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So investieren Sie richtig in Aktien

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Wenn man deutsche Sparer mit Aktien konfrontiert, winken die meisten schnell ab. Die Papiere gelten als riskant und den Aktienmarkt setzen viele Deutsche mit einem Kasino gleich, in dem am Ende immer nur einer gewinnt: die Bank.

Untermauert wird dieser Eindruck von einer Studie der Kapitalanlagegesellschaft BlackRock, die 2.000 deutsche Sparer befragt hat. Demnach ist das Interesse an Aktien in den vergangenen Jahren weiter zurückgegangen. Gleichsam fürchten sich die Deutschen vor einer Inflation. Doch statt steigenden Lebenshaltungskosten ein Schnippchen zu schlagen und sich spekulativeren Anlageinstrumenten zu öffnen, bleiben Anleger skeptisch.

Fehler macht man in der Euphorie

Untersucht man die Stimmung der deutschen Sparer im historischen Verlauf, so wird offensichtlich, dass die Abneigung gegen Aktien immer wieder von kurzen Phasen der Euphorie unterbrochen wurde. Das war Ende der 1990er so, als die Deutsche Telekom eine Volksaktie auf den Markt brachte, und auch vor der Finanzkrise 2008 hatten sich wieder mehr Privatanleger Finanzprodukte in die Depots gelegt.

Dieses Mal setzten die Anleger in Form von Anlagezertifikaten allerdings auf eine trügerische Sicherheit – die im Falle von Lehman-Brothers gar im Totalverlust endete. Angesichts dieser Erfahrungen könnte man den Deutschen ihre Abneigung gegenüber Aktien zugestehen. Doch haben sich deutsche Sparer niemals seriös auf Aktien eingelassen. Zu Zeiten des New-Economy-Booms investierten viele Anleger ohne großes Hintergrundwissen planlos in vermeintliche Zukunftswerte. 2008 platzte die Illusion der risikolosen Gewinne. In beiden Fällen hatten Anleger zu gierig investiert. Statt spekulative Investments einem soliden Finanzplan nur beizumischen, wollten Privatanleger in der Euphorie gleich das ganz große Rad drehen – und scheiterten.

Mit kleiner Aktienquote der Inflation ein Schnippchen schlagen

In den USA gehören Investments am Kapitalmarkt für normale Sparer dazu. Aktien spielen nicht nur im Hype eine Rolle wie in Deutschland. Der Durchschnitts-Amerikaner investiert kontinuierlich am Kapitalmarkt und nimmt das Auf und Ab der Märkte so viel entspannter hin. Statt wie deutsche Sparer nur in Boom-Phasen zu investieren, sind Privatanleger im Investment-Mutterland dauerhaft an den Märkten dabei. Rückschläge spielen so eine viel geringere Rolle.

Ein weiterer Vorteil des kontinuierlichen Investierens: Wer dauerhaft anlegt, umgeht hohe Bewertungen. Diese treten immer dann auf, wenn es an den Märkten richtig gut läuft. Doch wenn Aktien teuer sind, ist auch die Gefahr für Rückschläge groß. Aus diesem Grund ist es auch falsch, Aktien gegenüber dauerhaft skeptisch eingestellt zu sein und sich dann von der allgemeinen Euphorie anstecken zu lassen.

Viel sinnvoller ist es, dauerhaft auf Aktien zu setzen. Damit ist nicht gemeint, dass Sparer ihr gesamtes Vermögen in Aktien investieren sollten. Auch dies ist ein weit verbreiteter Irrglaube. Bei Aktien-Investments geht es darum, die Papiere festverzinslichen Anlagen clever beizumischen. Wer 100.000 Euro angespart hat, der kann der Inflation auch mit einem Aktienanteil von 10.000 bis 20.000 Euro ein Schnippchen schlagen. Während der Großteil der Ersparnisse sicher in Immobilien oder Anleihen parkt, sorgt ein kleiner Aktienanteil für den Rendite-Kick.

“Langfristig und breit gestreut” lautet die Zauberformel

Auch bedeuten Aktien-Investments nicht, dass sich Sparer von nun an ständig mit „ihren“ Unternehmen befassen müssen. Der Schlüssel heißt passives Investieren. Wer statt in einzelne Aktien gleich in ganze Aktienindizes investiert, streut das Vermögen automatisch. So ist es beispielsweise möglich, 1.000 Euro mit dem Kauf von nur einem ETF über zwanzig, fünfzig oder einhundert Unternehmen zu streuen.

easyfolio hat dieses Prinzip auf die Spitze getrieben und bietet einen kostengünstigen Fonds an, der sowohl in Anleihen als auch in Aktien investiert. Dieser Fonds kommt in drei Risikoklassen daher, sodass für jeden Anleger ein passendes Produkt vorhanden ist. Zusätzlich zur Streuung über Aktien und Anleihen setzt easyfolio ( Zum Testbericht) auch auf sämtliche Regionen der Welt. Der Hintergedanke: Es gibt immer Märkte, die sich positiv entwickeln. So breit aufgestellt können Anleger langfristig entspannt in Aktien investieren und den nächsten Hype Hype sein lassen.

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Quelle:  https://blog.easyfolio.de/investieren-sie-richtig-aktien/

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