Am 1. Juni fällt der Startschuss für die digitale Vermögensverwaltung der Castell-Bank.
Am 1. Juni fällt der Startschuss für die digitale Vermögensverwaltung der Castell-Bank.

Am 1. Juni fällt der Startschuss für die digitale Vermögensverwaltung der Castell-Bank. Der Service wird unter dem Namen „Castell Insight“ angeboten. Der Anbieter verspricht, die erste Plattform zu bieten, die es internet-affinen und selbststeuernden Kunden erlaubt, in einem vollständig internetbasierten Prozess eine konservative Vermögensverwaltung abzuschließen. „Die auf den realen Werterhalt für die Kunden ausgerichtete Vermögensverwaltung unseres Bankhauses hat sich über viele Jahre bewährt, so auch in der andauernden Negativzinsphase. Mit Castell Insight erschließen wir eine neue Zielgruppe. Wer sich selbst orientieren möchte und kann, internetaffin ist und dennoch den realen Wert seines Vermögens auf mittlere Sicht bewahren möchte, der kann jetzt von unserem neuen Angebot profitieren“, beschreibt Sebastian Klein, Vorstandsvorsitzender der Fürstlich Castell’schen Bank, die strategische Zielrichtung des neuen Angebotes.

Kein Robo-Advisor

Die Castell-Bank betont, kein Robo-Advisor zu sein. Denn das Bankhaus ist davon überzeugt, dass Expertenwissen zu besseren Ergebnissen führt als abstrakte Algorithmen. Das Expertenwissen der Bank münde in klaren Grundsätzen für die Anlagephilosophie in der Vermögensverwaltung. „Wir streben für unsere Kunden eine kontinuierliche positive Rendite an, unabhängig von der Marktentwicklung. Durch zeitgemäße Methoden nutzen wir das Risikobudget der Kunden möglichst effizient in einer aktiven Verteilung des uns anvertrauten Kapitals auf die verschiedenen Anlageklassen. Dieser Ansatz findet sich auch bei Castell Insight eins zu eins wieder“, so Klein. Damit verbinde das Bankhaus die langjährige Erfahrung in der konservativen Geldanlage mit einem zeitgemäßen Vertriebsweg. „Die Bewahrung des Gutes verlangt nach überlegter, zielgerichteter Veränderung. Castell Insight ist das sichtbare und begeisternde Ergebnis dieser Überlegungen“, führt Klein fort.

Die Kosten

Auf der Internetseite rankt groß ein Satz: „Hier startet in Kürze die digitale Vermögensverwaltung einer neuen Generation.“ Viel mehr ist im Vorfeld noch nicht zu sehen. Das Preis- und Leistungsverzeichnis ist aber bereits abrufbar. Die Vergütungssätze an den Anbieter sind in drei Klassen eingeteilt. Ab einem verwalteten Vermögen von 25.000 Euro beträgt die Gebühr 1,5 Prozent im Jahr. Ab 75.000 Euro fallen 1,3 Prozent an. Wer 150.000 Euro oder mehr von Castell Insight verwalten lassen möchte, zahlt für diesen Service 1,1 Prozent der angelegten Summe.

Thomas Brummer war nach dem Betriebswirtschaftsstudium für das Anlegermagazin „Der Aktionär“ tätig. Im Anschluss schrieb er mehr als vier Jahre für das Verbraucherportal biallo.de und einige Tageszeitungen, wie Münchner Merkur, Rhein Main Presse, Frankfurter Neue Presse oder Donaukurier. Währenddessen hospitierte er in der Wirtschaftsredaktion der Rheinischen Post in Düsseldorf. Seit 2018 schreibt er für extra-funds.de und das ETF EXtra-Magazin.