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Deutsche AWM mit positiver Bilanz

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Freude klein

Die ETF-Sparte der Deutschen AWM gewinnt Dank der Umstellung vor gut einem Jahr von synthetischer auf direkte physische Replikation Marktanteile in Europa.

Nach Umstellung der ersten ETFs konnte die Deutsche AWM eigenen Angaben zufolge mehr als zehn Milliarden EUR an neuen Geldern insgesamt in ihre ETFs gewinnen. Davon seien über fünf Milliarden EUR auf die vergangenen sechs Monate entfallen. Zugleich habe damit der ETF-Anbieter leicht seinen Marktanteil in Europa auf 12,4 Prozent gesteigert. Das entspreche einer Steigerungsrate von 0,5 Prozent. „Damit stärkt die Deutsche AWM weiterhin ihre Position als zweitgrößter ETF-Anbieter in Europa“, heißt es von Seiten des ETF-Anbieters.

„Die Investoren begrüßen, dass sie jetzt bei vielen physischen ETFs zwischen mindestens zwei global agierenden Anbietern auswählen können. Das kann die bisherige Anbieter-Konzentration im Portfolio reduzieren“, sagt Simon Klein, Vertriebsleiter Passive Investments EMEA und Asien bei der Deutschen AWM. Um zeitgleich die Kundenbetreuung und den –service in Europa und Asien weiter zu verbessern, hätten seit 2014 neun weitere Vertriebsmitarbeiter das ETF-Team verstärkt. Neben der Replikationsumstellung habe die Deutsche AWM 2014 auch weitere Maßnahmen zur Absatzsteigerung der eigenen ETFs initiiert. So habe das Haus als erster ETF-Anbieter in Europa eine so genannte Core-ETF-Palette eingeführt. „Das sind preisgünstige ETFs auf wichtige Indizes wie beispielsweise den DAX oder den EuroStoxx50. Die Core-Palette umfasst Aktien-ETFs auf acht verschiedene Indizes aus Europa, den USA, Japan sowie einen weltweiten Index. Die jährlichen Pauschalgebühren der Core-ETFs liegen zwischen 0,07 und 0,20 Prozent“, so die Deutsche AWM weiter. Zudem sei eine Innovations-Initiative gestartet worden. Mit neuen ETFs sollten Anleger Zugang zu Märkten erhalten, die bisher nicht investierbar waren. Ein Beispiel dafür sei der erste ETF auf den weltweiten Rentenindex Barclays Global Aggregate oder auf Hochzins-Unternehmensanleihen mit kurzer Restlaufzeit. Die Deutsche AWM zeigte sich so gerade hierbei zufrieden: „Ihre Innovationsführerschaft hat die Deutsche AWM unter Beweis gestellt: Unter den 15 neu aufgelegten ETFs des Jahres 2014 mit den höchsten Zuflüssen weltweit waren fünf db X-trackers ETFs“.

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Uwe Görler ist seit fünf Jahren Finanzredakteur für das „EXtra-Magazin“ und das „Portfoliojournal“. Davor schrieb er in verantwortlicher Position für die „Zertifikatewoche“ und schrieb Beiträge für Hörfunk- und Fernsehsender, darunter Antenne Bayern und N24.