Salome Preiswerk von Whitebox
Whitebox ist der erste Online-Vermögensverwalter mit einem an den individuellen Anlagezielen des Kunden ausgerichteten Portfoliomanagement und einem Anlageansatz.

20 Fragen an Salome Preiswerk vom Robo-Advisor Whitebox ( Zum Testbericht) (whitebox ( Zum Testbericht).eu) aus Weil am Rhein.

1. Bitte stellen Sie uns Ihr Unternehmen kurz vor.

Whitebox ist der erste Online-Vermögensverwalter mit einem an den individuellen Anlagezielen des Kunden ausgerichteten Portfoliomanagement und einem Anlageansatz, der durch stringente Kosten- und Risikominimierung bei gleichem Risiko auf eine deutlich bessere Rendite abzielt als herkömmliche Angebote.

2. Welche Erfahrung im Bereich Vermögensverwaltung kann Ihr Team vorweisen?

Unser Anlageteam verfügt über umfangreiche Erfahrungen in der Vermögensverwaltung, in dem Bereich angeführt von Andreas Sarasin. Als Partner und Geschäftsleitungsmitglied bei der Bank Sarasin & Cie AG, einer der führenden Privatbanken in der Schweiz, hat Andreas Sarasin über viele Jahre optimale Anlagelösungen für sehr vermögende Privatkunden erarbeitet.

Darüber hinaus arbeiten wir im Bereich Portfoliomanagement eng mit Morningstar Investment Management Europe Ltd / Ibbotson zusammen. Morningstar ist unabhängig und verfügt über einen hervorragenden Ruf im Bereich der Portfoliokonstruktion: Zwei Patente und etliche Auszeichnungen – darunter auch zehn der renommierten Graham Dodd Awards (verliehen durch das „CFA Institute’s Financial Analysts Journal“) – zeugen von den Fähigkeiten in diesem Bereich.

3. Worin unterscheiden Sie sich zu einem Angebot von einer klassischen Bank?

Whitebox unterscheidet sich unter anderem dadurch, dass Kunden bereits ab einer Mindestanlagesumme von 5.000 Euro Zugang zu einem hochwertigen Portfoliomanagement erhalten. In unseren Anlageentscheidungen sind wir unabhängig und werden nicht durch Interessenkonflikte beeinflusst. Trotz der anspruchsvollen Anlagestrategie im Hintergrund, bietet Whitebox seinen Kunden ein Anlageerlebnis, das einfach ist, Spaß macht und den Fokus auf das angestrebte Anlageergebnis, also die persönlichen finanziellen Ziele, legt. Da für jedes Ziel andere Parameter definiert werden können, entsteht ein Laufzeiten- und Risikomix, der genau den individuellen Anlagebedürfnissen entspricht. Zudem sind die Gebühren einfach und transparent sowie deutlich tiefer als jene von klassischen Anbietern.

4. Warum sollte sich ein Anleger für Ihr Angebot entscheiden?

Weil die Geldanlage bei Whitebox Spaß macht, auf die individuellen Bedürfnisse abgestimmt, einfach, transparent, kostengünstig und vor allem dennoch qualitativ hochwertig ist. Der Anleger bekommt Zugang zu einem Portfoliomanagement, das bislang sehr vermögenden Privatpersonen oder institutionellen Anlegern vorbehalten war.

5. Über welche Bank wickeln Sie die Wertpapiertransaktionen des Kunden ab?

Über unsere Partnerbank, die FinTech Group Bank AG. Die FinTech Group Bank AG ist ein in Deutschland und in Österreich zugelassenes Kreditinstitut. Wir haben die FinTech Group Bank AG als Partnerbank gewählt, da sie eine hochtechnisierte Vollbank mit automatisierten Prozessen und sehr moderner Infrastruktur ist.

6. Wie sieht Ihre Anlagestrategie aus?

Kern unserer Anlagestrategie ist eine aktive, vorwärtsschauende, strategische und über eine Vielzahl an Anlageklassen diversifizierte Assetallokation. Umgesetzt wird sie durch best-in-class, passiv gemanagte und damit auch kostengünstige Produkte, insbesondere ETFs. Entwickelt haben wir diesen Anlageansatz gemeinsam mit unserem für seine proprietäre Forschung mehrfach ausgezeichneten Partner Morningstar Investment Management / Ibbotson. Er zeichnet sich aus durch eine langfristige Sicht kombiniert mit Fundamentalanalyse sowie eine stringente Kosten- und Risikominimierung. Für den Kunden bedeutet das bei gleichem Risiko mehr Renditepotenzial als bei herkömmlichen Angeboten.

