Start ETF-News DSGH-Plädoyer für transparente Kundenwahl bei Anlageberatung

DSGH-Plädoyer für transparente Kundenwahl bei Anlageberatung

57
Kundenberatung klein

„Umfragen zur Praxistauglichkeit der Honorarberatung gibt es viele! Und – oh Wunder – Kunden wollen für Finanzberatung nichts bezahlen. Wie so oft, liegt das aber an der Fragestellung“, so die DSGH.

Kaum ein Verbraucher weiß im Detail, dass er für herkömmliche Finanzprodukte nicht unerhebliche Summen an Provisionen zahlt. „Aber anscheinend schmerzen den Kunden diese versteckten Kosten weniger, als eine Rechnung, die er für unabhängige Beratung in Händen hält und dann auch noch aktiv bezahlen muss“, so die Deutsche Servicegesellschaft für Honorarberatung (DSGH).

„Wie könnte denn ein kundenfreundliches Vorgehen aussehen?, fragt die Honorarberatergesellschaft. Ihr Vorschlag:  Ganz einfach – der Kunde werde zu Beginn des Beratungsgesprächs informiert, dass er zwischen zwei Strategien wählen könne: Der herkömmlichen Provisionsberatung und der Honorarberatung mit Nettotarifen. Für beide Modelle würden ihm die Kosten exakt vorgerechnet, aber auch die Erträge gegenübergestellt. Nach dieser Vergleichsrechnung würden sich die meisten Kunden für die Honorarberatung entscheiden, denn die Vorteile lägen klar auf der Hand.

Schritt für Schritt zur Honorarberatung

Gerade langjährige Provisionsberater kämpfen laut DSGH aber oft sehr mit sich, ob sie künftig den Weg der Honorarberatung gehen sollgen. „Deshalb ist es durchaus sinnvoll, die neue Sparte Honorarberatung zunächst parallel laufen zu lassen. Der Kunde trifft die Entscheidung! Egal, ob er einen Provisionstarif abschließen will oder einen Nettotarif – die große Transparenz mit Offenlegung aller Zahlen ermöglicht dem Verbraucher eine mündige Entscheidung. Wichtig ist aber auch hier eine lückenlose Dokumentation“, so der Vorschlag.

Berater würden mit dieser Vorgehensweise mehr Vertrauen beim Kunden gewinnen, Sie hätten hiermit ein geringeres Haftungsrisiko und positionierten Ihre Dienstleistung mit einer absoluten Transparenz der Vergütung. Der Kunde habe definitiv ein besseres Gefühl bei der Beratung – schon allein dadurch, dass er die Wahl habe. Das Vertrauensverhältnis zwischen Berater und Kunden werde gestärkt.

Die Deutsche Servicegesellschaft für Honorarberatung mbH (DSGH) ist nicht nur Dienstleister für Honorarberater oder solche, die es werden wollen, sondern auch für Provisionsberater, die sich parallel ein zweites Standbein als Honorarberater aufbauen wollen oder ganz einfach gelegentlich Nischenlösungen mit Nettotarifen suchen. Das Portal der DSGH bietet Zugang zu allen marktüblichen Honorartarifen, automatische Kick-Back-Abrechnung für die Depots und die entsprechende professionelle Software. Die Plattform biete eigenen Angaben zufolge „Top-Konditionen – und das alles ohne Mindestvertragslaufzeiten und zu fairen Preisen“.

Deutsche Servicegesellschaft für Honorarberatung mbH

Normal 0 21 false false false DE X-NONE X-NONE

TEILEN
Vorheriger ArtikelBiotech-ETF: Das Produkt überzeugt
Nächster ArtikelBesser ein Ende mit Schrecken
Uwe Görler ist seit fünf Jahren Finanzredakteur für das „EXtra-Magazin“ und das „Portfoliojournal“. Davor schrieb er in verantwortlicher Position für die „Zertifikatewoche“ und schrieb Beiträge für Hörfunk- und Fernsehsender, darunter Antenne Bayern und N24.