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Aktien- und Renten-ETFs mit hohen Zuflüssen

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Bilanz

In den ersten 5 Monaten betrugen die weltweiten ETF-Nettomittelzuflüsse 93 Mrd. USD. Während Aktien- und Renten-ETFs reißenden Absatz fanden, verhagelten hohe Abflüsse bei Rohstoff-ETFs ein wenig die Gesamtbilanz, das ergibt der Halbjahresbericht von State Street (SPDR).

Mit knapp 84 Mrd. US-Dollar Zuflüssen waren Aktien-ETFs in den ersten 5 Monaten des laufenden Jahres am erfolgreichsten. Insbesondere breit diversifizierte Aktien-ETFs (25,14 Mrd. USD) waren bei Anlegern beliebt, ebenso wie Dividenden-ETFs (12,57 Mrd. USD) und börsengehandelte Indexfonds auf Finanzwerte (10,98 Mrd. USD). Erfolgreichste Renten-Kategorie waren Unternehmensanleihen-ETFs (9,18 Mrd USD).

Hauptverantwortlich für den hohen Abfluss bei Rohstoff-ETFs waren Edelmetallprodukte. Aus ihnen flossen allein 21,83 Mrd. USD). Wenig beliebt waren auch ETFs auf Energie-Rohstoffe (-1,35 Mrd. USD). Geringen Anklang fanden zudem ETFs auf Inflations-Anleihen, aus denen eine knappe Mrd. USD (-0,94 Mio. USD) floss.

Global sind laut dem SPDR-Halbjahresbericht 2,1 Billionen USD an verwalteteten Vermögen in derzeit 5.108 Produkten investiert. Ende 2012 waren es noch 1,9 Billionen USD in 5023 Produkten. Größte ETF-Anbieter weltweit sind BlackRock mit einem Marktanteil von 38,87 Prozent, gefolgt von State Street (17,55 Prozent), Vanguard (13,94 Prozent), Powershares (4,11 Prozent) und die Deutsche Bank (2,60 Prozent).

 

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Uwe Görler ist seit fünf Jahren Finanzredakteur für das „EXtra-Magazin“ und das „Portfoliojournal“. Davor schrieb er in verantwortlicher Position für die „Zertifikatewoche“ und schrieb Beiträge für Hörfunk- und Fernsehsender, darunter Antenne Bayern und N24.