Unseren Anlageansatz nennen wir bisweilen „Moderne Portfoliotheorie 2.0″ – weil er die methodischen Antworten auf viele Unzulänglichkeiten herkömmlicher Angebote bereithält. Beispiele hierfür sind:

  • Vorwärtsschauende, umfassende Kapitalmarktannahmen auf Basis detaillierter, langfristiger Fundamental- und Marktanalysen vs. rückwärtsschauende, auf Mean, Varianz und statische Korrelationen limitierte Annahmen, da die Vergangenheit eine unzureichende Richtschnur für die Zukunft ist und sich Korrelationen über die Zeit ändern können
  • Nicht-normalverteilte Renditemodellierung (fat-tails) vs. normalverteilte Renditemodellierung, da Risiken sonst massiv unterschätzt werden
  • CVaR vs. Varianz oder VaR, da letztere als Messgrößen für das Risiko unvollständig und unzulänglich sind
  • Optimierung nach Mean-Conditional Value-at-risk vs. Mean-Variance/VaR (siehe oben)
  • Zusätzliche proprietäre quantitative (Simulation tausender minimaler Abweichungen) und qualitative (Simulation spezifischer Marktszenarien wie bspw. Ölpreiszerfall oder Zinswende) Optimierungslayer

7. Wie führen Sie einen Anleger auf die zu ihm passenden Anlagestrategie?

Whitebox verfolgt den Ansatz des zielbasierten Anlegens. Die Logik unseres Anlageprozesses basiert darauf, den Fokus des Kunden auf seine finanziellen Ziele zu richten. Somit muss dieser sich nicht mit Meinungen zu Märkten, Assetklassen, Produktspezifika oder dergleichen befassen und braucht diesbezüglich auch kein Wissen mitzubringen. Er wird vielmehr gefragt, was er mit seinen Anlagen erreichen möchte bzw. was seine Ziele sind. Jedem Ziel wird dann ein eigenes Portfolio zugrunde gelegt. Die Risikopräferenz kann dabei pro Ziel unterschiedlich sein. Im Vergleich zu anderen Anbietern wird er also nicht mittels eines Risikofragebogens als Person auf eine Risikostufe und damit auch auf ein Portfolio festgelegt. Diese Vorgehensweise trägt dem Umstand Rechnung, dass Menschen unseres Erachtens zwar eine generelle Risikoneigung haben, deshalb jedoch nicht notwendigerweise ihr gesamtes Vermögen nur einer Risikokategorie entsprechend anlegen möchten. Jemand mag für ein Rentenziel sehr risikoarm anlegen wollen, aber dennoch für ein „nice-to-have“ Konsumgut eine gewisse Risikofreude an den Tag legen.

Neben dem Risiko kann der Kunde für jedes Ziel individuell bestimmen, wie lange er anlegen möchte, wie viel er einmalig oder auch monatlich investieren möchte, ob er einen Zielbetrag hat oder sich ab einem gewissen Zeitpunkt monatlich etwas auszahlen möchte. Während er seine Eingaben macht, werden ihm deren Auswirkungen sofort mittels einer Projektionsgrafik veranschaulicht. Falls ein Ziel als nicht erreichbar erachtet wird, erhält der Kunde systemseitige Hilfestellungen und Verbesserungsvorschläge. Gesamthaft entsteht so ein Laufzeiten- und Risikomix, der genau den individuellen Anlagebedürfnissen entspricht.

