Start ETF-News 10 Jahre ETFs – Sonderausgabe EXtra-Magazin

10 Jahre ETFs – Sonderausgabe EXtra-Magazin

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Als vor zehn Jahren ETFs in Europa aufkamen, schien der Markt nur auf dieses genial konstruierte Produkt zu warten. Der Anleger kauft mit einem Papier einen Index und nimmt automatisch an dessen Wertentwicklung teil. Kein Insolvenzrisiko, kein aktives Fondsmanagement und minimale Kosten. Endlich eine einfache, transparente und flexible Anlagemöglichkeit, die sich zudem als äußerst robust und krisenfest erweisen sollte.

Das EXtra-Magazin würdigt den Erfolg der ETFs mit einer 64-Seiten Sonderausgabe.

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Die anschließende Erfolgsstory ist nur die Fortsetzung dessen, was in den USA mit den ersten passiven Indexfonds und einer zentralen Erkenntnis aus der Lehre des Nobelpreisträgers Markowitz begann: Wer mit Diversifikation auf den Durchschnitt zielt, liegt langfristig über der Performance und streicht meist höhere Renditen ein als aktiv gemanagte Fonds. Die anfänglichen Unkenrufer und Bedenkenträger, die 1975 den ersten indexbasierten Fonds für Privatanleger „Vanguard 500″ mit negativen Pressekommentaren begleiteten, wurden eines Besseren belehrt. Markowitz behielt Recht, und die Idee machte mit den ETFs ihren Weg.

Dennoch melden sich auch heute im Jubiläumsjahr wieder die Bedenkenträger. Nicht nur Miesmacher, die quasi von Berufs wegen querschießen, weil mit ETFs kaum Geld zu verdienen ist. Zum Teil kommt die Kritik sozusagen von Verfechtern der reinen Lehre. Sie befürchten, dass mit der jüngst ausgeweiteten Produktvielfalt die ETF-Branche den selben Irrweg einschlägt wie zuvor die Zertifikateanbieter. Auch die sind mit einem einfachen Produkt gestartet, um sich dann im Gestrüpp des Wildwuchses zu verheddern. Doch hier ist Entwarnung angesagt.

ETFs bleiben allein schon von deren Struktur her überschaubar. Kein Vergleich mit Zertifikaten. Hinzu kommt der gravierende Unterschied aufgrund der Architektur. So sind bei ETFs Konkurskatastrophen à la Lehmann ausgeschlossen und im Wettbewerb stellen mehrere Market-Maker faire Preise. Und anders als bei ETFs wurden selbst abenteuerliche Zertifikate von den Bankberatern an den Mann gebracht, weil sie gute Provisionen abwarfen.

Dass die günstigeren ETFs dennoch nicht mehr nur unter der Ladentheke gehandelt werden, liegt an ihrem Erfolg und der massiven Anlegernachfrage. Dass dies eine moderate Produkterweiterung mit sich bringt, ist unvermeidlich. Stört aber auch nicht, wenn die so übersichtlich ist wie das Produkt selbst – eben einfach, transparent und flexibel.

Viel Erfolg bei Ihren ETF-Geschäften

Markus Jordan, Herausgeber EXtra-Magazin

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