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DAX mit durchschnittlicher Halbjahresbilanz von 6,5 Prozent

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Trotz der sich verschärfenden Griechenland-Krise erzielte der Aktienindex im ersten Halbjahr 2015 eine Performance von 11,6 Prozent – die beste Entwicklung seit der ersten Jahreshälfte 2007.

„Damit unterstreicht der bekannteste deutsche Aktienindex sein Potenzial in einem wirtschaftlich und politisch herausfordernden Umfeld“, so die DAB Bank. In einer Analyse hat die Münchener Direktbank jeweils die ersten und zweiten Börsenhalbjahre seit Einführung des DAX im Jahr 1988 miteinander verglichen. Der Index war am 1. Juli 1988 mit 1.163 Punkten gestartet, wobei das Basisdatum der 30. Dezember 1987 mit 1.000 Punkten war. Im direkten Vergleich schnitt der Index laut dieser Untersuchung in den vergangenen 27 Jahren 13 mal im ersten Halbjahr besser ab und erzielte 14 mal im zweiten Halbjahr die bessere Performance. „Das ist historisch betrachtet eine fast ausgeglichene Halbjahresbilanz. Das Bemerkenswerte: In der Einzelbetrachtung schloss der DAX das erste Halbjahr 20 mal im Plus und lediglich siebenmal im Minus ab. Das zweite Halbjahr verzeichnete 17 mal ein Plus und zehnmal ein Minus“, so die DAB bank weiter.

Unterschiede gibt es laut der DAB bank-Untersuchung auch bei der durchschnittlichen Performance der vergangenen 27 Jahre. In der ersten Jahreshälfte sei der DAX um durchschnittlich 6,5 Prozent gestiegen. Im zweiten Halbjahr habeder Zuwachs im Schnitt lediglich 4,5 Prozent betragen – und das, obwohl der DAX von Juli bis Dezember 13 mal im zweistelligen Bereich zulegt habe. Allerdings hätten die zweiten Halbjahre auch sechsmal ein zweistelliges Minus erzielt. Auch das belege die wesentlich höhere Volatilität des zweiten Börsenhalbjahres. Für die Anleger bedeute dies größere Chancen, jedoch auch ein höheres Risiko. Deshalb sollten Aktienanleger die im ersten Halbjahr 2015 erzielten Gewinne mit einem Stop Loss absichern, um vor möglichen Kurseinbrüchen am Markt gefeit zu sein.

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Uwe Görler ist seit fünf Jahren Finanzredakteur für das „EXtra-Magazin“ und das „Portfoliojournal“. Davor schrieb er in verantwortlicher Position für die „Zertifikatewoche“ und schrieb Beiträge für Hörfunk- und Fernsehsender, darunter Antenne Bayern und N24.