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Bankaktien sind wieder gefragt

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Die Perspektiven europäischer Banken haben sich deutlich aufgehellt. Dies spiegelt sich in den jüngsten Kurszuwächsen von Bankaktien wider. Von einer Fortsetzung des positiven Trends können Anleger mit einem ETF von iShares profitieren.

Anleger sind erleichtert

Die Spannung war enorm vor der heutigen Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts. Und nun sind viele Marktteilnehmer erleichtert. Denn die Richter in Karlsruhe haben den Euro-Rettungsschirm unter Auflagen genehmigt. Deshalb überrascht es nicht, dass der DAX und der Euro Stoxx 50 heute zulegen können.

Banken profitieren von der EZB-Entscheidung

Fakt ist, dass infolge des Urteils des Bundesverfassungsgerichts ein großer Unsicherheitsfaktor verschwunden ist. Dieser Sachverhalt ist von großer Bedeutung bezüglich der weiteren Entwicklung der Aktienmärkte. Und unabhängig davon müssen sich Banken in Europa inzwischen keine Sorgen mehr machen, auf Anleihen von hoch verschuldeten Euro-Ländern sitzen zu bleiben. Denn die EZB ist bereit, diese Papiere in unbegrenztem Umfang zu kaufen. Somit verfügen europäische Finanzinstitute inzwischen wieder über relativ gute Perspektiven.

Kosten senken, Bilanzqualität verbessern

Ein weiterer Faktor spricht ebenfalls für europäische Banken – und das sind deren Kostensenkungsmaßnahmen. Ein Paradebeispiel hierfür ist das Sparprogramm der Deutschen Bank. Das im DAX gelistete Finanzinstitut will bis 2015 die jährlichen Kosten um 4,5 Milliarden Euro senken. Des Weiteren sind die Banken in Europa bestrebt, die Qualität ihrer Bilanzen zu verbessern. Diesbezüglich war die Société Générale im zweiten Quartal 2012 bereits erfolgreich. In diesem Zeitraum ist die Kernkapitalquote des französischen Bankhauses aufgrund des Abbaus von Verbindlichkeiten auf 9,9 Prozent gestiegen.

Breit gestreut auf Bankaktien setzen – mit einem ETF von iShares

Risikofreudige Anleger, die davon ausgehen, dass sich europäische Bankaktien mittelfristig weiter verteuern werden, ordern den iShares-ETF (WKN: 628930) auf den Dow Jones Euro Stoxx Banks. Dieser Index ist in den zurückliegenden vier Wochen um 23 Prozent gestiegen, weshalb kurzfristig mit einer kleinen Korrektur gerechnet werden muss. Daher ist es sinnvoll, nur wenige Anteile zu kaufen und die Position zu einem späteren Zeitpunkt aufzustocken.

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