Start ETF-News 10 Robo-Advisor die jeder Anleger kennen muss!

10 Robo-Advisor die jeder Anleger kennen muss!

Die Zinsen sind niedrig, die Börsen schwanken stark. Anleger die sich aktuell mit dem Thema Vermögensaufbau und Altersvorsorge beschäftigen stehen vor großen Herausforderungen. In den Medien war zuletzt immer wieder von Online-Vermögensverwaltungen sogenannten Robo-Advisor die Rede.

Doch wer sind diese Anbieter, welche gibt es und worin unterscheiden sie sich. Um Ihnen die Auswahl und den Überblick zu erleichtern, haben wir Ihnen hier die 10 wichtigsten Robo-Advisor-Angebote zusammengestellt.

Überblick der 10 wichtigsten Robo-Advisor-Angebote

10easyfolio

easyfolio ( Zum Testbericht) bietet drei Anlagestrategien an. Alle drei investieren mit unterschiedlichen Gewichtungen – ganz nach Ihrer persönlichen Risikoeinschätzung – vollkommen transparent in einen Korb aus Aktien und Anleihen, der die Weltwirtschaft abbildet. Die Mindestanlage mit easyfolio ( Zum Testbericht) beträgt 0 €. Die Kosten belaufen sich auf die Orderkosten plus ETF-Kosten.

easyfolio Testbericht

easyfolio überzeugt vor allem durch den guten Service mit einer Vielzahl an Kommunikationskanälen. In den restlichen Kategorien erzielt der Robo-Advisor ein solides Ergebnis. Negative Punkte sind beim Angebot die Anzahl der Anlagestrategien und die vergleichsweise hohen Gebühren.

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9fintego

fintego ( Zum Testbericht) Anleger haben die Wahl zwischen fünf ETF Muster-Fondsportfolios, die unterschiedliche Anlagestrategien von konservativ bis dynamisch abbilden. Die für Sie geeignete Anlagestrategie wird im Depoteröffnungsdialog durch eine Geeignetheit-/Angemessenheitsprüfung ermittelt, die u. a. Ihre Risikobereitschaft und Kenntnisse in der Geldanlage berücksichtigt. Die Mindestanlage mit fintego ( Zum Testbericht) beträgt 2500 €. Die Kosten belaufen sich maximal auf 0,95% plus ETF-Kosten.

fintego Testbericht

fintego überzeugt vor allem durch günstige Gebühren und die sehr hohe Sicherheit. Das Angebot ist mit fünf Anlagestrategien vielfältig und bildet die üblichen Risikoprofile ab, könnte aber größer sein. Beim Service müssen fintego Kunden, in Hinblick auf Kommunikationskanäle, Abstriche machen. Das Angebot von Spar- und Auszahlungsplänen und Apps ist sehr positiv.

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8GINMON

Das Ginmon ( Zum Testbericht)-Anlagekonzept zielt darauf ab, stets die höchsten Renditen bei minimalem Risiko für Ihr Anlegerprofil zu erreichen. Ginmon ( Zum Testbericht) greift hierzu auf nobelpreisgekrönte Erkenntnisse von Prof. Eugene Fama und Prof. Harry Markowitz zurück. Dabei wird Ihr Geld nach dem Fama-French-Dreifaktorenmodell auf viele tausend Unternehmen weltweit gestreut und die Portfoliogewichtung laufend an Ihre individuelle Risikoneigung angepasst. Die Mindestanlage mit Ginmon beträgt 1000 €. Die Kosten belaufen sich auf 0,39% + 10% Erfolgsbeteiligung und den ETF-Kosten.

Ginmon Testbericht

Ginmon überzeugt vor allem durch den guten Service mit einer Vielzahl an Kommunikationskanälen. In den restlichen Kategorien erzielt der Robo-Advisor ein solides Ergebnis. Negative Punkte sind beim Angebot die Anzahl der Assetklassen und die Kosten der erfolgsabhängigen Performancegebühr.

