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In Europa waren Ende August 441 Mrd. EUR in ETPs investiert. 9,6 Mrd. Euro flossen allein im August in europäische ETPs, das geht aus dem Monatsreport von Deutsche Bank Markets Research hervor.

Damit konnte sich der positive Trend in der europäischen ETF-Branche fortsetzen. Im Vormonat waren es noch 7,4 Mrd. EUR. Der größte Anteil des Geldes floss im August in Aktien-ETPs (7,4 Mrd. EUR). Renten-ETPs lockten Anlegergelder in Höhe von  2,2 Mrd. EUR an. Selbst Rohstoff-ETPs konnten wieder Zuflüsse von 0,4 Mrd. EUR verbuchen.

ETP-Anleger bevorzugten im August vor allem Produkte auf deutsche, europäische und US-amerikanische Aktien. Allein in ETPs auf europäische Aktien flossen 3,1 Mrd. EUR. Knapp die Hälfte davon entfiel dabei allein auf US-gelistete ETPs mit Basiswert europäische Aktientitel.

Abflüsse hingegen verbuchten vor allem ETPs auf China. Aus diesen wurden im August 2,2 Mrd. EUR abgezogen.  Ein Großteil der Abflüsse entfällt dabei auf in Asien gelistete ETPs (-1,9 Mrd. EUR).

Angesichts der Unsicherheiten am Markt favorisieren auch immer mehr Anleger währungsgesicherte Produkte. Allein im August flossen in Europa 0,9 Mrd. EUR in ETPs, die währungsgesichert sind. Seit Jahresbeginn betragen die Zuflüsse in währungsgesicherte ETPs 4,9 Mrd. EUR. Das entspricht einem Plus von 28 Prozent. Besonders gefragt waren währungsgesicherte Produkte bei japanischen Aktien. Zurückzuführen ist dies auf die ultralockere Geldpolitik der Regierung um Ministerpräsident Shinzo Abe.

 

 

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Uwe Görler ist seit dem Jahr 2011 Finanzredakteur für das „EXtra-Magazin“, die Online-Plattform extra-funds.de und diverse Medienprojekte der Isarvest GmbH rund um das Thema ETFs und Robo-Advisors. Davor schrieb der gebürtige Dresdner in verantwortlicher Position für die „Zertifikatewoche“ und verfasste Beiträge zu den Themenbereichen Wirtschaft & Finanzen sowie Gesundheit für Hörfunk- und Fernsehsender, darunter Antenne Bayern und N24.