Der Assetmanager C-Quadrat wagt sich mit einem eigenen ETF auf den Markt. Bislang setzte C-Quadrat hauptsächlich auf aktiv gemanagte Fonds. 2010 entschloss sich die Geschäftsführung auf den wachsenden ETF-Markt tätig zu werden. Anfänglich waren zehn ETFs geplant. Allerdings bremste das Zulassungsverfahren die Österreicher aus. Dennoch ist mittelfristig mit weiteren ETFs von C-Quadrat zu rechnen.

Wir leben in einer neuen Realität. Die iQ ETFs, die wir anbieten, sind gleichzeitig einfach und funktional – sie bieten Mehrertrag, wenn die Kurse steigen und Schutz, wenn die Zeiten härter werden, weil wir ein striktes Risikomanagement einsetzen.“, so Dr. Paul Thind, Leiter strukturierte Produktlösungen & ETFs.

Der C-Quadrat iQ European Equity ETF orientiert sich an der Wertentwicklung des C-Quadrat European Equitiy TR Index, der auf eine kontinuierliche Outperformance gegenüber dem Euro STOXX 50 TR Index angelegt ist. Diese soll mithilfe einer regelbasierten Long-, Short- bzw. Cash-Positionierung gegenüber dem Euro STOXX 50, abhängig von Prognosen hinsichtlich der zukünftigen Marktentwicklung, erreicht werden.

Optionaler Hebel

Der C-Quadrat European Equity TR Index zeichnet die Entwicklung des Euro STOXX 50 TR nicht ausschließlich 1 zu 1 nach, sondern verwendet hierzu einen variablen und regelbasierten Multiplikator. Der Multiplikator kann fünf verschiedene Werte annehmen: +2x / +1,5x / +1x / 0x oder -1x. Welchen Multiplikator der C-Quadrat European Equity TR Index annimmt wird mittels selbst entwickelter Computermodelle von C-Quadrat bestimmt. Hierzu stütz man sich auf technische Indexanalysen, volkswirtschaftliche Indikatoren, Anlegerindikatoren wie beispielsweise der Put-Call Ratio. C-Quadrat erhofft sich dadurch, positive Erträge bis zu 20 Prozent jährlich bei einer vergleichbaren Volatilität wie jener des EURO STOXX 50 zu erzielen

Flexible Anlagemöglichkeit

Der neue C-Quadrat ETF erweist sich von seiner Konstruktion her als äußerst flexibel. Anleger haben die Möglichkeit mit einen ETF alle möglichen Marktentwicklungen mit Long- und Shortpositionen abzudecken. Zudem ermöglicht die integrierte Hebelfunktion des Produkts, im günstigsten Fall eine doppelt so hohe Rendite gegenüber dem klassischen Euro STOXX 50 zu erwirtschaften. C-Quadrat appelliert vor allen an Privatanleger, die meist nicht über ausreichende Informationen verfügen, um eine der Marktsituation entsprechende Strategie schnell umzusetzen. ,, Kleinanleger steigen im Regelfall zu spät ein, wenn sich die Märkte gut entwickeln und stoßen zu spät ab, wenn die Zeiten härter werden. Wir wollen nicht nur institutionellen Investoren ein sehr brauchbares Tool, in dem viel Know-How steckt, zur Verfügung stellen, sondern auch dem Privatinvestor.“, erklärt Dr. Miro Mitev, Leiter Strukturierte Produktlösungen & ETFs.

Nachteile des ETFs

Durch die computerbasierte Strategie des ETFs, ist es für den Anleger nicht immer ersichtlich, ob er eine Long, Short oder Leveraged Position im Portfolio führt. Mit dem neuen (IQ)-ETF entfernt sich C-Quadrat ein wenig von der klassischen ETF-Philosophie und bringt ein „aktives“ Element ein.

ETF Name: C-QUADRAT IQ European Equity ETF

Anlageklasse: Strategie-Index-ETF

ISIN: LU0531943461

Gesamtkostenquote 0,70 Prozent

Ertragsverwendung: thesaurierend

Benchmark: C- QUADRAT European Equity Index

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