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August-Ausgabe des EXtra-Magazins erschienen

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Die Euro-Schuldenkrise spitzt sich weiter zu. Nun wurde auch Deutschlands Kreditwürdigkeit mit negativem Ausblick versehen. Wie müssen Anleger nun reagieren? Mehr dazu im heute erscheinenden EXtra-Magazin.

Diversifikation ist Trumpf – Analyse von ETF-Portfolios

EXtra-Magazin - August 2012 - DiversivikationEine wichtige Regel gilt es beim Aufbau eines Portfolios zu beachten: „Nicht alle Eier in ein Nest legen“. Und eine breite Risikostreuung via ETFs lohnt sich auf jeden Fall. Sowohl auf kurz-, mittel- als auch langfristiger Sicht hätte der Anleger in den vergangenen Jahren ein deutlich bessere Rendite erwirtschaftet, und dies bei erheblich geringerer Wertschwankung und somit geringerem Risiko. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Untersuchung von Luc Olinger, Portfoliomanager der Isarvest GmbH, deren vollständigen Ergebnisse im heute erscheinenden EXtra-Magazin vorgestellt werden (S. 6). Im Rahmen der Analyse wurden drei ETF-Portfolios erstellt, mit unterschiedlich breiter Risikostreuung: ETF-Portfolio „Simpel“ (2 ETFs), ETF-Portfolio „Medium“ (6 ETFs) und ETF-Portfolio „Optimal“ (13 ETFs). Untersucht wurde die damit erzielte Rendite und die Wertschwankung inklusive der Chance-Risiko-Kennzahl Sharpe Ratio in den vergangenen 5, 10 und 30 Jahren. Das Ergebnis ist eindeutig: In den vergangenen 30 Jahren hätte man mit dem stark diversifizierten ETF-Portfolio „Optimal“ eine Rendite von 9,37 Prozent bei einer Wertschwankung von gerade einmal 7,92 Prozent erzielt (Sharpe Ratio 1,18). Ein nur mit 6 ETFs bestehendes Depot hätte immerhin noch über diesen Zeitraum 9,06 Prozent bei einer Volatilität von 8,51 Prozent erbracht. Das am geringsten diversifizierte ETF-Portfolio „Simpel“ hätte die geringste Performance mit 8,90 Prozent bei der höchsten Wertschwankung von 9,33 Prozent erzielt. Ein ähnliches Ergebnis ergab sich auch über den Zeitraum 5 oder 10 Jahre.

Growth- oder Value-Werte – Chancen und Risiken

Und wie positionieren sich derzeit Vermögensverwalter? Und was ist bei Aktien derzeit die richtige Anlagestrategie? Value vs. Growth – an der Frage nach den Vor- und Nachteilen beider Anlagestrategien scheiden sich die Geister. Auf langfristiger Sicht scheinen Value-Werte eindeutig die Nase vorn zu haben. Sie erzielen die deutlich höhere Performance bei geringerer Wertschwankung. Allerdings wechseln sich Value- oder Growth-Phasen stets ab. Und gerade in den vergangenen Jahren haben wir eine Growth-Phase. Dabei heißt es doch, dass gerade in Krisenzeiten dividendenstarke Value-Werte die Nase vorn haben. Was ist also dran, welche Chancen und Risiken haben beide und was ist angesichts der aktuellen Marktsituation dabei zu beachten, diese Fragen beantwortet Jürgen Mehrbrei, Geschäftsführer der UNIKAT Vermögensverwaltung (S. 18).

Von ETF-Elefanten und ETF-Mäuschen

Bei der Auswahl von ETFs gibt es eine Vielzahl von Kriterien zu beachten. Einer der oft zu wenig beachteten Gesichtspunkte ist das Fondsvolumen. Denn je größer es ist, desto höher ist die Liquidität des ETFs und damit umso geringer die Kosten. Zudem reduziert sich das Risiko, das der ETF in naher Zukunft geschlossen wird, erheblich. Das EXtra-Magazin hat daher in dieser Ausgabe den Markt untersucht und stellt die ETF-Elefanten und ETF-Mäuschen vor (S 14). Größter ETF und damit ETF-Elefant auf Xetra ist übrigens der iShares DAX mit einem Fondsvolumen von 11,528 Mrd. EUR. Der kleinste ETF als noch vergleichsweise junges ETF-Mäuschen ist der UBS ETF Stoxx Global Rare Earth. Er bringt es gerade einmal auf 280.000 Euro.

Weitere interessante Themen im Heft sind u.a.:

  • Renten-ETFs im Trend – ein Interview mit Sven Württemberger von iShares (S. 10)
  • Socially Responsibility (S. 12)
  • PRIMA-Strategie- ETF-Anlage per Trendfolgesystem (S. 17)
  • Wasser-ETFs mit großen Renditechancen (S. 30)
  • Ben Johnson, Director Research bei Morningstar, über versteckte ETF-Kosten  (S. 24)

Die aktuelle Ausgabe können Sie hier lesen.

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Uwe Görler ist seit fünf Jahren Finanzredakteur für das „EXtra-Magazin“ und das „Portfoliojournal“. Davor schrieb er in verantwortlicher Position für die „Zertifikatewoche“ und schrieb Beiträge für Hörfunk- und Fernsehsender, darunter Antenne Bayern und N24.