8. In welche Anlageklassen investieren Sie?

Die Anlageklassen sind im Moment:

  • Aktien: Aktien Europa Large und Mid Cap, Aktien Europa Small Cap, Aktien Deutschland, Aktien USA Large Cap, Aktien USA Small Cap, Aktien Japan, Aktien Asien Pazifik exkl. Japan, Aktien Schwellenländer
  • Anleihen: Globale inflationsindexierte Anleihen, Staatsanleihen Europa, Unternehmensanleihen Europa, Globale Staatsanleihen, Globale Unternehmensanleihen, Hochverzinsliche Unternehmensanleihen, Anleihen Schwellenländer (harte Währung), Anleihen Schwellenländer (lokale Währung)
  • Alternative Assetklassen: Rohstoffe, Gold, Infrastruktur, Immobilien
  • Cash/Geldmarkt

9. In welche Wertpapiere investieren Sie und warum?

Bei Whitebox kommen ausschließlich passiv verwaltete – einen Index abbildende – Produkte wie ETFs, Indexfonds oder ETCs zur Anwendung. Die Wissenschaft ist in dieser Hinsicht unerbittlich: Aktiv verwaltete Fonds erreichen nach Kosten meist noch nicht mal den Index, den sie als Vergleichsgröße heranziehen – geschweige denn schlagen sie ihn, was eigentlich das Versprechen und die Begründung für die hohen Gebühren darstellt. Wir investieren in Märkte und nicht in einzelne Titel. Dies tun wir sehr breit und nutzen eine Vielzahl an Assetklassen. Dabei wählen wir pro Assetklasse anbieterunabhängig das jeweils beste Produkt am Markt aus. Unsere Kunden profitieren damit von niedrigen Kosten und einem optimalen Risiko-/Renditeprofil.

10. Wer ist bei Ihnen für die Umsetzung der Anlagestrategie verantwortlich?

Die Umsetzung erfolgt durch unser Anlageteam in enger Zusammenarbeit mit Morningstar Investment Management / Ibbotson. Das Rebalancing wiederum erfolgt vollautomatisch und basiert auf unserem proprietären Algorithmus.

Bei der Produktauswahl kommt uns zugute, dass Morningstar als weltweit führender Anbieter für die Bewertung von Anlageprodukten über ein großes, globales und hochspezialisiertes Expertenteam sowie eine proprietäre Datenbank verfügt, die eine einmalige Breite und Tiefe an Informationen aufweist. Somit müssen wir uns auch nicht auf Näherungswerte oder Schätzungen verlassen, sondern verfügen über Transparenz bis hinunter zu den einzelnen Fondsbestandteilen.

Bei der Portfolioüberwachung prüft unser Anlageteam täglich, was auf den Märkten rund um die Welt passiert. Dabei greifen wir auf Kollegen von Morningstar Investment Management / Ibbotson zurück, die in Nordamerika, Asien oder Europa sitzen und entsprechend Einblicke in die lokalen Märkte haben. Diese globale Präsenz ist ein großer Vorteil und geht gerade vielen kleineren, lokalen Anbietern ab.

11. Was passiert mit den Dividenden und Zinsen die das Portfolio erwirtschaftet?

Alle Erträge aus ausgeschütteten Dividenden oder Zinsen werden reinvestiert. Dabei werden sie zunächst dafür genutzt, untergewichtete Positionen aufzustocken. So ist es uns möglich, die Erträge zum Zwecke des Rebalancings zu nutzen. Wenn die Portfoliostruktur bereits optimal entsprechend der Zielallokation ist, dann erfolgen die Reinvestitionen pro rata entsprechend der Zielallokation.

12. Wie oft findet ein Rebalancing statt und wie führen Sie es durch?

Zum Zeitpunkt der Anlage werden die Kundenportfolios exakt gemäß der optimalen Assetallokation aufgesetzt. Mit der Zeit kann das reale Portfolio allerdings aufgrund von Marktschwankungen vom optimalen Portfolio abweichen. Dies wird von uns zweiwöchentlich überprüft. Ein Rebalancing wird durchgeführt, sobald entsprechende Bandbreiten überschritten werden. Unser Modell stellt sicher, dass das Rebalancing handels- und steuereffizient vonstatten geht. Genauer gesagt bedeutet dies, dass Erträge aus ausgeschütteten Dividenden oder Zinsen sowie Einzahlungen des Kunden dafür genutzt werden, in untergewichtete Positionen zu investieren. Auszahlungen werden entsprechend aus übergewichteten Positionen generiert. So kann bereits ein Großteil des Rebalancings aufgefangen und der Umfang möglicher Verkäufe und damit realisierter Gewinne, die einen Steuereffekt zur Folge hätten, reduziert werden.