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7growney

Bei growney ( Zum Testbericht) investieren Sie in besonders günstige und renditestarke Aktien- und Anleihen-ETFs, die die Struktur eines bestimmten Marktes abbilden und nicht versuchen, ihn zu schlagen: Weltweit diversifiziert und je nach Risikoneigung zusätzlich abgesichert durch erstklassige Anleihen.  Die Mindestanlage mit growney ( Zum Testbericht) beträgt 0 €. Die Kosten belaufen sich auf maximal 0,99% plus ETF-Kosten.

growney Testbericht

Bei growney ragen vor allem die Bereiche Kosten und Service heraus. Gerade mit sehr niedrigen Servicegebühren (ab 50.000 €) und einem weitreichenden und sehr kundenfreundlichen Serviceangebot kann der Robo-Advisor punkten. Das Angebot von growney ist mit fünf Anlagestrategien zufriedenstellend aber ausbaufähig.

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6LIQID

LIQID ( Zum Testbericht) ist das erste digitale Family Office. Gemeinsam mit HQ Trust, einem der ältesten und größten Multi Family Offices in Europa, bietet es eine unabhängige, private Vermögens-verwaltung an. Zudem bietet es Renditechancen in Anlageklassen wie Private Equity an. Die Mindestanlage mit LIQID ( Zum Testbericht) beträgt 100.000 €. Die Kosten belaufen sich auf maximal 0,99% plus ETF-Kosten.

LIQID Testbericht

LIQID überzeugt vor allem durch das sehr große und umfangreiche Angebot mit aktiven und passiven Anlagestrategien. Außerdem kann der Robo-Advisor durch ein hohes Maß an Sicherheit punkten. Auch die Kosten sind vergleichsweise sehr gering. Beim Service müssen LIQID Kunden, im Hinblick auf Apps und Spar- bzw. Auszahlungsplänen, Abstriche machen. Der größte Nachteil bei diesem Vermögensverwalter ist die Mindestanlagesumme von 100.000 €.

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5quirion

Passend zur jeweiligen Anlegerpersönlichkeit bietet quirion ( Zum Testbericht) ein fein ausbalanciertes System an maßgeschneiderten Lösungen mit entsprechenden Rendite-Risiko-Zielsetzungen. Diese setzen auf ein unterschiedliches Verhältnis von Anleihen und Aktien, das zwischen 0 und 100 Prozent variieren kann. Sollten Sie sich zu einem späteren Zeitpunkt entscheiden, Ihr Risikoverhalten zu ändern, kann die Strategie problemlos angepasst werden. Die Mindestanlage mit quirion ( Zum Testbericht)  beträgt 10.000 €. Die Kosten belaufen sich auf 0,48% plus ETF-Kosten.

quirion Testbericht

quirion überzeugt vor allem durch den sehr guten Service mit Angebot einer Honorarberatung. Außerdem sind die erhobenen Gebühren mit 0,48 Prozent p.a. im Basis-Paket sehr niedrig. Auch bei Sicherheit ist der Robo-Advisor sehr gut. Im Punkt Angebot ist die Vielzahl der Anlagestrategien positiv hervorzuheben. Die Anzahl der Assetklassen und die Möglichkeit eines Auszahlungsplans sind verbesserungswürdig.

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4Scalable Capital

Die Portfolio-Zusammensetzung hängt wesentlich von der Risikovorgabe des Kunden ab. Scalable Capital ( Zum Testbericht) setzt wegweisende Technologie ein, um diese möglichst in allen Marktlagen einzuhalten. Signalisiert die laufende Risikoprognose eine Verletzung, wird automatisch eine Anpassung vorgenommen. Zum Beispiel durch Umschichtung von Aktien in Anleihen. Somit schwankt Ihr Risiko nicht einfach mit dem Marktrisiko, sondern wird dynamisch kontrolliert. Die Mindestanlage mit Scalable Capital ( Zum Testbericht) beträgt 10.000 €. Die Kosten belaufen sich auf 0,75% plus ETF-Kosten.

Scalable Capital Testbericht

Scalable Capital ist in fast allen Kategorien hervorragend. Das Angebot ist mit 23 Anlagestrategien extrem umfangreich. Zusätzlich werden Sparpläne angeboten und es findet ein regelmäßiges Rebalancing statt. Die zahlreichen Kontaktkanäle und das Angebot von kostenlosen Apps zeichnen den Bereich Service aus. Als Finanzportfolioverwalter bietet Scalable Capital eine hohe Sicherheit. Die Kosten könnten etwas geringer ausfallen.

