Start ETF-News 15 Jahre Euro Stoxx 50 – neues ETF-Magazin erschienen

15 Jahre Euro Stoxx 50 – neues ETF-Magazin erschienen

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EXtra-Magazin April

Heute erscheint die April-Ausgabe des EXtra-Magazins. Im Fokus stehen diesmal europäische Blue Chips aus Anlass des 15. Geburtstages des Euro Stoxx 50. Weitere Themen sind u.a. „ETFs mit Volabremse“ sowie „Überenditen erzielen mit ETFs“.

Zahlreiche ETFs basieren auf dem Euro Stoxx 50. In 19 ETFs von 11 Emittenten sind derzeit rund 18,5 Milliarden EUR investiert. Die dotcom-, Finanz- und Euro-Schuldenkrise verhagelten allerdings die Bilanz. Wer als Anleger beispielsweise zum Allzeithoch im Jahr 2007 bei 5.472,8 Punkten eingestiegen ist, hatte zum 15. Jubiläum einen Wertverlust von knapp 53 Prozent zu verkraften, inzwischen hat sich der Verlust aufgrund der zurückliegenden Hausse auf gut 40 Prozent reduziert. Trotz allem entwickelte sich der Index zu einem der erfolgreichsten Börsenbarometer weltweit. Ein Interview mit Konrad Sippel von Stoxx Ltd. beleuchtet die Bedeutung des Euro Stoxx 50 als europäischen Leitindex. Darüber hinaus stellt das Heft weitere Benchmarks auf europäische Aktienwerte mit entsprechenden Anlagemöglichkeiten vor (S. 6 bis 10).

Volatilitätsreduzierte ETFs

Die lockere Geldpolitik der Notenbanken insbesondere in den USA und Japan bescheren Anlegern, die in Aktien-ETFs anlegen, derzeit lukrative Gewinne. So eilt der Dow Jones derzeit von Allzeithoch zu Allzeithoch und auch der DAX notiert nur noch geringfügig unter seinem Hoch von 8152 Punkten im Jahr 2007. Damit wächst jedoch auch die Gefahr vor größeren Rückschlägen. Hier macht es auch durchaus Sinn, in volatilitätsgebremste Indexfonds umzuschichten. Sie profitieren zwar in Zeiten stark steigender Börsen unterdurchschnittlich, langfristig schlagen sie aber aufgrund der geringeren Wertschwankungen auch nach unten die herkömmlichen Vergleichsindizes, wie Untersuchungen von BlackRock zeigen. (S. 12/13).

Überrendite erzielen mit ETFs

Normalerweise gelten ETFs als passive Investmentprodukte, die Indizes 1:1 abbilden. Ein Erzielen von Überrenditen ist hierbei gewöhnlich nicht möglich, abgesehen von geringen Abweichungen durch das Erzielen von Mehreinnahmen durch beispielsweise eine Wertpapierleihe. Immer beliebter werden jedoch auch aktive ETFs, mit denen versucht wird, den jeweiligen Index renditemäßig zu schlagen. Sascha Specketer, Executive Direktor und Leiter des Deutschlandgeschäfts bei Source erklärt, wie dies geschieht und worauf Anleger dabei achten sollten. (S. 9/10).

Bankaktien als künftige Outperformer?

Bankaktien waren diejenigen Unternehmenspapiere, die in den vergangenen Jahren mit großem Abstand die größten Verluste erlitten. Doch viele Banken haben inzwischen viele der anstehenden Hausaufgaben erledigt, sie trennten sich von Risikogeschäften und erhöhten die Eigenkapitalquote. Die Äußerung des damaligen EZB-Präsidenten Mario Draghi, unbegrenzt Staatsanleihen zu kaufen, beruhigte zudem zwischenzeitlich die Finanzmärkte. Bis Ende Februar 2013 konnten Bankaktien daher stark zulegen, inzwischen korrigierten sie jedoch aufgrund wieder zunehmender Risiken (unsichere Machtverhältnissen in Italien, US-Fiskallklippe). Damit steigt wieder die Anlegerangst. Das EXtra-Magazin zeigt Anlegern auf, wie man als Anleger über ETFs an einem Wiederaufstieg von Bankaktien, aber auch einem weiteren Verfall profitieren kann (S. 16).

Weitere Themen im Heft sind u.a.:

  • Der Rohstoff-Monitor: Schneller Überblick über den Rohstoffmarkt
  • INVEST 2013: unsere Veranstaltungstipps für die größte Anlegermesse Deutschlands
  • US-Konsum brummt wieder – Wie sie gesamte Branche auf einmal kaufen
  • Die Qualität eines ETFs – Tracking Error versus Tracking Unterschied
  • Ausbildungsversicherung ade – Wie man am besten mit ETFs für Kinder anspart
  • Lateinamerika ist gefragt

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Uwe Görler ist seit fünf Jahren Finanzredakteur für das „EXtra-Magazin“ und das „Portfoliojournal“. Davor schrieb er in verantwortlicher Position für die „Zertifikatewoche“ und schrieb Beiträge für Hörfunk- und Fernsehsender, darunter Antenne Bayern und N24.