13. Was kostet Ihr Angebot? Welche Gebühren fallen an?

Wir erheben eine Pauschalgebühr, die sämtliche Dienstleistungen von unserer Partnerbank und Whitebox abdeckt. Sie startet bei 0,95% pro Jahr und reduziert sich mit steigendem Anlagevolumen auf 0,35%.

Ausgabeaufschläge gibt es bei uns nicht – ebenso wenig wie irgendwelche versteckten Gebühren. Extra-Gebühren fallen lediglich auf explizite Anfrage des Kunden für Sonderdienstleistungen an wie z. B. die Erstellung von Zweitschriften.

Hinzu kommen Produktgebühren, die sich im Durchschnitt auf ca. 0,22% pro Jahr belaufen und direkt von den Fondsgesellschaften aus dem Fonds abgezogen werden.

Schließlich fallen beim Handel noch die üblichen, aber oft unerwähnten Spreads (Spanne zwischen Geld- und Briefkurs) an, die allerdings in unserem handelseffizienten und langfristig orientierten Modell nur geringfügig ins Gewicht fallen.

Wir verdienen weder an den Spreads noch nehmen wir irgendwelche anderen Kickbacks von unserer Partnerbank oder von Produktanbietern – und sind damit vollkommen unabhängig.

14. Wie kann ein Interessent bei Ihnen Kunde werden?

Er durchläuft unseren online-basierten, dreistufigen Anlageprozess auf whitebox.eu.

15. Welche Kontaktmöglichkeiten bei Fragen bieten Sie einem Anleger?

Kunden und Interessenten können Whitebox über verschiedene Kanäle kontaktieren. Dazu gehören E-Mail (support@whitebox.eu) und Telefon (07621 1543960) sowie bald auch eine Chatfunktion.

16. Welchen Mindestanlagebetrag gibt es?

Das Mindestanlagevolumen beträgt 5.000 Euro.

17. Wie flexibel kommt ein Anleger wieder an sein Kapitel? Gibt es Bindefristen?

Anleger können bei Whitebox jederzeit über ihr Geld verfügen. Teil- und Total- Liquidationen eines Anlageziels fallen bei uns generell unter den zweiwöchentlichen Handelszyklus. Falls Kapital kurzfristiger zur Verfügung gestellt werden soll, kann eine Express-Auszahlung veranlasst werden, die mit einer geringen Gebühr verbunden ist und sofort umgesetzt wird.

18. Bieten Sie die Möglichkeit, zusätzliche Einzahlungen z. B. durch einen Sparplan zu ermöglichen? Wie hoch ist die Mindestsparrate?

Wenn der Mindestanlagebetrag in Höhe von 5.000 Euro eingezahlt wurde, können Kunden bereits ab 5 Euro pro Monat in ihr gewünschtes Anlageziel/Portfolio investieren.

19. Welchen rechtlichen Status hat Ihr Unternehmen (34c, Finanzportfolioverwaltung, etc.)

Whitebox hat als erster bankenunabhängiger Online-Anbieter am 28.04.2015 von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht die Erlaubnis nach § 32 Abs. 1 KWG zum Erbringen der Finanzdienstleistung Finanzportfolioverwaltung (§ 1 Abs. 1a Satz 2 Nr. 3 KWG) erhalten. Die Lizenz ermöglicht uns, die Portfolien unserer Kunden tatsächlich zu verwalten und aktiv auf Änderungen im Markt zu reagieren.

20. In welchen Ländern bieten Sie Ihren Service an?

Derzeit bieten wir unsere Dienstleistung Personen mit Wohnsitz in Deutschland an, im Rahmen der sogenannten passiven Dienstleistungsfreiheit auch außerhalb Deutschlands. Kurzfristig ist allerdings geplant, unser Angebot in der gesamten DACH-Region, also auch in Österreich und in der Schweiz, verfügbar zu machen.

Whitebox Testbericht

Whitebox überzeugt vor allem durch das umfangreiche Angebot, das auf technologiegestützten Anlagelösungen beruht. Die hohe Sicherheit ist außerdem ein Vorteil von Whitebox. Bei den Kosten müssen Anleger bei geringen Beträgen etwas tiefer in die Tasche greifen. Der Service ist gut aber vor allem in Hinblick auf Apps, persönliche Gespräche und Kündigungsfrist noch ausbaubar.

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