 

3vaamo

vaamo ( Zum Testbericht) streut das investierte Vermögen je nach Anlagestrategie in fünf unterschiedliche passive Fonds. Drei Aktienfonds (risikobehaftet) und zwei Anleihenfonds (geringes Risiko) legen das Geld in Unternehmen aus Industrieländern, in kleinen und mittleren Unternehmen sowie in Unternehmen aus Wachstumsmärkten, sogenannten Emerging Markets, an. Die beiden Anleihefonds legen in Staats- und Unternehmensanleihen aus Industrieländern an. Die Mindestanlage mit vaamo ( Zum Testbericht) beträgt 0 €. Die Kosten belaufen sich auf maximal 0,99% Fondskosten.

vaamo Testbericht

vaamo überzeugt vor allem durch einen hervorragenden Service mit einer Vielzahl an Kommunikationskanälen und Apps. Auch das Angebot ist sehr gut, mit einer großen Auswahl an Anlagestrategien. Bei Sicherheit hat vaamo durch die Lizenz als Finanzportfolioverwalter viel zu bieten. Die Kosten befinden sich im Mittelfeld. Ab einem Anlagebetrag von 100.000€ sind die Kosten gering.

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2Visualvest

Die VestFolios bestehen aus den besten von über 13.000 Fonds unterschiedlicher Fondsgesellschaften. Visualvest ( Zum Testbericht) bieten für sieben unterschiedliche Risikoklassen insgesamt 14 klassische VestFolios. Anleger können selbst entscheiden, ob ein VestFolio aus aktiv verwalteten Fonds oder aus passiven Indexfonds (ETFs) bestehen soll. In diesen Fonds wird weltweit, in verschiedene Branchen und in unterschiedliche Anlageklassen wie Aktienfonds, Anleihefonds, Geldmarktfonds und Rohstofffonds investiert. Anleger profitieren von der globalen Streuung, weil dieser Grad an Diversifizierung die negativen Auswirkungen auf einem Teilmarkt ausgleicht. Die Mindestanlage mit Visualvest ( Zum Testbericht) beträgt 50 €. Die Kosten belaufen sich auf maximal 0,60% plus Fondskosten.

VisualVest Testbericht

VisualVest überzeugt vor allem durch das herausragende Angebot mit 10 verschiedenen Anlagelösungen. Die Kosten sind mit 0,60 Prozent p.a. vergleichsweise niedrig. Es wird außerdem ein sehr umfangreicher Service mit Apps und einem eigenen Blog angeboten. Die Sicherheit ist auf Grund der vorhandenen Lizenz hoch.

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1Whitebox

Whitebox ( Zum Testbericht) hat einen einzigartigen Anlageansatz entwickelt, der sich durch eine stringente Kosten- und Risikominimierung auszeichnet. Für Anleger heißt das v. a. mehr Renditepotential bei gleichem Risiko – oder weniger Risiko bei gleichem Renditepotential – und bei Verursachung nur jener Kosten, die dafür notwendig sind, und Vermeidung jener, die bloß renditeschmälernd sind. Dadurch, dass für jedes Anlageziel des Kunden ein passendes Portfolio aufgesetzt wird, entsteht zudem ein Laufzeiten- und Risikomix, der genau den individuellen Anlagebedürfnissen entspricht. Die Mindestanlage mit Whitebox ( Zum Testbericht) beträgt 5.000 €. Die Kosten belaufen sich auf maximal 0,95% plus ETF-Kosten.

Whitebox Testbericht

Whitebox überzeugt vor allem durch das umfangreiche Angebot, das auf technologiegestützten Anlagelösungen beruht. Die hohe Sicherheit ist außerdem ein Vorteil von Whitebox. Bei den Kosten müssen Anleger bei geringen Beträgen etwas tiefer in die Tasche greifen. Der Service ist gut aber vor allem in Hinblick auf Apps, persönliche Gespräche und Kündigungsfrist noch ausbaubar.

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Mehr über die Qualität der Robo-Advisor erfahren Sie in unserem kürzlich durchgeführten Robo-Advisor-Test.

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Markus Jordan ist Gründer und Herausgeber des EXtra-Magazins. Einer der führenden ETF-Informationsplattformen in Deutschland. Er hat über 25 Jahre Erfahrung im Bereich Finanzen und Geldanlage mit Schwerpunkten auf Exchange Traded Funds, Robo-Advisors und digitale Bankdienstleistungen und ist ein gefragter Experte auf diesen Gebieten.