Die Geschichte des ETF
Die Erfindung der börsengehandelten Indexfonds (ETF) war für Anleger ein Segen. Ihr Siegeszug hat aber dazu geführt, dass das Angebot äußerst unübersichtlich geworden ist. Doch Anleger können dieses Problem bequem lösen.

Es ist noch gar nicht so lange her, da gab es für Privatanleger, die nicht gerade über ein Millionenvermögen verfügten, keine sinnvolle Alternative zu aktiven Investmentfonds, wenn sie ihr Vermögen breit gestreut an den Kapitalmärkten investieren wollten. Denn um ein global diversifiziertes Portfolio aus einzelnen Aktien und Anleihen zusammenzustellen, ist eine sehr hohe Anlagesumme erforderlich. Und auch dann geht es nur mit großem Aufwand: Jedes einzelne Wertpapier im Portfolio muss permanent beobachtet und notfalls ausgetauscht werden.

Die Anbieter von aktiven Fonds nehmen dem Anleger diese Arbeit ab, lassen sich das aber teuer bezahlen. Zudem gelingt es erwiesenermaßen nur einem kleinen Prozentsatz der Fondsmanager, den Index, an dem sie sich messen, dauerhaft zu schlagen oder auch nur mit ihm Schritt zu halten.

Die Einführung von börsengehandelten Indexfonds (ETF) hat die Anleger aus diesem Dilemma befreit. Denn im Vergleich zu aktiven Fonds haben ETF gleich mehrere Vorteile: ETF bilden Aktienindizes wie zum Beispiel den DAX und den MSCI World oder Anleihenindizes wie den Bloomberg Barclays Global Aggregate Bond Index ab. Der Anleger kann sich deshalb darauf verlassen, dass der ETF ähnlich abschneidet, wie der entsprechende Index. Wählt er einen ETF, der einen breit gestreuten Index abbildet, erzielt der Anleger mit nur einem einzigen Wertpapier eine sehr breite Streuung seines Kapitals. Und Weil ETF nicht von einem (hoch bezahlten) Fondsmanager betreut werden müssen, sind zudem die Kosten deutlich niedriger als bei aktiven Fonds.

Als akademischer Vater des ETF gilt der amerikanische Ökonom Harry Markowitz. Er fand heraus, dass es durch die Streuung von Geldanlagen möglich ist, bei gleichen Renditechancen das Risiko zu verringern. Diese Erkenntnis wurde Grundlage seiner In den 50er Jahren begründeten Portfoliotheorie, für die er später mit dem Nobelpreis ausgezeichnet wurde.

Zur Umsetzung von Markowitz’ Erkenntnissen kam es aber erst einige Jahrzehnte später: 1976 entwickelten John Bogle und Burton Malkiel den ersten Indexfonds für Privatanleger, den Vanguard 500. Er wurde zum Bestseller. Der Fonds war allerdings nicht börsennotiert und deshalb streng genommen noch kein ETF. Der erste echte ETF kam erst Anfang der 90er Jahre auf den Markt. Im Jahr 2000 startete auch in Deutschland der ETF-Handel an der Börse. Schnell erfreute sich das neue Anlageinstrument großer Beliebtheit.

Heute sind ETF nicht mehr wegzudenken. Schätzungen zufolge entfällt bereits 30 Prozent des Anlagevolumens, das weltweit in Investmentfonds angelegt ist, auf sie. Tendenz stark steigend. Entsprechend steigt auch die Zahl der ETF stetig. Die Anbieter buhlen inzwischen mit mehreren Tausend verschiedenen ETF um die Gunst ihrer Kunden.

Anleger, die sich angesichts dieser gewaltigen Auswahl überfordert fühlen, sollten darüber nachdenken, die für sie passende Auswahl einem digitalen Vermögensverwalter wie LIQID ( Zum Testbericht) zu überlassen. LIQID ( Zum Testbericht) sorgt auch dafür, dass die Zusammensetzung der Portfolios seiner Kunden regelmäßig überwacht und bei Bedarf angepasst wird – und das mit großem Erfolg: Im Performance-Vergleich der renommierten unabhängigen Ratingagentur firstfive erreicht LIQID mit seinem ETF-basierten Anlagestil Global regelmäßig Spitzenplätze.

Alternativ können Anleger sich bei LIQID für den experten-gesteuerten Anlagestil Select entscheiden, der neben ETF auch aktive Fonds einsetzt. Für die meisten aktiven Fonds, die LIQID Select auswählt, hat LIQID mithilfe seines Partners HQ Trust, der Vermögensverwaltung der Familie Harald Quandt, Sonderkonditionen ausgehandelt. LIQID-Kunden zahlen für diese aktiven Fonds also deutlich niedrige laufende Gebühren als wenn sie selbst direkt in diese Fonds investieren würden. Ausgabeaufschläge fallen bei LIQID grundsätzlich nicht an. Normalerweise beträgt die Mindestanlagesumme bei LIQID 100.000 Euro. Interessenten, die auf https://www.liqid.de in diesem Monat einen unverbindlichen Anlagevorschlag einholen, haben nun die Gelegenheit, bereits ab 50.000 Euro bei LIQID zu investieren.

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Nach seiner Ausbildung zum Bankkaufmann studierte Franz Rieber Informationsorientierte Betriebswirtschaftslehre und hat einen Master-Abschluss in Finance & Banking. Seit 2016 ist Franz Rieber für die Isarvest GmbH tätig und für das Projektmanagement und die Kundenbetreuung verantwortlich.