Geschafft - db X-trackers setzt jetzt bei seinen ETFs vorwiegend auf physische Replikation.

„Bei ihrer Transformation zum physischen ETF-Anbieter nimmt die Deutsche Asset Management (Deutsche AM) die letzte Stufe. Seit September 2016 hat das Haus begonnen, die Mehrzahl seiner Renten-ETFs von der synthetischen auf die physische Replikation sukzessive umzustellen. So ist bzw. wird die Replikationsmethode bei US- und europäischen Staatsanleihen-ETFs sowie der in Euro denominierten Unternehmensanleihen-ETFs mit einem verwalteten Vermögen von rund 3,6 Mrd. EUR geändert“, berichtet die Deutsche Asset Management.

Großteil der db X-trackers-ETFs mit physischer Replikation

Insgesamt seien mittlerweile rund 65 Prozent der db X-trackers ETFs bzw. gut 26 Mrd. EUR verwaltetes Vermögen direkt replizierend. Nach dem gesamten Transformationsprozess werde der Großteil der db X-trackers ETFs im Aktien- und Rentenbereich physisch replizierend sein.

ETF-Anleger bevorzugen physische Replikation

„Die Marktdaten zeigen deutlich, dass Anleger auch im Renten-Bereich die physische Replikation bevorzugen. Nach unserer Umstellung wird es eine weitere große Adresse in Europa geben, die eine sehr breite Produktpalette physischer ETFs anbietet. Wenn Anleger ihr Portfolio über mehrere ETF-Anbieter diversifizieren wollen, gibt es jetzt die Möglichkeit dazu“, so Simon Klein, Leiter Passive Investments EMEA & Asien bei der Deutschen AM.

Laut einer ETFGI-Statistik (Stand Juli 2016) liegen in Europa derzeit 395,6 Mrd. US-Dollar in physischen ETFs und 115,1 Mrd. US-Dollar in synthetischen ETFs.

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Uwe Görler ist seit dem Jahr 2011 Finanzredakteur für das „EXtra-Magazin“, die Online-Plattform extra-funds.de und diverse Medienprojekte der Isarvest GmbH rund um das Thema ETFs und Robo-Advisors. Davor schrieb der gebürtige Dresdner in verantwortlicher Position für die „Zertifikatewoche“ und verfasste Beiträge zu den Themenbereichen Wirtschaft & Finanzen sowie Gesundheit für Hörfunk- und Fernsehsender, darunter Antenne Bayern und N24.