Solidvest ist der einzige digitale Vermögensverwaltung mit einem durchgehend aktiven Asset Management.
Klaus Pfaller, zuständig für Kundenkommunikation bei Solidvest, im Interview.

Herr Pfaller, Ihr Robo-Advisor namens Solidvest ist etwas anders als andere. Wieso arbeitet Ihr Robo eigentlich nicht auf ETF-Basis?

Klaus Pfaller: Wir sind die einzige digitale Vermögensverwaltung mit einem durchgehend aktiven Asset Management. Wir investieren direkt in Aktien und Anleihen. Unsere Wertpapierauswahl basiert auf der Expertise unseres 16-köpfigen Research-Teams. Wir betreiben einigen Aufwand, um attraktive Investmentchancen für unsere Kunden zu identifizieren. Einen Nutzen aus der Analyse der Unternehmen kann man nur erzielen, wenn man in diese direkt investiert. Bei ETFs hat der Anleger immer nur den Marktdurchschnitt im Depot.

Was ist an Ihrem Konzept besser als bei der ETF-Variante?

Klaus Pfaller: Wir bieten eine echte Vermögensverwaltung in Aktien und Anleihen und die Investitionsentscheidungen basieren auf menschlicher Expertise und der 40 jährigen Erfahrung der DJE Kapital AG. Die Investition direkt in Aktien und Anleihen bietet maximale Transparenz, auf die unsere Kunden großen Wert legen.

Zudem entstehen beim Einsatz von Aktien und Anleihen keine laufenden Produktkosten. Sämtliche Kosten – auch die Handelskosten – sind bei uns transparent. Bei ETFs werden oft nur die Verwaltungsgebühren ausgewiesen. Man muss schon sehr genau nachsehen, um nachzuvollziehen, wie hoch die Handelskosten eines ETFs sind.

Wie rechtfertigen Sie die höheren Gebühren als bei Robo-ETFs gegenüber interessierten Kunden?

Klaus Pfaller: Um eine echte aktive Vermögensverwaltung anbieten zu können, ist ein umfangreicher und strukturierter Investmentprozess nötig. Es genügt nicht, eine einzige Strategie am Computer zu entwickeln und basierend auf einem Algorithmus auf Dauer zur Verwaltung des Vermögens zu verwenden. Unserer Art der Analyse ist sehr zeit- und personalintensiv. Wir pflegen eine riesige Datenbank und unsere Analysten haben allein im letzten Jahr über 900 Unternehmen in Europa, USA und Asien getroffen. Hierdurch stellen wir sicher, dass das Geld der Anleger in allen Börsenphasen professionell verwaltet wird. In unseren Gebühren sind auch bereits die Handelskosten enthalten. Wir haben einmal berechnet, dass ein Privatanleger, der unser Solidvest ( Zum Testbericht)-Portfolio mit 25.000 Euro selbst an internationalen Börsen nachbilden möchte, mit Kosten allein beim Kauf der Einzeltitel von circa 700 Euro rechnen müsste. In Kooperation mit der Baader Bank bieten wir unseren Kunden eine kostengünstige Anlage in Aktien und Anleihen auf Einzeltitelbasis.

Wie sieht eigentlich Ihr typischer Kunde aus?

Klaus Pfaller: Unser typischer Kunde interessiert sich sehr für den Finanzsektor, möchte jedoch sein Anlagevermögen von einer einem etablierten Haus verwalten lassen. Unsere Kunden wissen, welche Arbeit ein permanent optimal ausgerichtetes Portfolio mit sich bringt und sind dankbar, dass wir diese Arbeit übernehmen.

Herr Pfaller, vielen Dank für das Interview.

Lesetipp: In der März-Ausgabe 2018 des EXtra-Magazins erfahren Sie mehr zum Thema „Robos mit menschlicher Handschrift“.

Solidvest Testbericht

Solidvest ( Zum Testbericht) überzeugt durch eine transparente Darstellung des Portfolios und dessen Wertentwicklung. Die Investition in einzelne Aktien und Anleihen ermöglicht es dem Anbieter, alle Einzel-Investitionen explizit aufzuführen. So erfährt der Anleger zu jeder Zeit genau, in welche Unternehmen er investiert ist. Durch aktive Vermögensverwaltung, langjährige Erfahrung der DJE Kapital AG und strenge Qualitätskontrolle der Analysten wird sichergestellt, dass zu jeder Zeit in die profitabelsten Werte investiert wird.

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Thomas Brummer war nach dem Betriebswirtschaftsstudium für das Anlegermagazin „Der Aktionär“ tätig. Im Anschluss schrieb er mehr als vier Jahre für das Verbraucherportal biallo.de und einige Tageszeitungen, wie Münchner Merkur, Rhein Main Presse, Frankfurter Neue Presse oder Donaukurier. Währenddessen hospitierte er in der Wirtschaftsredaktion der Rheinischen Post in Düsseldorf. Seit 2018 schreibt er für extra-funds.de und das EXtra Magazin.