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Banken als Wochengewinner

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Banken-ETF-Artikel

Banktitel konnten 2015 bislang wenig reißen. Doch der Trend geht steil nach oben.

Trotz anhaltender Störfeuer ist zwischen Griechenland und dem Rest der Eurozone ein wenig Ruhe eingekehrt. Das Problem scheint damit erneut aufgeschoben zu sein. Für Anleger, die griechische Anleihen halten, ist dies eine gute Nachricht. Schließlich besteht dadurch die Möglichkeit, Risiken neu zu bewerten und gegebenenfalls einzudämmen. Gerade Bankentitel atmeten in dieser Woche auf. Vertreter von ETF-Emittenten registrierten in dieser Woche einen regen Handel mit Banken-ETFs. Gerade wenn es gute Nachrichten zu bestimmten Branchen gibt, klettern die Umsätze bei ETFs. Der Grund: ETFs bieten ganze Branchen in einem liquiden Produkt. So können Anleger mit nur einer Order die Ausrichtung ihres Depots deutlich verändern und blenden darüber hinaus die Risiken von Einzel-Investments aus.

Hartes Umfeld hat Banken stärker gemacht

Die Banken-Branche könnte auch aus anderen Gründen wieder interessant werden: Noch immer stecken europäische Banken inmitten der Neuausrichtung. Stresstests brachten zuletzt wieder einige Mängel zutage und neue Vorschriften verändern das Bank-Geschäft nachhaltig. Inzwischen steckt die Branche aber bereits seit vielen Jahren im Umbruch. Viele Institute dürften diese Phase genutzt haben, um sich den besonderen Marktbedingungen anzupassen. Hinzu kommt, dass die Niedrigzins-Phase früher oder später ein Ende haben muss.

Europas Banken in einem ETF

Anleger, die an eine Zukunft für Banktitel glauben, können sich den Lyxor UCITS ETF (FCP) STOXX Europe 600 Banks (WKN: LYX0AP) einmal genauer ansehen. Der Index verfolgt das Ziel, die wichtigsten Banken Europas zu bündeln. Derzeit ist der zugehörige ETF satte 881 Millionen Euro schwer. Im laufenden Jahr steht zwar noch ein Verlust von 0,55 Prozent zu Buche, bereits in der vergangenen Woche legte der ETF aber um 3,1 Prozent zu. Die Gesamtkostenquote liegt bei 0,3 Prozent.

Nico Popp für www.extra-funds.de

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