Bei den Indexanbietern MSCI und S&P Dow Jones kommt es zu Verännderungen bei der GICS-Sektoreneinteilung.

Als Folge der jährlichen Überprüfung der Globalen Branchenklassifikationsstandards (GICS) im Jahr 2017, haben S&P Dow Jones Indices und MSCI signifikante Änderungen in der Klassifizierung von Sektoren beschlossen.

So wird der S&P Sektor Telekommunikationsdienste 24. September 2018 in Kommunikationsdienste umbenannt und mit Unternehmen aus den Nicht-Basiskonsumgüter- und IT Sektoren ergänzt. „Die Änderungen sollen die Art, wie wir heutzutage kommunizieren, besser reflektieren“, so kommentiert dies der ETF-Emittent State Street in einer kurzen Mitteilung.

Grundsätzlich unterscheidet man zwei Branchen-Klassifikationsschemata: die nach der sogenannten „Industrie Classification Benchmark“ (ICB),  welche von den Indexprovidern Stoxx und FTSE angewandt wird und die nach der „Global Industry Classification“ (GICS), die von MSCI und Standard & Poors genutzt wird. Bei Ersterem gibt es zehn Industrien, 19 Supersektoren, 41 Sektoren und 114 Untersektoren.  Das Gesamtaktienuniversum beträgt dabei 75.000 Wertpapiere. Die GICS-Einteilung besteht hingegen aus  elf Sektoren, 24 Industriegruppen, 68 Branchen und 157 Subindustrien, dafür stehen 51.000 Wertpapiere zur Auswahl. Das ICB-Aktienuniversum ist somit breiter aufgestellt als das des GICS, dafür ist letztere Einteilung etwas feingliedriger.

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Uwe Görler ist seit dem Jahr 2011 Finanzredakteur für das „EXtra-Magazin“, die Online-Plattform extra-funds.de und diverse Medienprojekte der Isarvest GmbH rund um das Thema ETFs und Robo-Advisors. Davor schrieb der gebürtige Dresdner in verantwortlicher Position für die „Zertifikatewoche“ und verfasste Beiträge zu den Themenbereichen Wirtschaft & Finanzen sowie Gesundheit für Hörfunk- und Fernsehsender, darunter Antenne Bayern und N24.