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Regelmäßiges Rebalancing: So bleibt Ihre Anlagestrategie in der Spur

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Mit den Anlagestrategien easyfolio 30, easyfolio 50 und easyfolio 70 können Anleger gemäß ihrer persönlichen Risikoeinschätzung investieren: mit einem Aktienanteil von 30, 50 oder 70 Prozent. Diese langfristig angelegte Struktur, auch strategische Asset Allokation genannt, beeinflusst maßgeblich das Rendite-Risiko-Profil.

Damit es jeweils möglichst konstant bleibt, muss die Gewichtung regelmäßig nachjustiert werden – durch das so genannte „Rebalancing“. Dieses wird alle drei Monate von den Fondsmanagern der apoAsset durchgeführt.

Was die Gewichte bewegt

Grundsätzlich hat jeder easyfolio ( Zum Testbericht)-Fonds eine feste Aufteilung, zum Beispiel investiert easyfolio ( Zum Testbericht) 50 jeweils zu 50 Prozent in Aktien und Renten (jeweils in Form von ETFs). Diese Quoten können sich je nach Kursentwicklung der beiden Anlageklassen zeitweise verändern. Steigt zum Beispiel der Wert der Aktien und fällt der Wert der Renten, so steigt bzw. fällt auch deren Gewicht im easyfolio. Je länger die anfängliche Investition des Fondsmanagements zurückliegt, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass die tatsächliche Gewichtung von der ursprünglichen Gewichtung abweicht.

Rebalancing stellt die Strukturen sicher

Beim regelmäßigen Rebalancieren wird jeder easyfolio-Fonds wieder an die ursprüngliche Aufteilung angepasst. Das bedeutet zum Beispiel beim easyfolio 50: Ist eine Anlageklasse auf über 50 Prozent des Fondsvolumens gewachsen, wird ein Teil davon verkauft, um sie wieder auf 50 Prozent zu senken. Bei der anderen Anlageklasse, die an Gewicht verloren hat, wird dafür mehr investiert, um sie wieder auf 50 Prozent anzuheben. Genauso werden die anderen easyfolio-Varianten regelmäßig angepasst. Damit ist gewährleistet, dass die easyfolios ihr jeweiliges Rendite-Risiko-Profil konstant halten.

Rendite fördern, Kosten schonen

Das Rebalancieren kann auch die Rendite zusätzlich verbessern: tendenziell werden dabei teure Anlageklassen verkauft, während andere Anlageklassen, die billiger geworden sind, gekauft werden. Damit sind jedoch Handelskosten verbunden, die die Rendite wiederum etwas schmälern. Es muss also ein Kompromiss gefunden werden: Zum einen soll das Rendite-Risiko-Profil möglichst konstant bleiben, zum anderen soll möglichst selten nachjustiert werden, um die Handelskosten zu begrenzen.

Einfache Lösung: 4 x pro Jahr wird nachjustiert

Die easyfolio-Fonds werden daher quartalsweise angepasst. Zu jedem dritten Freitag im ersten Quartalsmonat wird der Anpassungsbedarf bestimmt und spätestens am nächsten Handelstag umgesetzt. Am geringsten sind die Handelskosten oft nachmittags, wenn sowohl an den europäischen als auch den amerikanischen Börsen gehandelt wird. Daher platzieren wir die Orders (Kauf- und Verkaufsaufträge) möglichst zu dieser Zeit am Markt.

Um im Sinne der Anleger die bestmögliche Auftragsausführung und damit den optimalen Preis zu erzielen, greifen wir auf das Spezialwissen der apoBank-Handelsabteilung zurück. Die verbindliche „Best Execution-Policy“ der apoAsset legt sehr genau fest, wie dabei das bestmögliche Ergebnis für den Anleger erreicht werden kann. Nach diesen Kriterien werden Aktien- und Rentenbausteine – jeweils durch verschiedene ETFs – schlussendlich gekauft oder verkauft.

Auf dieser Basis können sich die easyfolio-Fonds einfach, transparent und flexibel weiterentwickeln und bleiben zugleich ihrem Rendite-Risiko-Profil treu.

Vielen Dank an die Autoren des Gastbeitrags:

  • Robert Heger, Diplom-Ökonom und Portfoliomanager der Apo Asset Management GmbH (apoAsset)
  • Oliver Blaskowitz, CIIA/CEFA-Investmentanalyst, Statisticien Économiste, M.Sc. Statistics,
    Diplom-Volkswirt und Portfoliomanager der Apo Asset Management GmbH (apoAsset)
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Quelle:  https://blog.easyfolio.de/regelmaessiges-rebalancing-so-bleibt-ihre-anlagestrategie-in-der-spur/