Ein Depot-Check kann sich langfristig auszahlen.
Ein Depot-Check kann sich langfristig auszahlen.

Über die Jahre kann sich das eine oder andere Konto ansammeln. Gleiches kann auch beim Depot passieren. Gerade wer noch Depotbestände bei einer relativ teuren Filialbank hat, sollte sich über den Depotübertrag Gedanken machen. Nicht nur weil dies Jahr für Jahr enormes Sparpotential birgt, sondern auch weil der Wechsel an sich häufig reichlich belohnt wird. Besonders kulant zeigt sich hierbei etwa finvesto ( Zum Testbericht). Je mehr Kunden in ihr neues finvesto ( Zum Testbericht)-Depot übertragen, desto höher fällt die Prämie aus. So winken ab 10.000 Euro Volumen 50 Euro. Ab 25.000 Euro schraubt sich die Gutschrift auf 125 Euro hoch. Ganze 5.000 Euro winken für Depotübertragungen ab einem Volumen von einer Million Euro. Die Aktion ist zeitlich befristet und gilt noch bis 31. Dezember. Die Formalitäten erledigt in der Regel die empfangende Bank, so ist das auch bei finvesto. Damit sind die Zeiten vorbei, in denen Sie sich mühsam über verschiedene Online-Zugänge oder Depotauszüge Ihre Vermögensverhältnisse zusammensuchen mussten. Sie loggen sich ein und erhalten nach wenigen Mausklicks die komplette Vermögensübersicht, alle Investmentfonds und ETFs lassen sich auf einen Blick darstellen und verwalten.

Sogar gebührenfreie ETF-Sparpläne bei finvesto

Natürlich sollten Anleger nicht nur aufgrund einer einmaligen Prämie zu einem Anbieter wechseln. Ein Argument kann etwa die Verfügbarkeit von ETF-Sparplänen sein. ETF-Sparer finden etwa bei finvesto ein derart breites Angebot, das seinesgleichen sucht. Mit derzeit 440 sparplanfähigen ETFs befindet sich finvesto bezüglich des Angebots an ETF-Sparplänen auf einem Spitzenplatz im ETF-Sparplan-Vergleich von extra-funds.de. Alleine 322 davon entfallen auf Aktien-ETFs, 93 auf Anleihen-ETFs und 35 auf sonstige Basiswerte. Mit dieser reichhaltigen Produktpalette können sich Anleger ein über alle Anlageklassen und -regionen breit diversifiziertes ETF-Portfolio zusammenstellen. Für Sparplanausführungen werden 0,20 Prozent Gebühren vom Kurswert sowie ein Transaktionsentgelt (ATC = Additional Transaction Cost) fällig. Im Test haben wir mit einem Durchschnitt von 0,20 Prozent gerechnet. Bei marktbreiten, liquiden ETFs sind diese Kosten deutlich niedriger. Damit zählt das Kostenmodell zu den günstigsten aller Direktbanken. Damit aber nicht genug. Der besondere Clou: Ganze 40 ETF-Sparpläne sind gebührenfrei, 30 davon beziehen sich auf den Aktienmarkt, aber auch in den Anleihen- und Rohstoffmarkt lässt sich frei von Gebühren Monat für Monat investieren. Drei Portfoliokonzepte runden das Angebot ab.

Niedrige Einstiegshürden beim ETF-Sparplan

Bei meinem Gehalt kann ich einfach nichts zur Seite legen, denken sich viele nun. Weit gefehlt, denn viele Anbieter setzen hier die Hürden denkbar niedrig. Besonders niedrig liegt die Eintrittsschwelle bei finvesto. Bereits mit zehn Euro können Verbraucher mit dem monatlichen Sparen auf ETF-Basis loslegen – eine effiziente und vor allem flexible Art, Geld fürs Alter zu sparen. Denn die monatlichen Raten lassen sich jederzeit – je nach Lebensumständen – an die jeweilige Situation anpassen. Mal sparen Sie mehr, mal weniger. Im Alter kann dann aus dem Sparplan ein Entnahmeplan werden.

Auf die Depotkosten achten

Gerade Filialbanken erheben teilweise hohe Entgelte für die Depotführung, aber auch für Transaktionen. Wechselwillige sollten also darauf achten, dass für beide Dienstleistungen geringe Gebühren erhoben werden. Auch hier zeigt sich finvesto besser als viele Mitbewerber. Das Basis-Depot ist für 15 Euro im Jahr zu haben. Wünscht der Anleger ein Depot mit beliebig vielen Depotpositionen, nimmt finvesto dafür jährlich 30 Euro. Ein finvesto Depot ausschließlich für einen VL-Vertrag kostet zehn Euro im Jahr. Minderjährige müssen für ihr Depot nichts bezahlen.

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Thomas Brummer war nach dem Betriebswirtschaftsstudium für das Anlegermagazin „Der Aktionär“ tätig. Im Anschluss schrieb er mehr als vier Jahre für das Verbraucherportal biallo.de und einige Tageszeitungen, wie Münchner Merkur, Rhein Main Presse, Frankfurter Neue Presse oder Donaukurier. Währenddessen hospitierte er in der Wirtschaftsredaktion der Rheinischen Post in Düsseldorf. Seit 2018 schreibt er für extra-funds.de und das EXtra Magazin.