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Chinesische A-Aktien profitieren von Marktliberaliserung

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Shanghai klein

Der Markt für chinesische A-Aktien setzt seinen Aufwärtstrend fort. Triebkraft sind die fortschreitende Liberalisierung des Finanzmarktes, die expansive Geldpolitik der Zentralbank und die hohe Investoren-Nachfrage.

Der ETFS-E Fund MSCI China A GO UCITS ETF von ETF Securities, der auf diese A-Aktien setzt, feiert heute das einjährige Jubiläum seiner Fondsauflage. ETF Securities hat das Produkt zusammen mit E Fund Management (Hong Kong) Co. Limited auf den Markt gebracht. Der Fonds hat als weltweit erster ETF den MSCI China A Index abgebildet. Bis vor kurzem hatten Investoren nur sehr begrenzte Zugangsmöglichkeiten zum chinesischen Inlands-Aktienmarkt. Die meisten Anleger konnten nur in chinesische Aktien investieren, die an Börsenplätzen außerhalb von China gelistet sind, wie etwa an den Börsen in Hongkong oder New York.

„2013 hat die chinesische Regierung beschlossen, ihre Wirtschaftsreformen zu beschleunigen und die Liberalisierung der Finanzmärkte voranzutreiben. Die Fortschritte machen sich nun auf dem Markt für chinesische A-Aktien bemerkbar. Gemessen an der Größe und Bedeutung seiner Wirtschaft ist China noch vergleichsweise wenig präsent in den wichtigsten globalen Aktienindizes. Deshalb wird das Land auch in den meisten Portfolios untergewichtet“, sagt Howie Li, Co-Head von CANVAS, der White Label ETF-Plattform von ETF Securities, und ergänzt: „Um es Investoren zu erleichtern, dieses Ungleichgewicht zu beheben und ihnen einen kostengünstigen Zugang zum chinesischen Inlands-Aktienmarkt zu bieten, haben wir im letzten Jahr unseren ETF auf A-Aktien aufgelegt. Unser ETF hat nun eine Performance-Historie von einem Jahr und seit der Auflage seinen Nettoinventarwert in EUR um 152,2 Prozent gesteigert. Der Fonds hat von der zügigen Liberalisierung des Kapitalmarktes in China profitiert. Dieser Trend wird voraussichtlich noch einige Jahre anhalten.“

Mehrere marktunabhängige Entwicklungen werden seiner Meinung nach chinesische Festlandaktien und die Rolle Chinas in der Weltwirtschaft in diesem Jahr voraussichtlich weiter unterstützen. Beispielsweise erwäge der Indexanbieter MSCI, chinesische A-Aktien im Juni in den Emerging Markets Index aufzunehmen. Diese Maßnahme werde durch die geplante Vernetzung der Börsen in Shenzhen und Hongkong noch wahrscheinlicher, die das bereits bestehende Handelsnetzwerk, Shanghai-Hong Kong-Stock Connect, ergänzen werde. Darüber hinaus überprüfe der Internationale Währungsfonds (IWF) im kommenden Herbst den Währungskorb für das Sonderziehungsrecht. Die chinesische Währung Renminbi werde dann möglicherweise als Reservewährung aufgenommen und würde damit die weitere Liberalisierung des Währungsmarktes beschleunigen. Eine Einbeziehung würde zudem die chinesische Währung im internationalen Handels- und Finanzsystem aufwerten.