Core-Satellite-Strategie

Mit Indexfonds können professionelle Investmentstrategien, wie die Core-Satellite-Strategie, sehr komfortabel umgesetzt werden. Asset Allokation als Grundlage. Wissenschaftliche Untersuchungen haben gezeigt: Die Performance eines Portfolios wird zu 80 Prozent von der strategischen und taktischen Asset-Allocation bestimmt. Die Theorie: Fällt in einem Portfolio beispielsweise der Kurs eines Rohstoffinvestments, wird dieser Verlust etwa durch einen Aktiengewinn ausgeglichen. Auf diese Weise soll das Risiko eines Wertpapierportfolios langfristig reduziert werden, ohne auf Renditechancen zu verzichten. Dabei kommt es keineswegs auf die Einzeltitelauswahl an, so die Studien.

Core-Satellite-Strategie: Der Kern und seine Trabanten

Bei einer professionellen Asset-Allocation wird, um überdurchschnittliche Renditen zu erzielen, sowohl in weniger riskante Anlagen (zum Beispiel: breit diversifizierte Indizes), als auch in Wertpapiere, die ein höheres Risiko aufweisen investiert. Hier kommt die Core-Satellite-Strategie zum Tragen. Die Grundidee dabei: Der größere Teil, also das Kerninvestment (Core), wird auf breit diversifizierte Anlageinstrumente verteilt. Das können beispielsweise Aktienindizes sein, die die Wertentwicklung in Europa, Nordamerika, Japan oder Asien gut abbilden. Dadurch reduziert sich das Risiko, von der Performance nur einer Region abhängig zu sein, gleichwohl weicht aber die Portfolio-Rendite nicht zu sehr von der Wertentwicklung der globalen Aktienmärkte, etwa des MSCI World Index, ab. Die Satelliten-Investments, können sich dagegen aus aktiv verwalteten Anlagen zusammensetzen oder einzelne Länder-, Branchen- und Themen abbilden. Zielsetzung der Satelliten-Investments ist es, sich unabhängig vom Kern zu entwickeln und so durch gezielte Positionierungen eine Zusatzrendite zu erwirtschaften. Typische Satelliten-Investments sind: Schwellenländer der -oder Branchenfonds.

Vermögensverwaltung

Anleger, die es komfortabler mögen, können inzwischen auch die Core-Satellite-Strategie auf der Basis von ETF-Investments im Paket kaufen. Umgesetzt wurde sie zum Beispiel im ersten deutschen ETF-Dachfonds (ISIN: DE0005561674). Dieser Fonds reagiert darüber hinaus auf Marktentwicklungen flexibel mit einer Anpassung der Aktien- und Rentenfondsquote zwischen 0 und 100 Prozent. Damit werden die jeweiligen Vorteile von ETFs und Dachfonds erstmals in einem aktiven Vermögensverwaltungskonzept kombiniert. Wie bei ETFs fällt auch beim ETF-Dachfonds für die Anleger kein Ausgabeaufschlag an.

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