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Deutsche Bank listet erste ETFs mit direkter Replikation

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London-Finanzviertel

Der ETF-Anbieter db X-trackers hat an der Londoner Börse seine ersten ETFs mit direkter Indexabbildung gelistet. Sie bilden die Aktienindizes FTSE 100 und EURO STOXX 50 ab. Außerdem wurde der europaweit erste ETF auf den EURO STOXX 50 ex Financials Index gelistet, der ebenfalls die direkte, physische Replikation anwendet.

Es ist geplant, die genannten ETFs am 19. Dezember auch an der Deutschen Börse in Frankfurt zu listen. An diesem Tag soll zusätzlich dort erstmals ein db X-trackers ETF mit direkter Replikation des DAX gelistet werden.

Die schon bestehenden db X-trackers ETFs mit indirekter Replikation der Indizes FTSE 100, EURO STOXX 50 und DAX werden nach Angaben der Fondsgesellschaft unverändert weitergeführt. Damit könnten Anleger in Europa bei wichtigen Indizes erstmals bei einem Anbieter zwischen ETFs mit direkter oder indirekter Indexabbildung wählen.

„Mit der Auswahl zwischen direkter und indirekter Indexabbildung bieten wir Anlegern noch mehr Flexibilität bei der ETF-Anlage“, sagt Thorsten Michalik, Leiter db X-trackers Deutsche Bank Exchange Traded Funds. „Wir sind überzeugt, dass die Vorteile eines Indexfonds für die Anlagestrategie im Vordergrund stehen sollten, und nicht die Umsetzung in der Indexabbildung.“ Die neuen ETFs sind durch Kennzeichnung „DR“ im Fondsnamen sofort als ETFs mit direkter Replikationsmethode erkennbar. Im Bereich der Transparenz geht db X-trackers seit Langem über die gesetzlichen Anforderungen hinaus. Dies wird auch für die neuen ETFs gelten. Auch hier wird das Fondsportfolio täglich aktualisiert im Internet veröffentlicht.

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Uwe Görler ist seit fünf Jahren Finanzredakteur für das „EXtra-Magazin“ und das „Portfoliojournal“. Davor schrieb er in verantwortlicher Position für die „Zertifikatewoche“ und schrieb Beiträge für Hörfunk- und Fernsehsender, darunter Antenne Bayern und N24.