten Aktiengesellschaften aus den USA, die wichtigsten Unternehmen Europas, Asiens und der Schwellenländer. Mit dem Ansatz, die größten Unternehmen eines Marktes zu kaufen, blenden wir risikobehaftete Gesellschaften schon einmal größtenteils aus. Wenn ein Unternehmen vor der Pleite steht, sinkt die Börsenbewertung vorher bereits deutlich und die Aktie fällt aus den wichtigsten Börsenindizes heraus. Der Ansatz, die wichtigsten Aktien eines Marktes im Paket zu kaufen sorgt darüber hinaus dafür, dass jeder einzelnen Aktie nur ein sehr kleines Gewicht beigemessen wird. Wenn aus mehr als eintausend Aktien ein Unternehmen Probleme hat, fällt das kaum ins Gewicht. Zusätzlich unterscheiden wir nach Anlageregionen: Etablierte Märkte wie Europa oder die USA bekommen ein höheres Gewicht. Schwellenländer spielen eine kleinere Rolle. So ist das Risiko gut verteilt und Anleger können dennoch von Chancen auf exotischeren Märkten profitieren.

Risiko: So wenig wie möglich, so viel wie nötig

Jedes easyfolio ( Zum Testbericht) setzt beim Aktienanteil bewusst auf die größten Gesellschaften aus aller Welt. Doch es gibt noch einen weiteren Ansatz, um das Risiko aktiv zu steuern. Die Aktienquote, also der Anteil an Aktien, der in einem easyfolio ( Zum Testbericht) steckt, ist von easyfolio zu easyfolio verschieden. easyfolio 30 hat wenig Aktien im Depot, easyfolio 50 baut auf ein ausgeglichenes Verhältnis zwischen Aktien und Anleihen und easyfolio 70 nimmt mit einer Aktienquote von 70 Prozent bewusst Chancen wahr. So können Anleger neben dem ohnehin risikogestreuten easyfolio-Ansatz genau das easyfolio wählen, das zur persönlichen Anlagestrategie passt.

Grundsätzlich gilt: Die Risiken müssen mit dem persönlichen Anlegertyp zusammenpassen. Nur wer auch bei Schwankungen im Depot ruhig schlafen kann, hat die für sich richtige Geldanlagelösung gewählt. Denn der Schlüssel zum Vermögensaufbau besteht darin, lange durchzuhalten und nicht zwischendurch aus Angst die Anlagen zu verkaufen. Wer lange sparen kann und sein Erspartes nicht kurzfristig braucht, kann prinzipiell höhere Risiken eingehen. Wer sein Geld bald schon wieder benötigt, wählt eine weniger risikoreiche Anlage. easyfolio gibt es in verschiedenen Risikograden (die über verschiedene Aktienquoten abgebildet werden). Je nach Anlagertyp und Anlagesituation können Sie Ihr persönliches Risikolevel auswählen und das entsprechende easyfolio auswählen. Der easyfolio Anlegertest hilft dabei. Auf diesen Weg werden Risiken  beherrschbar. Um in den Genuss der Kehrseite von Risiken zu kommen und Renditen einzufahren, müssen wir uns maßvoll und kontrolliert auf sie einlassen. Mit easyfolio geht das transparent und kostengünstig!

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