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Direktbank legt nach – ETFs günstiger handelbar

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Die Direktbanken, allen voran die Münchner DAB bank, verbessert das Angebot im Bereich der ETFs. Seit 1. März 2010 können über 150 ETFs vom Marktführer iShares zu einem günstigen Flat-Fee Preis von 4,95 Euro pro Order gehandelt werden.

DAB will ETF-Plattform für Privatanleger werden

Die DAB bank baut das bereits im Bereich der Zertifikate & Hebelprodukte erfolgreich etablierte „Star Partner“ Programm nun auch auf ETFs aus. Die Kunden der DAB können nun im außerbörslichen Handel zu einem Fixpreis von 4,95 Euro pro Transaktion günstig ETFs handeln. Das Angebot gilt allerdings nur für Transaktionsgrößen ab 1.000 Euro. Der Vorstand der DAB bank Markus Gunter meint dazu folgendes: „Wir wollen uns weiter als die ETF-Plattform für Privatanleger in Deutschland etablieren. So bieten wir unseren Kunden beispielsweise kostenlose ETF-Sparpläne an und senken jetzt mit unserem „Star Partner ETF“-Programm die Gebühren für die Einmalanlage in diesen Produkten deutlich. Dass wir als ersten Partner für unser neues Programm den Marktführer iShares gewonnen haben, freut uns besonders.“ Das Angebot soll mittelfristig auf weitere Partner ausgebaut werden.

Flatex bietet bereits kostenlosen ETF-Handel an

Bereits seit längerem können Kunden des auf Trader spezialisierten Broker Flatex ( Zum Testbericht) etwa 500 ETFs verschiedenster Anbieter über den außerbörslichen Handelspartner Commerzbank ( Zum Testbericht) kostenlos handeln. Bei diesen Preisangeboten sollten Anleger aber immer vor der Orderausführung die Ausführungskurse vergleichen, denn die Orders werden nicht an eine Börse weitergeleitet, sondern von speziellen Handelspartnern (wie z.B. der Commerzbank ( Zum Testbericht) oder dem Makler Lang & Schwarz) ausgeführt. Diese werden sich bei der Preisstellung an den Kursen von Xetra orientieren, müssen es aber nicht. So kann es vorkommen, dass die Order trotz niedrigen Ordergebühren am Ende teurer wird, als wäre sie zu normalen Transaktionskosten über die Börse ausgeführt worden.

Konkurrenz ist am Zug

Die Preisoffensive der Münchner dürfte auch den anderen Online-Banken aufgefallen sein. Zuletzt hatten die Comdirect ( Zum Testbericht) und die ING-DIBA ( Zum Testbericht) bei ETF-Sparplänen nachgebessert. Das EXtra-Magazin wird über die weitere Entwickung berichten.

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